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| Blick aus dem Fenster |
Im März ging es wieder einmal mit unserer Oberhündin auf die Alm, wo wir endlich längere Wanderungen machen durften. Das Wetter war wechselhaft und meistens recht stürmisch. Nach unserer Ankunft am Montag marschierte die Oberhündin mit uns den steilen Weg hinunter, vorbei an der Wiese, wo früher der Skilift war. Unser Waldweg war nämlich teils eisig teils sehr matschig, da war es nicht gut wandern. Immerhin hatte sich die Oberhündin vor 2 Jahren auf diesem Weg den Arm gebrochen.
Meist drehten wir also unsere Runden in Richtung Zieselhof oder in der Nähe des Hauses, wenn wir nicht größere Ausflüge machten. Dienstag schauten wir hinüber zum Teichalmsee, Schnee gab es noch, sicher wegen der künstlichen Beschneiung, so dass fast alle Lifte in Betrieb waren aber mit dem Langlaufen war es nichts mehr, weil nur noch ein kurzes Stück der Loipe befahrbar war. Die letzten Tage waren einfach zu warm gewesen, dazu das stürmische Wetter, da war der Schnee schnell dahin!
Nach einer kleinen Kaffeepause marschierten wir mit der Oberhündin am See entlang ehe wir wieder zurück ins Quartier fuhren.
Mittwoch früh war es extrem stürmisch. Ykon und mir legte es bei der Morgenrunde die Ohren an. Sogar dem sonst so ungestümen Ykon war das zuviel und er kehrte gerne zum Auto zurück. Daraufhin verbrachten wir den Vormittag mit einem Einkaufsbummel in Passail, wo wir eine kleine Runde durch die umliegenden Ortschaften drehten (Arzberg hat ein Schaubergwerk, welches sich die Oberhündin für den Sommer vormerkte).
Donnerstag vormittag fuhren wir hinüber zur Sommeralm und stiegen den Wanderweg zum Plankogelgipfel auf über 1500m hinauf. Es war sonnig und richtig warm und wir hatten gute Fernsicht. Ykon fraß Unmengen von den Schneeresten, er lässt da nichts aus und findet jedes noch so kleine Fleckchen. Nachmittag machte die Oberhündin mit ihm eine kleine Wanderung auf die andere Seite hinauf zum Wald, wo es einen bequemen Forstweg gibt, der uns bisher nicht bekannt war. Sie war dort gestern mit Helene gewesen, die ihr dieses hübsche Plätzchen gezeigt hatte. Der Blick über das ganze Tal ist traumhaft, wie mir Ykon erzählte. Ihn interessierten allerdings die spannenden Düfte rundum wesentlich mehr.
Wie immer, wenn wir mit der Oberhündin soviel wandern, sind wir beide abends so müde, dass wir ganz brav durchschlafen. Ykon lärmt dabei allerdings oft herum, weil er so lebhafte Träume hat und heftig herumstrampelt!
Freitag früh - Winter pur mit Schneesturm und Verwehungen, später wurde sogar die Sommeralm gesperrt, wie die Oberhündin abends hörte. Sie war Vormittag mit uns noch ausgiebig spazieren, so dass wir nachmittag gerne ruhten während sie mit Helene malte. abends war es überall spiegelglatt und es lag etwas Schnee, da drehten wir nur eine kleine Parkplatzrunde, der Wind pfiff uns um die Ohren und machte das Spazierengehen sehr ungemütlich.
Ja, das war's dann mit dem Wintersport für dieses Mal, bei unserer Rückkehr war es unten im Tal frühlingshaft warm und die ersten Blumen blühten bereits. Kurzstopp bei Leon und seinem Frauchen und ab ging es in die Heimat!

