Mittwoch, 24. Dezember 2008

Hl. Abend 2008 und der traurige Abschied von unserem Wohnwagen

Das war vielleicht eine Hektik heute! Dabei wollte meine Oberhündin eigentlich mit mir im Ferienhaus ein geruhsames Weihnachtsfest verbringen. Da meldete sich aber ihre Freundin und kündigte an, dass unser Wohnwagen schon am 27.12. geholt werden sollte!!! (Wieso denn das Oberhündin, du hast doch gar nicht gesagt, dass du unser Hundeplatzdomizil weggegeben hast?) Na selbst schuld, wenn du jetzt so einen Stress bekommst.
Wie immer, wenn es in die Ferien geht, gibt es zuvor daheim noch soviel Arbeit, dass wir einfach nicht von Wien wegkommen, genauso war es heute! Dabei werkelte die Oberhündin schon seit zwei Tagen in Haus und Garten, denn sie möchte es hier auch noch ein bißchen weihnachtlich haben, wenn wir aus dem Urlaub zurück sein werden. Da darf auch die Krippe nicht fehlen!


Endlich um 12 Uhr war Abfahrt und so erreichten wir erst nach 14 h den Hundeplatz, wo die Oberhündin schließlich über zwei Stunden räumte und packte - Letzeres vor allem in das ohnedies schon vollgeräumte Auto. Wir kommen nämlich immer daher, wie früher die Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Es war kaum zu glauben aber sie schaffte es irgendwie noch drei Taschen, das Porta Potti und den Weihnachtsbaum unterzubringen. Völlig k.o. erreichten wir am Abend den See. Fast hätte sich die Oberhündin doch noch weggeheult und das sicher nur, weil sie immer so elegische Musik hören muss (diesmal war es "Nimrod" aus den Enigma-Variationen von E. Elgar in einer sagenhaft schönen Wiedergabe unter Leonard Bernstein 1987-einen kleinen Einblick in die Schönheit der Bernsteininterpretation findet ihr auf youtube) - es überwog dann aber die Freude gut angekommen zu sein. Ausserdem wartete noch eine Menge Arbeit auf uns ehe wir es uns vor dem geschmückten Baum gemütlich machen konnten!



Merry christmas, merry christmas,
Hear the music, see the lights!
Merry christmas, merry christmas,
Merry christmas allerseits!

Samstag, 6. Dezember 2008

Die Vereinsweihnachtsfeier am 6.12.2008


Der ganze Raum erstrahlte in besonderem Glanz

Und wieder einmal ein Abschied, denn das war das letzte Mal, dass hier in diesem Haus Weihnachten gefeiert wurde, deshalb sollte der Abend besonders festlich begangen werden. Schon tagelang wurde von Judith und ihren Helferinnen der ganze Raum geschmückt und die Tische dekoriert. Zu guter Letzt kümmerte sich meine Oberhündin noch um den Baum und las auch einige Geschichten vor. Das Essen war ein Gedicht und natürlich gab es Kekse und Geschenke. Die zahlreich erschienenen Gäste feierten bis in die späte Nacht und die letzten gingen dann im Morgengrauen. Ich konnte deswegen erst um ca. 6 Uhr früh zusammen mit meiner Oberhündin in unseren Wohnwagen kriechen (übrigens zum letzten Mal, wie ich aus heutiger Sicht weiß-Anmerkung vom 24.12.08), wo wir aber nur zwei Stunden schlafen durften. Um 10 Uhr fuhren wir zurück, denn mittags musste meine Oberhündin schon im Geschäft sein!

Freitag, 21. November 2008

Wochenende mit Ramon

Wer hätte das gedacht, dass ich noch einmal mit Ramon unter einem Dach leben muss! Schon seit September sind die Kontakte meiner Oberhündin zu Ramon und seinem Herrl wieder enger geworden, so waren wir beim Championat in Fladnitz und manchmal gemeinsam spazieren. Aber ich hätte nicht gedacht, dass dieser Ramon mal bei mir einziehen würde. Ich muss richtig aufpassen, dass er sich nicht zuviel herausnimmt bei meiner Oberhündin! Gleich in der ersten Nacht legte er sich direkt neben ihr Bett - also nein, so geht das eigentlich gar nicht, deshalb legte ich mich sofort dazwischen!
Inzwischen beginne ich mich mit der Situation abzufinden, vorallem, weil mir nichts abgeht - im Gegenteil ich bekomme die Leckerli immer zuerst und werde auch zuerst versorgt. Heute früh durften wir beide im Garten herumtoben. Da hab ich's ihm aber gezeigt und ihn ordentlich herumgejagt. Meistens wirft sich Ramon vor mir sofort auf den Rücken. Die Oberhündin musste uns danach lange trocken reiben und die Pfoten säubern, weil wir so nass und dreckig waren!
Eigentlich wollten wir ja an diesem Wochenende gemeinsam zum Hundeplatz und hinaus in die Natur. Leider ist das grosse Auto der Oberhündin in der Werkstatt und in diesen Leihwagen dürfen wir nicht hinein, weil wir dort zuviel Dreck machen würden. Jetzt richten wir uns halt auf geruhsame Tage daheim ein, was bei dem angekündigten Wintereinbruch wahrscheinlich besser ist.


Friedliche Koexistenz!

Samstag, 15. November 2008

Vereinsturnier 2008

Heute fand in Wartberg das letzte Vereinsturnier auf unserem alten Platz statt. Meine Oberhündin und ich reisten bereits gestern abend hierher um noch die notwendigen Turniervorbereitungen zu erledigen. Es ging die halbe Nacht herum bis wir endlich in unserem Wohnwagen dicht aneinander gekuschelt lagen und so der Kälte trotzten.
Schon um 6h rasselte der Wecker, denn die Fährtenarbeiten waren für 8h angesetzt. Kurzfristig hatte meine Oberhündin beschlossen mit mir noch eine BGH1 zu machen, denn es fehlte ein "weisser" Hund bei den Prüflingen. Ich war heute besonders brav - fand ich - allerdings ließ ich mich vom "Hier" des anderen Hundeführers verlocken und wollte hinlaufen. Das laute "Platz" meiner Oberhündin brachte mich zwar schnell wieder zur Räson aber die Hälfte meiner Punkte waren dahin! Dafür machte ich das anschließende Ablegen mit Hereinrufen vorbildlich (das bemerkte auch LR Günter Glück). Irgendwann schaffe ich es vielleicht doch ALLES richtig zu machen. Der Rest des Tages war für mich weniger aufregend, denn da hatte die Oberhündin ihre Büroarbeiten zu verrichten!

Anmerkung der Oberhündin zum weiteren Turniergeschehen:
Die Leistungen waren auch diesmal von hohem Niveau. In der BGH 3 machte wieder einmal Manfred Freinschlag mit seinem Golden Retriever Mykonos das Rennen mit einem V (97P) und konnte den Wanderpokal nach dem Sieg im Vorjahr heuer endgültig behalten. Auf den Plätzen lagen Helmut Steilner und seine Jessy (94P) sowie Reinhard Gattringer mit Nico (91P).
Der ÖPO-Vereinsmeistertitel ging an Reinhold Eibensteiner und DS-Hündin Akiba Castellum ad Louffi, die heute eine vorzügliche Arbeit (288P -100/93/95) zeigte, dahinter folgten Gerd Wolter/Renzo Patscherkofel und Franz Buchinger mit seinem Tschako Königshöhle.
Zum Ausklang gab es einen gemütlichen Nachmittag mit Kaltem Buffet und Musik. Das Essen war köstlich, es wurde getanzt und viel gelacht. Wären da nicht die wehmütigen Gedanken an den nahenden Abschied gewesen, hätten einige von uns alles noch mehr genießen können!

Gleich neben dem Vereinsgelände im bereits gerodeten "Bachsteinerwald" finden interessante Ausgrabungsarbeiten statt. Die Suche nach den Hügelgräbern aus der Hallstadt-Zeit ist in vollem Gange. Jede Woche sieht man die Fortschritte.

Mehr über die Ausgrabungen

Sonntag, 26. Oktober 2008

Kurzferien

Hallo ich melde mich heute aus unserem Feriendomizil, wo die Oberhündin wieder einmal nach dem Rechten sehen musste. Mit dem Wetter hatten wir mehr Glück als in den vergangenen Jahren, es war einfach wunderschön und relativ warm! Zuerst standen wichtige Termine auf dem Programm, Reifen umstecken und der herbstlicher Autoputz zum Bespiel, dann waren das Haus dran und der Garten. Abends machte die Oberhündin mit mir weite Spaziergänge am See. Einige Fotos gibt es auch wieder!


Donnerstag, 11. September 2008

Wieder daheim

Der bereits dritte Sommer mit meiner Oberhündin ist schon wieder Vergangenheit. Auch in diesem Jahr fiel uns beiden der Abschied vom See sehr schwer. Zuerst ging es nur für ein paar Stunden zurück nach Wien, weil die Oberhündin eine Prüfung abhalten musste. Wir kehrten aber bereits Mittag um, schoben ein Training in Oberösterreich ein, und waren bereits abends wieder am See.
Das Wetter an diesem Abschiedswochenende war herrlich, wir besuchten Samstag früh die WUSV-Ausscheidung in Timelkam, wo die Oberhündin Hannes samt meiner Ziehmama Brigitte und die mir angeblich so ähnliche "Brösel" traf.
Den Nachmittag und Sonntag verbrachten wir mit endlos langen Schwimmrunden im See, dabei probierte die Oberhündin aus wie ich mit dem neuen Geschirr zurecht kam. Sie hatte es für mich gekauft, damit sie mich bei weiteren Ausflügen mit dem Boot besser sichern kann - ich glaube sie hat Angst ich könnte absaufen - na, wenn es sie beruhigt, soll es mir recht sein. Das Geschirr ist ok aber die Leine daran behinderte mich beim ersten Ausflug, weil sie sich um meinen Hinterlauf wickelte! Da muss sich die Oberhündin etwas einfallen lassen!
Sonntag früh übten wir Fährtengegenstände auf der Wiese vor dem Haus. Ich war schon ganz brav und legte mich hin, wenn ich diese komischen Teile herumliegen sah.
Montag standen wir sehr früh auf und dann begann das Ein- und Aufräumen, denn die Zeit drängte, weil die Oberhündin bereits mittag in der Schule sein musste. Schnell noch ein kleines Bad und dann ab nach Hause. Dabei waren gerade jetzt die wettermäßig schönsten Tage dieses Sommers und auch das Wasser begann sich wieder zu erwärmen.
1. September 12:15h: Ankunft in Wien - der Alltag hat mich wieder - raus aus dem Auto, ab in's Haus und schon rannte die Oberhündin zu ihrer Konferenz - bäh.....
2. September: Überraschung, Überraschung - ganz entgegen der üblichen Tagesabläufe hier, machten wir einen Ausflug in's Grüne zu einem herrlichen Platz, wo ich mich richtig austoben durfte! Diese spontane Sache gefiel mir und ich hoffe die Oberhündin macht so etwas jetzt öfter mit mir! Die langen Tage ohne sie sind nämlich kein Spass auch wenn sie morgens und abends vieles wieder wettzumachen versucht.
Was sonst noch geschah: Das Wochenende verbrachten wir auf dem Platz meiner Ziehmama, wo die Oberhündin ein sogenanntes UO-Seminar besuchte. Daheim probierte sie ein paar neue Tricks aus und hatte mir auch ein neues Spielzeug mitgebracht!
Seit Ende August bin ich wieder läufig und in meinem Aktionsradius etwas eingeschränkt, weil ich am vergangenen Wochenende zu deutlich gezeigt habe, dass ich Lust auf die hübschen Jungs rund um mich gehabt hätte. Sobald einer in meine Nähe kam, schmiss ich mich an ihn heran aber da zog mich die Oberhündin schnell weiter. Sie ist der Meinung ich solle erst meine Ausbildung fertig machen!!!!

Mittwoch, 20. August 2008

Mein Feriengastspiel in Henndorf-Aigen


Schutz: Franz Salzborn
Fotos: Gaby Salzborn (Aigen-Henndorf)

Dienstag, 12. August 2008

Naturgewalten

Heute war ein wundeschöner heißer Sommertag, schon zu Mittag durfte ich mit der Oberhündin lange im See schwimmen, da war überhaupt kein Wind und ich paddelte fast eine Stunde im Wasser herum. Ich bin sehr stolz auf meine Ausdauer, gestern ruderte die Oberhündin ein bißchen hinaus und ich folgte so schnell, dass sie Mühe hatte mich abzuschütteln. Ich möchte nämlich immer in die Ruder beissen und das soll ich nicht, damit meine Zähne nicht kaputt gehen! Allerdings schluckte ich wegen der starken Wellen ziemlich viel Wasser und das war weniger lustig. Gegen Abend wurde es plötzlich sehr stürmisch, da zog die Oberhündin schon wieder ihre Badesachen an - hallo, die wird doch nicht bei dem Wind.....?! Jaaa, es geht in's Wasser, schnell rannte ich voraus und stürzte mich in die Fluten, bah, war das ein Wellengang - erst verschluckte ich mich gründlich aber bald hatte ich es heraus, wie ich mit der Sturmflut umgehen musste, trotzdem schwappte mir das Wasser etliche Male über den Kopf!
Es machte zwar Spass aber auch viel schneller müde, bloß die Oberhündin wollte einfach nicht zurück an's Ufer. Mir ließ das keine Ruhe, solange sie im Wasser ist, schwimme ich nämlich immer um sie herum, damit sie nicht absäuft. Manchmal hält sie sich bei mir fest, dann kraule ich schnell zurück aber kaum haben wir Boden unter den Pfoten, schwimmt sie schon wieder hinaus und ich muss sie erneut retten! Figurprobleme bekomme ich solcherart sicher nicht, im Gegenteil - trotz erhöhter Rationen werde ich eher schlanker! Gell' da schaust' Oberhündin!



Dienstag, 5. August 2008

Das neue Rad

Vorige Woche hatte die Oberhündin liebe Freunde zu Besuch. Das Wetter war die meiste Zeit sehr sonnig und schön, da konnten alle drei viel draussen unterwegs sein. Da die beiden Gäste begeisterte Radler sind musste sich meine Oberhündin ganz schön abstrampeln um mit ihnen einigermaßen mithalten zu können. Nach der zweiten längeren Radtour beschloß sie ganz spontan sich ein besseres Rad zuzulegen, denn dann kann sie auch mit mir ein bißchen herumfahren. Das mehr als zwanzig jahre alte 5-Gang-Rad ist halt nur mehr ein alter "Scherben" und nicht besonders geländegängig. Ausserdem sind die Bremsen schwach und der Sattel nicht sehr komfortabel.
Trotz des vielen Geradels kam auch ich nicht zu kurz in diesen Tagen, weil ich jeden Tag mit der Oberhündin und ihren Gästen im See herumschwimmen durfte. Das Wasser war warm und die Sonne schien auch die meiste Zeit, also verbrachte ich täglich eine Stunde beim Schwimmen. Zwischendurch gingen wir im Wald Pilze sammeln oder einfach nur ein bißchen auf meiner Lieblingsroute spazieren!
Inzwischen hat der Bauer auch mein Fährtengelände gemäht und ich bin schon ganz gierig auf das "Suuuch".
Leider hat meine Oberhündin auch noch einige Sachen daheim zu erledigen, deshalb müssen wir dort ebenfalls nach dem Rechten sehen. Die Tage hier vergehen schon wieder viel zu schnell, da geizen wir mit jeder Stunde, denn so ein "Hundeleben" haben wir beide zu Hause nicht!

Samstag, 26. Juli 2008

Zum Malen auf die Dichlalm

Da das Wetter etwas besser wurde, unternahm die Oberhündin Donnerstag einen Versuch im Freien zu malen. Es war kalt und düster als wir unseren Lieblingsplatz, die Dichtlalm auf dem Kienberg, erreichten. Trotz ziemlich feuchten Wetters stellte die "Meisterin" ihre Staffelei auf und begann ihr Bild anzulegen. Zuvor hatte sie unbedingt neue wasserdichte Bergschuhe kaufen müssen, deshalb war es bereits fast fünf Uhr nachmittag als wir ankamen. Dafür waren wir um diese Zeit ganz allein hier draußen und das war auch gut so, denn da konnte ich frei in der Wiese liegen. Zwischendurch ließ ich mich durch Heuschrecken und andere Krabbeltiere ablenken, die da rund um meinen Liegeplatz unterwegs waren. Dieser Platz auf dem Kienberg steht schon lange ganz vorne auf der Liste der Malplätze, weil die Motive und die fast unbewohnte Natur ideal für das Aquarellieren sind. Im letzten Jahr traute es sich die Oberhündin noch nicht zu das alles zu Papier zu bringen. Nach dem gelungenen Bild auf der Sommeralm in diesem Jahr wurde sie wesentlich mutiger!

Klarerweise kam die Oberhündin um diese Zeit nicht sehr weit mit der Malerei, deshalb kamen wir am nächsten Tag schon mittags wieder herauf. Da schien die Sonne und es wurde richtig warm, allerdings erst nach einem kurzen Spritzregen, der uns unter den Hochstand flüchten ließ. Nichts desto trotz begann meine Oberhündin mit ihrer Arbeit und es ging gut voran. Unseren Unterstand hatte sie noch tags zuvor daheim fertig gemalt, so dass wir ihn als Vorlage nicht mehr brauchten, heute waren nur noch das diverse Grün und der Stadl unten am Waldrand dran.
Freitag Nachmittag waren wir nicht mehr so ungestört hier draussen, einige Wanderer, der Bauer und schließlich auch noch der Jäger nützten den ersten schöneren Tag in dieser Woche um hierher zu kommen. Mit Ersteren hielten wir nur einen kleinen Plausch aber der Grünrock wollte ausgerechnet auf "unseren" Hochstand zum Ansitz. Da erwies es sich als gut, dass wir schon so früh begonnen hatten, denn dadurch war die Oberhündin schon fast fertig - den Rest konnte sie locker daheim fertigstellen. Sie packte also ihre Siebensachen zusammen und nützte den sonnigen Nachmittag um noch einen weiten Spaziergang mit mir zu machen. Dabei schauten wir auch nach Pilzen aber da blieb es bei einem einzigen Winzling. Als wir schließlich zum Auto zurück kamen war ich nass und dreckig wie selten, denn ich nützte jede Gelegenheit um in den morastigen Rinnsalen herumzuplantschen. Unten seht ihr was die Oberhündin so zusammengekleckst hat auf der Alm, inzwischen hat sie noch ein paar Kleinigkeiten hinzugefügt und - fertig! Im Vertrauen gesagt - in Wirklichkeit hat es ein bißchen anders ausgesehen aber das nennt man wohl künstlerische Freiheit!


"Work in progress"
weitere Bilder

Donnerstag, 24. Juli 2008

Endlich Ferien!

Endlich sind wir wohlbehalten in unserem Feriendomizil gelandet, die letzten Wochen waren ganz schön anstrengend. Die Oberhündin entschloß sich endlich eine neue Küche machen zu lassen, da blieb fast kein Stein auf dem anderen und wegen des vielen Staubes auch kein Auge trocken! Doch von diesem Ereignis hat die Oberhündin einen eigenen Beitrag in Arbeit, daher beschränke ich mich auf meine Befindlichkeiten in dieser Zeit!
Schon Tage vorher begann das Herumräumen und ich musste in der Hundehütte "Probewohnen". Das war gar nicht so schlecht, denn wo hätte ich in all dem Chaos denn sonst bleiben sollen? Also schickte ich mich drein und wartete darauf, dass mich meine Oberhündin wieder in's Haus holte. Die eigentliche Montage dauerte eh nur zwei Tage aber das Drumherum nahm soviel Zeit in Anspruch - Elektriker, Installateur und alle Möbel in dem kleinen Haus von einem Eck in's andere schieben - das war mühsam! Dafür sieht es jetzt nicht nur toll aus, es ist auch viel mehr Platz!

Unsere neue Küche

Kaum war das Nötigste wieder eingeräumt, stand das Traunsteinturnier in Ohlsdorf auf unserem Terminplan. Wir schafften gleich einige Sachen in unser Sommerhaus und bekamen an dem herrlichen Sonntag Morgen einen Vorgeschmack auf den Urlaub am See! Über Ohlsdorf breite ich ganz schnell den Mantel des Schweigens, da lief nichts nach Wunsch! Als krönenden Abschluss gab es noch ein heftiges Gewitter, dadurch verzögerte sich unsere Fahrt in die Steiermark noch mehr. Denn direkt vom Traunsee ging es nach Brandlucken, wo ich mit meiner Oberhündin wieder Alm- und Malferien machte.
Ich durfte die ganze Zeit mit dabei sein, wenn alle im Gelände zum Malen unterwegs waren.
Schließlich unternahm die Oberhündin einige längere Touren mit mir. Die längste machten wir am Abreisetag, da marschierten wir über den Waldlehrpfad bis zum "Schönen Kreuz" und dann Richtung "Koarlsplatz" zurück, da fanden wir sogar einige Eierschwammerl!

Brandlucken 2008

Auch diesmal machten wir auf der Heimfahrt einen kleinen Besuch bei Leon und dessen Oberhündin ehe wir nach Wien zurückkehrten. Leon machte ja mit seiner Familie einen tollen Urlaub auf Rügen, mir konnte er leider nichts darüber erzählen, weil ich nicht zu ihm in den Garten durfte. Ich glaube es liegt daran, dass wir beide zu wild sind für alles was darin wächst, denn wenn wir mal zusammen sind, wird gleich so herumgetobt, dass alles fliegt! Meine Oberhündin durfte aber die Fotos von dort ansehen und vielleicht schreibt ja Leon mal etwas darüber.
Kaum daheim stürzte sich die Oberhündin hektisch in die anstehenden Arbeiten - Stundenplan, Gartenpflege und Weiterräumen im Haus! Da blieb ich wieder erwas auf der Strecke! Da die Wetterberichte nicht vielversprechend waren, widmete sie sich ganz massiv der Gartenarbeit, denn das blöde Grün wucherte bereits alles zu.
Schließlich war es aber soweit, wir erreichten Sonntag unser Ferienhaus, gingen gleich eine Stunde schwimmen und .... seither ist es so kalt, dass die Oberhündin durchgehend heizen muss. Es vergeht kein Tag ohne heftige Regengüsse aber wir geniessen die Ruhe hier und lassen uns nicht unterkriegen. Auch im Regen kann man wunderbar spazieren gehen, im Gegenteil es ist so schön ruhig und wir sind meistens ganz allein unterwegs. Pilze fanden wir noch keine aber bei den Himbeeren durfte ich schon mitnaschen!

Sonntag, 15. Juni 2008

Das Maunzteufelturnier in Anthering

Gestern abend fuhren wir hierher in's Ferienhaus um heute mit dabeizusein und die Trainingskameraden meiner Oberhündin bei ihrem ersten Auswärtsstart zu unterstützen. Es war bereits spät abends, denn die Oberhündin hatte Unmengen einzupacken, damit daheim Platz für die neue Küche wird. Aus diesem Grund sortierte sie im Keller einige Sachen aus, für die hier viel mehr Lagerraum vorhanden ist. Das Wetter war ziemlich regnerisch und nicht so vielversprechend für den Turnierstart. Das änderte sich aber, so dass am Sonntag sogar die meiste Zeit die Sonne schien.
Unser "Stern" war zuvor fast drei Wochen ausser Gefecht, daher war es die erste weitere Ausfahrt seit einigen Wochen. Schon um fünf Uhr früh mussten wir Sonntag heraus um pünktlich in Anthering zu sein. Kaum kamen wir dort an war ich "abgemeldet", denn es ging gleich in die umliegenden Wiesen zur Fährtenarbeit. Dieser Ramon machte 100 Punkte und sein Bruder Renzo 99, ob ich sowas auch einmal zusammenbringen werde? Na ich hab ja noch etwas Zeit bis zur ersten ÖPO1!
Es lief dann weiter ganz gut für alle drei und am Ende des Tages standen Ramon und Renzo sogar auf dem Siegerstockerl. Ramon verpaßte den Sieg nur um einen Punkt, er hatte insgesamt 282 Punkte erreicht, bei Renzo waren es 276 und der dritte Rang. Auch Bella konnte die erste ÖPO1 erfolgreich beenden.
Nach einem kleinen Umtrunk kehrten wir zurück an den See, wo wir noch die Blumen versorgten, denn die sind seit Pfingsten ganz besonders schön geworden, wie man auf dem Bild sehen kann. Dann machten wir uns schon wieder auf den Heimweg. Wir erreichten die heimatlichen Gefilde um ca. 23h. Zum Glück war wenig Verkehr!


Mittwoch, 21. Mai 2008

Autolos!

Seit Montag sind wir leider autolos - das grosse grüne Dieselmonster hat uns seine Dienste aufgekündigt und schmollt vor sich hin - ob das etwas mit seiner vornehmen Herkunft zu tun hat?
Nachdem sich auch der sehr engagierte Pannenhelfer die Zähne daran ausgebissen hatte und alle Überredungsversuche nicht zum Erfolg führten, brachte er meine Oberhündin samt der Karre in die Werkstatt. Leider sind alle Defekte bei diesem Fahrzeug eine teure Angelegenheit! Früher hatten wir wenigstens das kleine rote Auto als Ersatz aber das ist schon seit Monaten kaputt und inzwischen längst abgemeldet. Für mich bedeutet das, dass ich diese Woche nicht auf den Hundeplatz darf. Da das Wetter einigermaßen nasskalt geworden ist, scheint die Oberhündin ganz froh zu sein nicht hinaus in die rauhe Natur zu müssen. Jetzt ist es bald soweit, dass sie mich beim Zugwagerl-F. im Wagerl ziehen ausbilden lassen wird um für solche Notfälle gewappnet zu sein. Mit mir als Vorspann kommt sie sicher schneller an's Ziel als mit den "Öffis"!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Pfingsten am See

Das ziemlich stark verlängerte Wochenende verbrachte ich mit meiner Oberhündin sportlich aktiv hier am See. Am Samstag schauten wir auf der Fahrt in die Ferien kurz beim Wohnwagen vorbei und kamen am frühen Nachmittag im Seehaus an. Das Wetter war so schön wie schon lange nicht mehr, es hielt auch die ganze Zeit an, so dass wir jeden Tag tolle Wanderungen machen konnten. Sehr gelegen kam es da, dass unser Mac wieder einmal ein Verbindungsproblem hatte, welches erst seit Dienstag Abend sich in nichts auflöste. Da konnte die Oberhündin sich nicht mit allerlei Schreibarbeiten ausreden und zusätzlich gibt es in Ermangelung einer DVB-T-Box auch kein TV mehr, wenn man von einem graugrieselnden verrauschten ARD mit analogem Ablaufdatum absieht.
Also auf in "la belle nature" - gleich Sonntag marschierten wir gut 2 Stunden durch die Gegend und am Montag umrundeten wir den ganzen See - sicher an die 20 km und gute 5 Stunden waren wir unterwegs. Erst zum zweiten Mal lief ich neben her während meine Oberhündin mit ihren Stöcken munter einher schritt - sie nennt das "Nordic Walking" und möchte das jetzt öfter mit mir machen, damit wir beide mehr Kondition kriegen. Mit meiner liegt es wohl ziemlich im Argen, denn die letzten 5 km war auch ich ganz schön k.o.! Am Abend ruhte ich an Frauchen gekuschelt auf dem Sofa und nichts - nicht einmal das Zecken entfernen - konnte mich stören!Auf dem nebenstehenden Foto seht ihr mich bei einer kurzen Rast im Buffet des Zeller Bades. Da bekam ich frisches Wasser von der netten Wirtin, welches mir aber erst mit einem Schuss "Radler" meiner Oberhündin richtig schmeckte. Von hier hat man einen herrlichen Blick über den See, wie auf den unten stehenden Bildern ersichtlich ist. Man kann sogar unser Seehaus auf der anderen Seite erkennen - wenn man weiss wo es liegt! Bei diesem traumhaften Wetter liegt auch das Bergpanorama ungetrübt vor unseren Blicken. Der Watzmann und der Hohe Göll, die Loferer Steinberge und der Predigtstuhl - alle Gipfel tragen noch Schneehauben und das Wasser des Sees hat auch noch keine sommerlichen Temperaturen. Zwar war ich schon zweimal schwimmen, doch danach fror ich ganz schön. Jetzt kurz vor der Abreise habe ich etwas Muskelkater, ja auch Hunde können so etwas kriegen bei ungewohnten neuen Bewegungsabläufen. Meine Ziehmama Brigitte meinte am Telefon es käme sicher vom ausgiebigen Schwimmen und Herumtollen im Wasser. Aber bis zum Sommer kann mir das auch nichts mehr anhaben!

mehr Bilder findet ihr hier

Freitag, 2. Mai 2008

Briefwechsel mit Leon

Das schrieb Sissy an Leon am 1.Mai 2008

Hallo Leon, habe schon lange nichts von dir gelesen. Erlebst du nichts, bist du so schreibfaul oder musst du bei deiner Oberhündin soviel arbeiten, dass du keine Zeit hast? Wahrscheinlich letzteres, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Burgenland soo langweilig ist. Vielleicht hast du überhaupt vergessen, dass du im "Netz" vertreten bist! Würde mich freuen, wieder einmal etwas von dir zu erfahren!

Sissy

Leons Antwort vom 02.05.08

02.05.08 Hallo Leon, toll dass du mein Schreiben mit einem ausführlichen Bericht aus deinem Leben erwidert hast. Ich habe gar nicht gewußt, dass du jetzt so ein eifriger Schüler geworden bist! Ich gehe ja schon lange regelmäßig in die Schule aber bei dir scheint alles etwas lockerer zu sein als beim gemeinsamen Training mit meiner Oberhündin. Jedenfalls wirkt sie manchmal ziemlich gestresst von den vielen Anforderungen. Trotzdem sie versucht das alles vor mir zu verbergen, spüre ich natürlich gleich, wenn sie nervös wird!!
Aber schon bald fahren wir wieder in's Ferienhaus und dort wird es sicher viel entspannter zugehen!

Mittwoch, 30. April 2008

Wieder Nachwuchs in meiner Verwandtschaft

Heute hörte ich, wie die Oberhündin mit meiner Ziehmama telefonierte. Es gibt wieder Familienzuwachs, gleich 9 Rüden und 5 Hündinnen sind es diesmal, die eine meiner Tanten zur Welt gebracht hat. Manchmal denke ich meine Oberhündin hätte von mir auch gerne Nachwuchs, denn warum müsste ich sonst all das lernen, was ich jetzt gerade mache. Sie meint zwar das gehöre zu einer gesunden Deutschen Schäferhündin dazu, dass sie wenigstens die ÖPO1 mache, einmal ausgestellt werde und zur Körung gehe. Aber eine Körung ist eine Zuchttauglichkeitsprüfung, wozu dient die, wenn nicht um irgendwann einmal mit einem passenden Partner Nachwuchs zu bekommen? Eigentlich fühle ich mich noch zu jung für eine Familie und mir fehlen bis jetzt die entscheidenden Prüfungen. Trotzdem denke ich manchmal über meine Zukunft nach, denn während meiner letzten Läufigkeit hätte ich schon Lust auf einige der hübschen Jungs gehabt, die mir in Wieselburg begegnet sind. Inzwischen bin ich aber froh, dass ich meine Oberhündin für mich alleine habe!

Sonntag, 13. April 2008

IHA in Wieselburg - ein grosser Tag!

Ja heute war es soweit, ich wurde hier in Wieselburg zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Hundeausstellungen sind eigentlich nicht mein "Ding" aber es gehört eben zu einem gestandenen DS, dass er das auch mitmachen muss! Da meine Ziehmama Brigitte meinte jetzt sei es günstig, haben wir in den letzten Tagen wieder verstärkt das Lauftraining aufgenommen und heute wurde es ernst! Ich fand es schon deshalb weniger lustig, weil ich gerade läufig bin und meinen Winterpelz abgeworfen habe. Ich denke aber es geht den anderen um diese Jahreszeit ähnlich und die Oberhündin wird schon wissen, was sie tut.
Mein Tag begann schon um vier Uhr früh, schnell packten wir unsere sieben Sachen zusammen und kurz vor sechs waren wir schon auf der Autobahn. Ich bemerkte gleich wie nervös meine Oberhündin war, sie hat erst einmal, und das vor vielen Jahren, ihre damalige DS-Hündin Aika ausgestellt und fühlte sich ziemlich hilflos unter den vielen Experten. Hunde aller Rassen und Grössen wohin das Auge reichte, da ließ sie mich schon wegen meiner Läufigkeit lieber im Auto warten um erst einmal alleine das Terrain zu sondieren. Zum Glück waren ja Hannes und meine Ziehmama Brigitte da, die wußten ganz genau worauf es ankam. Die Warterei war ziemlich anstrengend, immerhin standen wir drei Stunden in der Nähe des Ringes herum und hielten meiner Königshöhlen-Verwandschaft die Daumen.
Dann holte mich Hannes weg von meiner Oberhündin mitten in diesen "Ring" hinein, ich wurde gemessen, musste meine Zähne zeigen und im Kreis herumlaufen. Immer wieder suchte ich die Umgebung nach meiner Oberhündin ab, aber ich konnte sie nicht entdecken obwohl ich sie meinen Namen rufen hörte. Immer wenn sie rief. trabte ich los und dann war es auch schon geschafft. Jetzt ist es "amtlich", dass ich eine schöne junge Dame bin!

Anmerkung: So lange sind wir herumgestanden und dann machte die Oberhündin nicht einmal ein Bild von mir, deshalb stelle ich eines vom letzten Osterurlaub herein. Dabei hätte ich mir eigentlich ein Foto mit meiner heiss erkämpften roten Schleife samt einer "Schultüte" voller Leckerli verdient gehabt!!!
Die grosse Überraschung wartete dann zuhause auf mich - ein neues Liegekissen, damit ich auch im Ferienhaus genauso wie daheim einen kuscheligen Schlafplatz habe. Ich freue mich schon auf das erste Probeliegen!