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Freitag, 10. November 2017

Die Heimat hat uns wieder!

Hallo ihr Lieben!

Wir sind wieder daheim, die Zeit im Ferienhaus ist nun für die Wintermonate vorüber. Letzte Woche gab es den Final Countdown, das Wetter wurde bereits sehr unfreundlich und kalt. Sturm Herwart bescherte uns einen tosenden See, wie wir ihn höchstens von herannahenden Gewittern kennen. Diesmal war es aber über Stunden so heftig, das war ganz schön beängstigend, vor allem für die Oberhündin. Als schließlich noch Starkregen kam hatte sie alle Hände und Handtücher voll zu tun das bei allen Tür- und Fensterritzen eindringende Wasser aufzufangen.
Vor dem Regenguss trieb es sie allerdings hinunter ans Ufer, wo sie sich mit der Kamera auf den Boden legte um die Naturgewalten besonders effektvoll in Szene zu setzen. Schließlich entstand sogar ein kleines Video, weil die neue Kamera auch das sehr gut kann!
Die folgenden Tage wurden dann zunehmend besser, es gab sogar Sonnentage, die uns ermöglichten die Gartenblumen zu versorgen und die Hortensien mit Schutzvliesen einzuhüllen. Letzten Winter hatte es mehrere Wochen tiefe Temperaturen bis zu -20 Grad, da heißt es vorsorgen!
Unsere Pelargonien waren heuer besonders schön, davon nahmen wir einige Pflanzen zum Überwintern nach Hause mit. Die Oberhündin will es wieder einmal versuchen sie durchzubringen, weil es nur noch zwei Oleander und die Neuzucht, der im Vorjahr erfrorenen Yucca gibt, die sie diesmal hereinnehmen muss.
Diese Woche mussten wir dann noch einmal hinaus an den See fahren, weil die Oberhündin ihren teuren Akkusauger draußen vergessen hatte. Sie kaufte dann gleich einiges für Weihnachten ein und erledigte die Arbeiten für die bei unserer Abreise die Zeit nicht mehr gereicht hatte.
Leider geht es mir mit meinen Hinterläufen immer schlechter, einmal nahm mich die Oberhündin mit hinauf zum Sportplatz, doch auf dem Rückweg konnte ich mich fast nicht mehr auf den Beinen halten. Mehrmals mussten wir rasten obwohl sie mich mit einer Schlinge unter dem Bauch beim Laufen unterstützte. Hier im Garten liebe ich es draußen zu liegen und meine Bockerl zu kauen, da gibt es nur die kleine Mauer, die ich überwinden muss und eine Stufe in die Veranda. Um in das Auto klettern zu können brauche ich meistens die Rampe, die ich eigentlich gar nicht mag. Es gibt auch neue Fotos, die sind noch in Arbeit, also bitte etwas Geduld.

Dienstag, 12. September 2017

Graz

Astern
Gestern machten wir mit unserer Oberhündin einen Tagesausflug nach Graz, wo der erste Malabend des laufenden Herbstkurses stattfand. Mittag machten wir Station bei der Schwester der Oberhündin und dann ging es weiter nach Graz. Da es den ganzen Tag meist heftig regnete kamen wir kaum hinaus. Ich kann gar nicht mehr ins Auto spingen, doch ich schaffte es dann mit Hilfe der Rampe ganz gut.  Die Oberhündin widmete sich ihrer Malerei und wir warteten draußen im Auto bis wir wieder zurück fuhren. Trotz einiger Spazierrunden schaffte ich es nicht bis daheim durchzuhalten, während die Oberhündin alles aufsperrte, legte ich ihr ein Riesengacki in die Box! Ihr könnt euch sicher ihre Begeisterung vorstellen, angeblich roch sie das Malheur bereits draußen obwohl alle Autotüren zu waren. Wegen der Gefahr der totalen Verunreinigung konnte sie die Rampe nicht einsetzen und so fiel ich beim Aussteigen einfach heraus auf die Strasse. Es dauerte eine Weile bis sie alles sauber gemacht hatte und endlich auch Ykon heraus durfte und wir unser Abendessen bekamen.
Leider geht es mir täglich schlechter und ich sehe die besorgten Blicke der Oberhündin. Heute lag ich fast nur auf meinem Platz oder ich kroch in meine Box, die - aus Platzgründen - neben dem Sofa steht. Die Oberhündin versteht nicht warum ich so gerne in das enge Ding krieche, sie fürchtet ich würde irgendwann nicht mehr heraus können, weil ich mich schon schlecht umdrehen kann. Aber das schaffe ich immer irgendwie,  weil es drinnen erstens kuschelig ist und zweitens bin ich ihr da ganz nahe!
Ein nettes Blumenbild hat sie auch gemalt, es gab einen Asternstrauß als Motiv, an dem malte sie heute noch herum. Ist schon ein Aufwand so ein Asternstrauß!

Donnerstag, 31. August 2017

Feriennachlese

Sissy 31.August 2017
Der letzte Sommer war sehr schön, wie es in dem Lied von STS heißt, trotz der zunehmenden Kraftlosigkeit in meinen Hinterläufen habe ich die Wochen am See genossen. Wenn es das Wetter erlaubte durfte ich gemeinsam mit der Oberhündin lange im See schwimmen. Das kann ich besser als laufen und bin dabei sehr ausdauernd. Vor einigen Tagen waren es gut 30 Minuten, die wir beide im Wasser verbrachten. Nachts schlafe ich jetzt unten bei Ykon, weil ich es - trotz Unterstützung mittels Schwimmweste mit Tragegriff - einfach nicht mehr rauf und runter schaffe! Hinauf ging es ja noch einigermaßen aber morgens hinunter wurde es nicht nur für mich sondern vorallem für mein Frauchen immer gefährlicher. Die Treppe ist steil gewendelt und bietet mit nur einem Handlauf kaum Haltemöglichkeiten für uns beide. Manchmal bin ich die letzten zwei Stufen schon mehr gekollert als gegangen und dann konnte ich - peinlich, peinlich - mein ....... nicht mehr zurückhalten bei dieser Anstrengung. Schweren Herzens schaffte die Oberhündin mein Bettchen hinunter ins Wohnzimmer, weil ich ihr schon die ganze Zeit signalisierte, dass ich lieber unten bleiben würde. Wenn wir wieder daheim sein werden, wo alles ebenerdig ist, kann ich ja ohnedies wieder bei ihr schlafen!
Bei Ykon rächte sich der Schwimmspass leider erneut, denn er verliert massenhaft Haare und hat einen fast kahlen Schwanz. Er scheint das Seewasser wirklich nicht zu vertragen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es auch der Fellwechsel wie bei mir ist und er dann wieder dichteres Fell bekommt. Inzwischen hat es stark abgekühlt und daher ist es mit dem Baden ohnehin vorbei! 
Anm. der Oberhündin: Es macht mich sehr traurig sehen zu müssen wie schnell Sissys Leiden sich verschlechtert und auch die Medikamente kaum Besserung zeigen. Aber das war bei Wiff damals ähnlich und führte relativ schnell zur Lähmung der Hinteläufe. Das Schlimme daran ist, dass auch Sissy für ihre fast 12 Jahre ein ziemlich gesunder und fitter Hund wäre. Sie ist bildhübsch und nimmt noch an allem regen Anteil, versucht Eichhörnchen und Amseln im Garten zu jagen und kippt dann hinten weg. Auch bei kurzen Spaziergängen gerät sie schon an ihre Grenzen nur beim Schwimmen zeigt sich noch ihre alte Ausdauer! Diese Krankheit ist wirklich teuflisch, weil irgendwann wenn nichts mehr geht doch nur der letzte Gang zum Tierarzt bleibt!


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Gestern gab es bei unseren Nachbarn ein endgültiges Abschiednehmen von ihrem Jack Russel Sunny. Er war gut 19 Jahre alt und seit Jahren schleppte er sich leidend dahin. Zum Schluss war er blind, taub und wohl auch dement - ein sehr alter Hund eben. Im vergangenen Sommer entwischte ich einmal der Oberhündin, weil ein Nachbar unser klemmendes Gartentürl nicht schnell genug schließen konnte. Da war, wie man so schön sagt, "Feuer am Dach", denn trotz meiner schon damals zunehmenden Lahmheit hinten, schlüpfte ich blitzschnell hinaus, rannte hinüber - er war gerade mit seinem Frauchen im Garten, wo wegen der vielen Autos das Tor offen war - und jagte nicht nur ihm einen gehörigen Schrecken ein. Unsere Frauchen kreischten beide obwohl ich gar nichts gemacht hatte. Na ja, vielleicht habe ich ihn ein bißchen gezwickt......! Aber er fiel ohnedies sofort um - als meine Oberhündin dazu kam schaute ich nur noch erstaunt auf den kleinen zappelnden Hund am Boden. Die Oberhündin war einem Zusammenbruch nahe, weil sie fürchtete der Hund würde durch IHRE Schuld jetzt womöglich sterben...! Wie man sieht, war dem nicht so und die "stundenlange" Heulerei meines Frauchens völlig überflüssig. Das war mein einziger Kontakt zu Sunny, den ich sonst höchstens auf der Strasse vorübergehen sah oder sein Bellen hörte. So long, kleiner Nachbar auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke!

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Schon putzig so ein Siebenschläfer!
Vor einigen Tagen gab es plötzlich Zuwanderer in unserem Heim. Kleine silbergraue Pelztierchen, die die Wände hochkletterten und sich unter der Treppe versteckten - Siebenschläfer nannte sie die Oberhündin und ging sofort auf die Jagd, denn so niedlich diese Tierchen auch sein mögen, sind sie grosse Zerstörer im Haus, weil sie alles annagen. (Einer von ihnen fraß die ganze Kante der massiven hölzernen Terrassentüre an um wieder hinaus zu kommen, ehe er dann ohne Futter verendete und fast noch die Sitzbank versaut hätte - Anm. der Oberhündin) Den ersten erwischte sie gleich - er hing von der Decke, da war er leicht mit einer Tupperschüssel zu fangen - und setzte ihn draußen wieder aus. Doch am anderen Morgen hatte sich ein weiteres Jungtier bei mir und Ykon eingefunden - direkt neben meinem Schlafplatz hockte es am Türrahmen - da staunte die Oberhündin nicht schlecht, dass ich nicht aktiv geworden war! Während wir beide dann im Garten herumrannten schlug ihr Versuch den Kleinen zu fangen leider fehl, weil dieser ihr entwischte und sich unter der Stiege versteckte. Nun war guter Rat teuer. Schließlich besorgte sie eine kleine Lebendfalle (Rat einer Kammerjägerfirma und Betroffener im Internet) und bestückte sie mit Studentenfutter und Bananenscheiben. Abends, wir saßen beim TV, machte es laut klapp und der Kleine war gefangen. Das schien ihn aber nicht sehr zu stören, denn er fraß genüßlich von den Leckereien. Da diese Tierchen über lange Strecken zurückfinden, wilderte ihn die Oberhündin erst einige Kilometer entfernt im Wald wieder aus, mitsamt dem Futter und vielen guten Wünschen (vor allem dem einen, dass er nicht zurückfinden würde! Da es sich aber um ein Jungtier handelte besteht diesbezüglich Hoffnung!)

Dienstag, 18. Juli 2017

Malwochen und sonstige Befindlichkeiten

Sissy Juli 2017
Beim Malen auf der Alm 2017
Auch in diesem Jahr ging es wieder 2x zumAquarellkurs auf die Alm. Ykon und ich waren natürlich auch dabei. Leider bin ich gar nicht mehr so gut drauf wie die Jahre zuvor. Meine Hüftgelenke schmerzen und mein Rücken macht auch Probleme. Aus diesem Grund musste ich Anfang Juli zum Tierarzt, wo ein Röntgen gemacht und verschiedene Arthrosen und Ablagerungen festgestellt wurden.
Ich schleppte vor allem mein rechtes Hinterbein immer stärker nach. Manchmal falle ich um oder ich komme schwer auf die Beine. Jetzt bekomme ich ein neues Medikament und es geht mir etwas besser. Wenn ich nicht Stiegen steigen oder ins Auto springen muss  geht es mir gar nicht so schlecht.
Aber mit den weiten Wanderungen ist es wohl vorbei. Gleich um 6h früh, so lange es noch kühl war konnte ich sogar bis zu den 3 Wetterkreuzen mit Ykon und der Oberhündin mithalten. Wir trugen beide unsere Stöckchen und rangelten etwas herum. Doch auch Ykon legte sich immer wieder hin, wenn es tagsüber richtig heiß wurde.
Bei der ersten Malwoche im Juni war es klar, dass wir die steile Treppe zum Zimmer im zweiten Stock nicht mehr schaffen würden, das war ein echtes Problem. Schweren Herzens ließ uns die Oberhündin im Auto schlafen, wo es auch nicht schlecht war. Mit Futter und etwas Anlauf klappte es sogar mit dem Hineinspringen! In unserem Ferienhaus schob mich die Oberhündin immer die Treppe hoch, ob das noch lange so gehen wird? Hinauf ist es zwar mühsam aber hinunter - da wird es richtig gefährlich, weil ich wegen der Schmerzen meine Schritte auf der Treppe nicht richtig koordinieren kann und es irgendwann zum Absturz kommen könnte! Jetzt im Juli hatte die Oberhündin wieder ihr Zimmer im 1. Stock doch da war ich anfangs so schlecht drauf, dass ich gar nicht mehr hinauf kam. Sie musste mich sogar ins Auto heben!
Dabei bin ich ansonsten gesund und munter, wenn bloß diese Schmerzen beim Gehen nicht wären! Die Tierärztin meinte ich leide außerdem noch an dieser degenerativen Nervenerkrankung, die schon Wiff hatte und die viele ältere Schäferhunde bekommen. Ich glaube das nicht, denn Wiff hatte nie Schmerzen, er konnte halt irgendwann fast gar nicht mehr laufen aber mir geht es mit den neuen Tabletten merklich besser. Deshalb sind die Oberhündin und ich auch zuversichtlich, dass ich noch einige Zeit halbwegs laufen werde können. Immerhin werde ich im Oktober bereits 12 Jahre alt!


Freitag, 2. Juni 2017

Frühsommer am See

Sissy im Juli 2017
War mit der Oberhündin und Ykon einige Tage am See, Wetter war richtig sommerlich und schon auf der Fahrt so heiß, dass die Oberhündin bereits in Ybbs mit uns Pause machen musste. Die Klimaanlage vom A 160 ist nämlich kaputt, da nützten auch die folierten Scheiben wenig. Es wurde extrem warm im Auto. Trotz dieser hohen Temperaturen mussten wir die ersten beiden Tage im Haus einheizen, was zur "Begeisterung" der Oberhündin sämtliche Spinnen auf Trab brachte, sie kam gar nicht nach mit dem Wegsaugen, wohl bewusst, dass das keine sehr tierfreundliche Methode ist. Allerdings sind die Überlebenschancen beim Akku-Dyson sehr groß, wenn man die Viecher kurz ansaugt und dann im Garten die Klappe öffnet und sie wieder ausschüttelt (besonders nachts hat sie aber nicht immer den Nerv dazu).
Nach zwei Tagen war es tagsüber so heiß, dass ich schwimmen gehen durfte. Die Oberhündin spielte mit mir vom Ufer aus, ging selbst aber erst einen Tag später ins Wasser. Inzwischen hatte der See bereits sommerliche Wärme und es machte richtig Spass mit ihr weit hinaus zu schwimmen oder am Ufer entlang zu paddeln, wo wir meistens von den wachsamen Augen der Haubentauchereltern beobachtet wurden, die wahrscheinlich im Schilf ihr Nest hatten.
Ykon durfte auch etwas schwimmen aber nur einmal, nachdem ihn die Oberhündin gebadet und shampooniert hatte. Seine Haut ist so empfindlich, dass das Seewasser nicht ideal ist für ihn obwohl auch er gerne schwimmt. Außerdem trinkt er dabei soviel, dass er dann jede Stunde zum Pinkeln rausgelassen werden muss.
Jeden Tag verbrachten wir mit langen Spaziergängen, die für mich bei diesen Temperaturen allerdings ziemlich anstrengend waren. Ich genoss es mehr mit Ykon und der Oberhündin den Nachmittag und Abend draußen auf der Terrasse zu verbringen. Einmal begegneten wir einem der Aufsichtsjäger, der gerade auf der Suche nach Rehkitzen war, die er vor den Mähbalken der Bauern in Sicherheit brachte. Er war nett und so unterhielt sich die Oberhündin länger mit ihm und ließ sich erklären wie er das machte, weil man die kleinen Rehe ja nicht anfassen darf. Er macht das aber ganz geschickt indem er sie mitsamt einem Haufen Gras aufnimmt und in eine mit Gras gefüllte Kiste setzt, denn würde er sie nur an den Waldrand bringen wären sie gleich wieder in der Wiese. Sobald die Mäherei beendet ist, läßt er sie dann wieder frei. Auf diese Art hat er heuer bereits mehrere Tiere gerettet. Für den kleinen Feldhasen auf unserer Wiese vorm Haus lief es nicht so gut, seine zerstückelten Reste fanden wir beim Spazierengehen am Wegrand. Die Oberhündin hatte am Vortag noch beobachtet wie verzweifelt die Häsin die längste Zeit vor dem Traktor herumgelaufen ist ehe sie sich selbst in Sicherheit brachte. Als wir dann diesen Fund machten wurde der Oberhündin alles klar. 
Leider ging die Woche viel zu schnell vorüber. Schnell wurden noch die Pflanztröge mit Pelargonien bestückt und alles gründlich gewässert, dann war Zeit für die Abreise - schade!

Dienstag, 14. März 2017

Auf der Alm

Blick aus dem Fenster
Im März ging es wieder einmal mit unserer Oberhündin auf die Alm, wo wir endlich längere Wanderungen machen durften. Das Wetter war wechselhaft und meistens recht stürmisch. Nach unserer Ankunft am Montag marschierte die Oberhündin mit uns den steilen Weg hinunter, vorbei an der Wiese, wo früher der Skilift war. Unser Waldweg war nämlich teils eisig teils sehr matschig, da war es nicht gut wandern. Immerhin hatte sich die Oberhündin vor 2 Jahren auf diesem Weg den Arm gebrochen.
Meist drehten wir also unsere Runden in Richtung Zieselhof oder in der Nähe des Hauses, wenn wir nicht größere Ausflüge machten. Dienstag schauten wir hinüber zum Teichalmsee, Schnee gab es noch, sicher wegen der künstlichen Beschneiung, so dass fast alle Lifte in Betrieb waren aber mit dem Langlaufen war es nichts mehr, weil nur noch ein kurzes Stück der Loipe befahrbar war. Die letzten Tage waren einfach zu warm gewesen, dazu das stürmische Wetter, da war der Schnee schnell dahin!
Nach einer kleinen Kaffeepause marschierten wir mit der Oberhündin am See entlang ehe wir wieder zurück ins Quartier fuhren.
Mittwoch früh war es extrem stürmisch. Ykon und mir legte es bei der Morgenrunde die Ohren an. Sogar dem sonst so ungestümen Ykon war das zuviel und er kehrte gerne zum Auto zurück. Daraufhin verbrachten wir den Vormittag mit einem Einkaufsbummel in Passail, wo wir eine kleine Runde durch die umliegenden Ortschaften drehten (Arzberg hat ein Schaubergwerk, welches sich die Oberhündin für den Sommer vormerkte).
Donnerstag vormittag fuhren wir hinüber zur Sommeralm und stiegen den Wanderweg zum Plankogelgipfel auf über 1500m hinauf. Es war sonnig und richtig warm und wir hatten gute Fernsicht. Ykon fraß Unmengen von den Schneeresten, er lässt da nichts aus und findet jedes noch so kleine Fleckchen. Nachmittag machte die Oberhündin mit ihm eine kleine Wanderung auf die andere Seite hinauf zum Wald, wo es einen bequemen Forstweg gibt, der uns bisher nicht bekannt war. Sie war dort gestern mit Helene gewesen, die ihr dieses hübsche Plätzchen gezeigt hatte. Der Blick über das ganze Tal ist traumhaft, wie mir Ykon erzählte. Ihn interessierten allerdings die spannenden Düfte rundum wesentlich mehr.
Wie immer, wenn wir mit der Oberhündin soviel wandern, sind wir beide abends so müde, dass wir ganz brav durchschlafen. Ykon lärmt dabei allerdings oft herum, weil er so lebhafte Träume hat und heftig herumstrampelt! 
Freitag früh - Winter pur mit Schneesturm und Verwehungen, später wurde sogar die Sommeralm gesperrt, wie die Oberhündin abends hörte. Sie war Vormittag mit uns noch ausgiebig spazieren, so dass wir nachmittag gerne ruhten während sie mit Helene malte. abends war es überall spiegelglatt und es lag etwas Schnee, da drehten wir nur eine kleine Parkplatzrunde, der Wind pfiff uns um die Ohren und machte das Spazierengehen sehr ungemütlich. 
Ja, das war's dann mit dem Wintersport für dieses Mal, bei unserer Rückkehr war es unten im Tal frühlingshaft warm und die ersten Blumen blühten bereits. Kurzstopp bei Leon und seinem Frauchen und ab ging es in die Heimat! 

Sonntag, 22. Jänner 2017

Bärnkopf

Verbrachten einen Kurzurlaub im Waldviertel, wo die Oberhündin mit uns und der Oberhündin von Merlin einige Tage Langlaufen war. Es waren herrliche sehr kalte Wintertage, die Ykon und ich sehr genossen haben.

Morgenstimmung in Unterbärnkopf
Winterwunderland Bärnkopf
Gleich nach unserer Ankunft durfte ich mit der Oberhündin bis hinauf in den Ort marschieren. Wir wohnten nämlich etwas unterhalb in Unterbärnkopf, wo es nur unser Quartier und einige Häuser und Bauernhöfe gab. Entlang der Strasse war der Schnee ziemlich hoch und man sank gleich bis zum Bauch ein. Die Oberhündinnen waren meist Vormittag und Nachmittag mit ihren Skiern unterwegs, vorher, nachher und zwischendurch war aber genügend Zeit um Ykon und mich auszuführen. Da es meist um die -10 Grad hatte, nachts sogar noch weniger, durften wir auch tagsüber im warmen Zimmer bleiben. Auch Ykon wird immer ruhiger und wenn er lange genug spazieren war ist er auch drinnen recht brav. Einziger Nachteil unser Zimmer lag ganz hinten im Anbau, um auf die Strasse zu kommen mussten wir einen langen Gang entlang laufen, den Festsaal durchqueren und eine steile Treppe überwinden, die wir nur einzeln mit der Oberhündin bewältigen konnten. Einmal musste ich schon so dringend, dass wir versuchten über die Terrasse hinaus zu kommen, das war dann noch schlimmer, weil diese nicht geräumt war und die sehr engen steilen Stufen aus diesen Eisengittern bestanden auf denen wir Hunde gar nicht gerne laufen, weiters versanken wir sofort in einem halben Meter Schnee! Also blieb uns  für die restliche Zeit doch nur die steile Treppe im Haus.
Donnerstag schien die Sonne und die Landschaft verwandelte sich in ein richtiges "Winterwonderland" wie Ykon es wahrscheinlich noch nie gesehen hat und ich auch schon jahrelang nicht mehr. Hier in der Stadt liegt zwar immer wieder Schnee aber die weiße Pracht wird schnell zu einem schmutzigbraunen Gemisch aus Streugut und Dreck! Da der liebe Ykon ein notorischer Schneefresser ist muss die Oberhündin immer scharf aufpassen, dass er nichts von diesem Gatsch zu sich nimmt, seine Happen vom sauberen Schnee sind hingegen nicht ganz zu verhindern.

Freitag, 2. September 2016

Im Sommerhaus am See

Wieder einmal ist der Sommer fast vorüber, der in diesem Jahr nicht eben an Sonnentagen reich war.
Erst in den letzten Tagen gab es anhaltendes Sommerwetter und ich durfte täglich mit der Oberhündin ins Wasser. Ich genoss es sehr, dass ich soviel schwimmen konnte obwohl ich dann bis in die Abendstunden nicht richtig trocken wurde. Einmal ließ die Oberhündin auch Ykon in den See, doch der trinkt jedes Mal Unmengen Wasser, so dass er dann die halbe Nacht alle Stunden in den Garten hinaus muss um Pipi zu machen.
Leider ist er immer noch an den Flanken ziemlich kahl, obwohl es ihm sonst besser geht. Sogar im Gesicht und an den Ohren ist sein Fell gut nachgewachsen, warum nicht auch am Bauch??? Die Oberhündin meint sie müsse wohl noch einmal mit ihm zum TA um zu kontrollieren ob wirklich alle Milben weg seien.
Mir geht es auch wieder besser, ich hatte ja schon Probleme im Ferienhaus die steile Treppe hoch zu kommen. Seit ich jetzt so ein Gelenksaufbaupräparat bekomme bin ich wieder wesentlich fitter geworden auch wenn sich meine fast vollendeten 11 Lebensjahre immer öfter bemerkbar machen.
Jeden Tag darf ich mit Ykon ums Haus jagen, die Wiese sieht schon aus wie eine Motocrosspiste. Viel Ausdauer habe ich ja nicht mehr aber es macht mir sehr viel Spass wenigstens einige Minuten zu zeigen, dass ich doch die Schnellere bin!



Samstag, 30. Jänner 2016

Almurlaub

Ykon
Sissy
Auch in diesem Winter durften wir mit der Oberhündin einige Tage auf die Alm fahren. Das letzte Mal war der Winterurlaub ja durch Frauchens Unfall beeinträchtigt, umso mehr wollten wir es diesmal genießen. Leider war auch heuer nicht mit Schnee zu rechnen, im Gegenteil es wurde eher frühlingshaft. Kurz vor der Abreise beschloss die Oberhündin die Langlaufsachen daheim zu lassen. Die Aussicht auf Schnee war sehr gering. Also genossen wir die langen Wanderungen ohne störende und gefährliche Eisplatten. Tatsächlich waren wir täglich mehrere Stunden auf unseren Wegen durch den Wald unterwegs und am Abend rechtschaffen müde. Ykon ist inzwischen auch braver geworden und pinkelt nicht gleich vor die Haustür, wie es sonst seine Art ist. Das lässt hoffen, dass er auch im Sommer mitfahren kann - aber etwas anderes kommt eh nicht in Frage, weil die Oberhündin keinen Pflegeplatz für ihn hat und es im Vorjahr auch ganz gut mit uns beiden im Zimmer funktionierte. Leider hatte Ykon kurz vor unserer Abreise wieder einen Allergieschub, der ihm seitlich aufgekratzte Stellen und ein etwas glatziges Aussehen bescherte. Auf der linken Flanke hat er derzeit fast keine Haare. Ganz ohne Cortisontabletten scheint es doch nicht zu gehen auch wenn es ihm seit dem Beginn der Behandlung mit den homöopathischen Spritzen insgesamt besser geht. Das restliche Fell ist dichter und glänzender geworden, sein Körpergeruch hat sich gebessert, seine Rute ist dichter behaart und gleicht nicht mehr einem Rattenschwanz. 
Teichalmsee und Hotel

Sissy
Sissy am Seeufer
Einen Tag fuhren wir hinüber zur Teichalm, wo die Lifttrassen künstlich beschneit waren und auch eine mit Kunstschnee aufgedoppelte Loipe vorhanden war. Die sah zwar gut aus, lag aber so hoch über dem Wiesenniveau, dass jeder Sturz aus der Loipentrasse heraus ziemlich gefährlich zu sein schien. So gesehen war die Oberhündin froh die Ski daheim gelassen zu haben. Der See war noch zugefroren aber ob das Eis noch tragfähig war wollten wir lieber nicht ausprobieren.
Ich durfte mit der Oberhündin erst den See umrunden und dann ganz weit nach hinten in das Tal unterhalb des neuen "Wellnesstempels" marschieren. Ykon war zuvor auch rund um den See spaziert. Mit uns beiden gemeinsam riskiert es die Oberhündin nur wenn nicht so viele andere Hunde unterwegs sind, weil wir doch sehr stark sind.
Den letzten Urlaubstag verbrachten wir auf der Sommeralm, wo es beim Windrad weite Spazierwege gibt mit herrlicher Rundumsicht. Im Sommer weiden da die Almrinder, da dürfen wir nicht herumlaufen, Kühe reagieren oft sehr aggressiv auf Hunde, da gehen wir lieber im Wald spazieren.
Schließlich gab es noch einen Fototermin mit uns beiden, die Sonne schien so schön, da wurden die Bilder auch mit dem iPad ganz nett. Gestern am See war es doch schon sehr dunkel.

Blick zum Hochschwab?

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Herbsttage auf der Alm

Ykon und ich verbrachten gerade einige Tage mit unserer Oberhündin auf der Alm, wo wir im Sommer schon einige Male zum Malen waren. Als wir allerdings diesmal herauf fuhren, schneite es schon ein bißchen und oben auf den Almen lag schon Schnee, der sich auch fast die ganze Woche hielt. Doch mit jedem Tag wurde das Wetter besser und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein weite Spaziergänge machen. Nachts schliefen Ykon und ich immer durch, weil wir so geschafft waren. Soviel unternimmt die Oberhündin sonst nicht mit uns, meist muss sie arbeiten - Wände und Fenster streichen oder im Garten werkeln und dergleichen mehr - was Oberhunde halt glauben tun zu müssen.
Abends hockte sie auch hier vor dem Fernseher und strickte, da lagen Ykon und ich in unseren Körbchen, bzw. auf unseren Decken und genossen die gemeinsame Zeit hier.

Donnerstag, 13. August 2015

Und wieder einmal Ferien am See

Die heißesten Tage dieses Sommers verbrachten Ykon und ich mit unserer Oberhündin draußen am See, wo ich täglich mehrere Male schwimmen durfte. Leider nur allein mit der Oberhündin, denn Ykon ist immer krank. Er bekommt Tabletten und auch wieder Antibiotika, weil sein Pfote dauernd anschwillt und schmerzt. Wegen der vielen Medikamente leidet er immer unter Durst. Sobald er in die Nähe des Wassers kommt trinkt er bis er rund wie eine Kugel wird und danach pieselt er ohne Ende. Da das Seewasser ohnehin schlecht für seine Haut ist, darf er hier nicht mehr schwimmen. So bleibt halt nur das Herumtollen im Garten und kleinere Spaziergänge, die ihn nicht überanstrengen. Mindestens 1x wöchentlich geht die Oberhündin mit ihm zum Tierarzt. 
Diese Fotos entstanden nachdem die Oberhündin mich gebadet hatte. Sie fand nämlich, dass ich müffelte. Also schnell unter die Dusche, einshamponiert und abgebraust - brrr! So gerne ich schwimmen gehe, so lästig ist es mit diesem Zeug eingeseift zu werden. Zum Glück macht es die Oberhündin nicht allzu oft. Meist nur im Sommer draußen im Garten, dann aber mit dem Gartenschlauch und da ist das Wasser ziemlich kalt. Da ich trotz Bad noch immer irgendwie schlecht roch - wie die Oberhündin meinte - fand der Tierarzt es sei notwendig meine Analdrüsen zu kontrollieren (eigentlich wollte sie bloß Chlorophylltabletten dagegen kaufen). "Na super" sage ich euch, der quetschte dann so ein stinkendes Sekret aus mir heraus, was gar nicht lustig war. Aber danach musste ich nicht mehr soviel an meinem Po herumlecken und knabbern. Die unangenehme Prozedur war offensichtlich doch nötig!
Das Ende unseres Aquariums

Immer wieder unterbrachen wir die Tage am See um daheim den Rasen zu mähen und die Blumen und Fische zu versorgen. Leider gab es nun doch den Supergau im Aquarium, denn gleich nachdem die Oberhündin alles gereinigt und mit frischem Wasser versorgt hatte, dürfte einer der Fische gestorben sein. Sie hatte nämlich zwei grosse drinnen, die eigentlich mit ihrer 10-cm-Länge zu viel zu gross für das kleine Becken waren. Aber die Prachtschmerle war ein Erbstück einer Freundin, die ihr Aquarium auflöste und nicht warten wollte bis diese - ihr letzter Fisch - gestorben war. Die siamesische Rüsselbarbe hatte ihr der Tierhandel gegen die Algenplage eingeredet (sogar zwei, eine starb aber gleich im ersten Jahr). Diese war bereits an die 10 Jahre alt und in dieser Zeit halt auch mächtig gewachsen! Die Tierhändler sagen einem ja selten die Wahrheit wenn man einen Jungfisch kaufen will, von sich aus wäre die Oberhündin gar nicht auf die Idee gekommen. Zum Glück bemerkte unser Nachbar, weil bei ihm ein längerer Stromausfall gewesen war, die Katastrophe. Gleich am nächsten Tag fuhren wir heim, es stank bereits beim Eingang erbärmlich - kein Wunder bei 37 Grad im Schatten zu dieser Zeit. Alles war tot und das Wasser eine trübe Brühe. Gleich machte sich die Oberhündin daran die stinkenden Überreste samt Pflanzen und Einrichtung auszuräumen und wegzuwerfen, damit sie das Becken möglichst schnell in den Garten stellen konnte, denn es war schon weit nach Mitternacht und wir wollten alle ins Bett. Erst als sie fertig war, ließ sie Ykon und mich ins Zimmer, da labte sie sich bereits an einem Schnaps und heulte was das Zeug hielt. Es sind doch nur ein paar Fische würde man meinen aber irgendwie hängt man doch sein Herz daran und zu den grösseren baut man auch eine Beziehung auf. Vorläufig scheint also Schluss zu sein mit dem Wassergepritschel, aber da noch so ein grösseres und schöneres Aquarium leer herumsteht nehme ich an, dass das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist.

PS.: Die Fotos sind doch nett geworden - oder? Die Oberhündin meint, dass ich eine wirklich hübsche Hündin bin - auch jetzt noch mit meinen fast 10 Jahren! Nur um die Schnauze werde ich immer grauer. 


Sonntag, 12. Juli 2015

Almwoche 2015

Auch in diesem Jahr fuhr die Oberhündin mit uns auf die Alm um wieder an dem Aquarellmalkurs teilzunehmen. Wir begannen die Sommerferien mit weiten Spaziergängen und waren täglich mehrere Stunden in der näheren Umgebung unterwegs. Obwohl Ykon gesundheitlich immer Probleme hat, hielt er tapfer mit und war auch nicht müde zu kriegen. Wegen seiner entzündeten Pfote mussten wir auch einmal zum Tierarzt, jetzt bekommt Ykon wieder Antibiotika und zur Schonung zog ihm die Oberhündin einen Socken an. Da kann er sich beim Gehen nicht erneut aufschürfen. Das funktionierte prima, er versuchte auch gar nicht diesen herunter zu reißen. Einige Fotos konnte die Oberhündin auch von uns machen. Da machten wir gerade Rast mit Blick auf die Steirische Landschaft.
Inzwischen war Ykon schon wieder beim Tierarzt, weil seine Pfote noch immer so stark geschwollen und offen ist. Nun bekam er eine Antibiotikaspritze und muss gleich noch einmal hin zur Kontrolle.
Er kann gar nicht viel spazieren gehen, dabei ist er ansonsten putzmunter und hyperaktiv wie eh und je.
Unsere Oberhündin hat auch wieder einige Bilder gemalt.
Die Runde war in diesem Jahr besonders groß, daher verteilten wir uns an vielen Plätzen in der Landschaft und rund um den Jagawirt. An den ersten Tagen regnete es oder es war zumindest unsichere Wetterlage und auch etwas kühl, da waren einmal mehr die Blumenarrangements dran. Die Oberhündin malte  und  malte. Wegen Ykon und mir musste sie schon frühmorgens aus den Federn, damit wir ausgiebig spazieren gehen konnten. Ykon bekam schließlich vom Tierarzt in Passail einen Schuh verpasst mit dem er doch wieder weitere Ausflüge durchhielt. So ging die Zeit auch für uns abwechslungsreich vorüber. Inzwischen sind wir wieder daheim und harren der Dinge, die dieser Sommer noch für uns bereithalten wird. Es ist affenheiß und wir sehnen uns nach einem Bad im See.


Die letzten Wochen daheim beschäftigte sich die Oberhündin auch mit Malerarbeiten, sie musste die Fassade unseres Holzhäuschens neu streichen - in sogenanntem "Falunrot". Das sieht ganz toll aus, auf jeden Fall viel besser als das alte dunkelbraun. Auch davon hat die Oberhündin einige Fotos gemacht, die ihr hier sehen könnt. Das war vielleicht eine mühselige Arbeit, denn im Unterschied zu den üblichen Holzschutzmitteln, die man halt darüberstreicht und fertig, musste hier der Untergrund gewaschen, grundiert und dann 2x gestrichen werden. Da hat die Oberhündin manchmal einige Flüche losgelassen, denn Leiter rauf, Leiter runter und das wochenlang ist ziemlich anstrengend, ganz abgesehen davon, dass sie es hasst auf hohe Leitern zu steigen. Außerdem war der Boden rund um das Haus auch nie ganz eben, so dass es oft gehörig wackelte, was ihr dann neue Unmutsäußerungen entlockte. Jetzt scheint ja alles fertig zu sein obwohl die Oberhündin meinte die Wetterseite gehöre noch ein 2. Mal gestrichen - solche Details fallen Ykon und mir aber nicht auf.

Dienstag, 30. September 2014

Kurzausflug an den See

Letzte Woche fuhren wir für 3 Tage zum See, denn unsere Oberhündin hatte einige Tage frei. Anfangs regnete es stark, doch die nächsten beiden Tage war es strahlend schön, so dass wir weite Spaziergänge machen konnten.
Die Oberhündin nutzte die Zeit um gleich die Winterreifen aufziehen zu lassen und genoß die schönen Tage mit einem Stadtbummel, dem Besuch bei Freunden und viel Entspannung daheim.
Erst spät abends machten wir uns auf den Heimweg.

Dienstag, 12. August 2014

"Mein lieber Schwan"


Ykon verdeckt mich hier leider ganz!
 Rasten bei der Burgruine
Ihr werdet es nicht glauben, wo wir die letzten Tage waren - in Bayreuth, bzw. gleich um die Ecke in Bad Berneck, wo unsere Oberhündin Quartier genommen hatte. Unsere Oberhündin hatte nämlich eine Karte für den Festspiel-Lohengrin ergattert und musste da unbedingt dabei sein. Wir verstanden zwar nicht warum aber für sie schien es extrem wichtig zu sein.....! Muss sie sehr beeindruckt haben, denn den ganzen Heimweg und auch jetzt singt und spielt sie immer dieselbe Musik "In fernem Land ...." und "Mein lieber Schwan" oder so ähnlich - dabei haben wir hier an unserem See genug Schwäne, da bräuchte sie nicht so weit zu fahren.........!
Davor gab es jede Menge Versuche Ykon und mich doch noch daheim zu lassen aber irgendwie ist das mit zwei DS nicht leicht. So beschloß die Oberhündin die Probleme vor Ort zu lösen und hoffte, dass das einfacher sein würde. Sie recherchierte im Netz nach SV-OGs in und um Bayreuth, fand auch zwei aber da bekam sie keine Antwort. Mag sein, das die Ferienzeit eine Hürde darstellte oder sie waren einfach der Meinung "keine Antwort ist auch eine Antwort". Die Hoteliersfrau meinte  "die Franken sind so" aber das will ich nicht glauben, war sie selbst doch der beste Gegenbeweis.

Mittwoch, 23. April 2014

Im Seehaus

Ykon und ich sind mit der Oberhündin zum See hinausgefahren, etwas verspätet, weil die Oberhündin erst daheim das Chaos beseitigen musste, welches in der letzten Zeit immer mehr angewachsen war. Sie schob das auf uns und den vielen Dreck, den wir bei dem Regenwetter der letzten Tage ins Haus gebracht hatten.

Montag, 27. Jänner 2014

Ein Tag in Lockenhaus

Innenhof
Samstag ging es schon vormittag nach Lockenhaus, wo wir zum Geburtstag unseres Nachbarn eingeladen waren. Meine Oberhündin nahm noch einen der Gäste im Auto mit und da wir sehr früh am Zielort eintrafen, kam ich noch zu einem wunderbaren Spaziergang im verschneiten Winterwald oberhalb der Burg (eigentlich hatte sich die OH verfahren und fand eher zufällig diesen Platz mit Aussichtswarte. Ich schleppte sofort einen Riesenast daher mit dem ich meiner Oberhündin die Finger blutig schlug in meiner Spielfreude! Aber es war auch zu schön auf dem einsamen Waldweg mit den vielen Wildspuren und den anregenden Duftmarken an jedem Grasbüschel und Wurzelstock. Während dann alle beim Ritteressen und bei der Burgbesichtigung waren, ruhte ich mich im Auto aus und wartete darauf, dass ich später noch einmal auf dem Vorplatz herumtollen durfte. Drinnen war mir zu viel Trubel, da hätte ich mich sicher nicht sehr wohl gefühlt und auch keine Ruhe gefunden. Außerdem war es kalt, der Steinboden nicht eben ideal für mich zum Liegen, da verschlief ich das Fest lieber warm eingepackt in meiner Box. Das Essen allerdings hätte mir schon geschmeckt, viel Fleisch und lecker Hühnchen......mmmh!

Freitag, 3. Jänner 2014

Im Waldviertel unterwegs


Blick über die Felder im Nebel
Habe heute einen ganz tollen Tag verbracht, denn ich war mit meiner Oberhündin in Dietmanns, wo meine Oberhündin Freunde aus unserer Hundesportzeit besuchte. Fritz hatte sie eingeladen sich doch endlich einmal den kleinen privaten Hundeplatz anzusehen, wo jetzt "unser" Wohnwagen als gemütlicher Treffpunkt dient. Dazu mussten wir noch ein Stückchen mit dem Auto fahren, denn der Platz liegt nahe bei Waidhofen/ Thaya.

Eigentlich kaum zu glauben, dass es schon wieder 5 Jahre her ist, seit wir den Standplatz oben in Wartberg aufgeben mussten und damit die schönen Wochenenden dort Vergangenheit waren.

Donnerstag, 7. November 2013

Herbsttage am See

Sonnenuntergang im November
Ende Oktober verbrachte ich mit meiner Oberhündin einige Tage im Seehaus. Das Wetter war ungewöhnlich warm und trocken, so dass wir eine herrliche Zeit genießen konnten. Leider ging an unserem Auto ein "Stabilisator" kaputt, das machte ein beängstigendes Geräusch und musste unbedingt noch vor der Heimreise repariert werden. Dadurch bekamen wir einige Zusatztage "geschenkt", die wir mit vielen schönen Wanderungen verbrachten. 

Sonntag, 13. Oktober 2013

Ein wunderschöner Herbsttag bei den Wölfen des WSC in Ernstbrunn

Gestern war es wieder einmal soweit - Patentreffen in Ernstbrunn - gemeinsam mit meiner Oberhündin fuhr ich morgens bereits zum Wildpark, wo ich erst einen kleinen Spaziergang machte und danach warten musste bis die Oberhündin ihre Patenwölfin Yukon ausgiebig besucht hatte. Es war ein wunderbarer sonniger Herbsttag, den wir beide - nach dem heftigen Regen vom Freitag -  so richtig  genossen. Irgendwann darf auch ich mit in den Wildpark doch heute waren schon so viele Besucher mit ihren Vierbeinern unterwegs, da wollte meine Oberhündin mich nicht auch noch mit hineinschleppen.Wir wollen lieber irgendwann eine friedliche ungestörte Wanderung machen. Da kann ich mich dann besser mit den vielfältigen Bewohnern des Parks vertraut machen.
Nach dem offiziellen Teil spazierte die Oberhündin mit mir hinauf zum Schloss, wir nahmen den Weg links unterhalb, der uns zu dem kleinen Friedhof führte. Die Oberhündin machte einige Fotos von der Umgebung und dann mussten wir schon wieder umkehren um zurück nach Hause zu fahren. Es war  schon später Nachmittag und wir mussten noch für Sonntag ein paar Sachen besorgen.

Dienstag, 10. September 2013

Überraschung, Überraschung...!

Abschiedsfoto am Strand
Hi, liebe Fangemeinde, das war vielleicht eine Überraschung als wir noch einige Tage an den See gefahren sind. Das Wetter war herrlich, wohl die letzte Möglichkeit noch ausgiebig schwimmen zu können, was meine Oberhündin und ich auch ausgiebig machten. Kein Wunder, dass ich jetzt etwas traurig bin, denn es waren wunderschöne Tage, vielleicht ganz besonders deshalb, weil sie so unerwartet kamen. Am Sonntag durfte ich den Halbmarathonlauf rund um den See beobeachten. Wir standen am Wegrand und jubelten den Vorbeilaufenden zu. Ich beobeachtete allerdings lieber den kleinen schwarz-weißen Kater beim Bauernhof, der lustig herumsprang und immer wieder versuchte mit mir Kontakt aufzunehmen.