Die letzte Nacht verbrachten wir wieder einmal in unserem Wohnwagen, wo ich die ganze Zeit neben meiner Oberhündin liegen durfte. Als wir dann morgens unsere Waldrunde drehten, schaute ich plötzlich einem kleinen Federknäuel direkt in die gelben Augen! Da hockte doch glatt ein junger Kauz auf einer Baumwurzel und starrte uns beide erschreckt an. Schnell musste ich etwas entfernt liegen bleiben, damit die Oberhündin dieses Federding genauer ansehen konnte. Schließlich holte sie noch den Fotoapparat und machte einige Bilder! Dadurch kann sie vielleicht herausfinden welche Eulenart es war! Sie tippt auf Waldohreule oder Rauhfusskauz aber viel Ahnung von der Materie hat sie nicht.
Anm. der Oberhündin: Laut Auskunft von Frau Dr. Monika K. von eulenwelt.de handelt es sich um eine junge Waldohreule. Sie schrieb mir auch, dass es gut war den Vogel nicht mitzunehmen. Junge Eulen verlassen das Nest ehe sie fliegen können und sitzen als sogenannte Ästlinge in den Zweigen der Bäume. Wenn sie mal herunterfallen, klettern sie mit Hilfe ihres Schnabels wieder den Stamm hinauf. Die Altvögel versorgen ihren Nachwuchs noch sehr lange und halten sich meist in der Nähe auf auch wenn wir sie nicht sehen können.
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Samstag, 12. Mai 2007
Begegnung im Wald
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