Sonntag, 22. November 2015

Zu Gast bei Merlin

Königspudel
Vergangene Woche war ich 2 Tage zu Gast bei Traude und Merlin. Meine Oberhündin brachte mich am Morgen in die Stadt, wo ich gleich in ein fremdes Auto steigen musste. Da saß aber bereits in der Nebenbox ein kohlrabenschwarzer Königspudel namens Merlin! Leider habe ich keine Foto von ihm, denn es ging alles viel zu schnell und die Oberhündin war sowieso wieder einmal im Stress. (Ungefähr so wie auf dem Bild rechts sieht Merlin auch aus. Dieses Foto fand die Oberhündin im Archiv).
Ich verstand überhaupt nicht warum ich weggegeben wurde andererseits hatte sie schon seit Tagen herumgeräumt und ihre kleine Reisetasche gepackt, so wie für mich und Ykon einige Sachen wie Futter und Decke hergerichtet. Da dachte ich es könnte wieder einmal ins Ferienhaus gehen und dann das....! Ob sie Ykon auch fortgebracht hat?
Na gut mit mir kann sie's ja machen.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Herbsttage auf der Alm

Ykon und ich verbrachten gerade einige Tage mit unserer Oberhündin auf der Alm, wo wir im Sommer schon einige Male zum Malen waren. Als wir allerdings diesmal herauf fuhren, schneite es schon ein bißchen und oben auf den Almen lag schon Schnee, der sich auch fast die ganze Woche hielt. Doch mit jedem Tag wurde das Wetter besser und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein weite Spaziergänge machen. Nachts schliefen Ykon und ich immer durch, weil wir so geschafft waren. Soviel unternimmt die Oberhündin sonst nicht mit uns, meist muss sie arbeiten - Wände und Fenster streichen oder im Garten werkeln und dergleichen mehr - was Oberhunde halt glauben tun zu müssen.
Abends hockte sie auch hier vor dem Fernseher und strickte, da lagen Ykon und ich in unseren Körbchen, bzw. auf unseren Decken und genossen die gemeinsame Zeit hier.

Montag, 12. Oktober 2015

Wieder im Ferienhaus

Habe eine turbulente Woche hinter mir, denn unsere Oberhündin musste das ganze Wochenende arbeiten. Also versuchte sie vorher noch alle Fensterläden fertig zu streichen. Bis sie dann alles zusammengepackt hatte, war es schon zehn Uhr abends. Die Fenster waren zwar nicht fertig aber irgendwann mussten wir ja losfahren. Als letzten Ausweg beschloss sie schnell noch zwei Tage herauszufahren und so machte sie es dann. Sonntag musste sie sich auch noch in die Wahlschlacht stürzen. Schnell ließ sie auch noch die Winterreifen montieren, denn da es bereits ziemlich kalt ist, wollte sie auf Nummer sicher gehen! 
Bin gespannt ob sie diesmal alles fertig bekommen wird, denn viel Zeit bleibt vor dem Winter nicht mehr!

Freitag, 2. Oktober 2015

Mein 10. Geburtstag oder "same procedure as last year, Miss Sissy?"

Yes, same procedure as every year...!
Was für ein Tag - gleich am Morgen empfing mich die Oberhündin mit einer Knabberstange und meinte "Mausi du hast ja Geburtstag heute!" - ja manchmal sagt sie doch tatsächlich "Mausi" zu mir....! - "Du bist jetzt zehn Jahre alt!" So ist das also, wenn man einen runden Geburtstag hat - obwohl ich mich nicht anders als gestern oder bei den vorangegangenen Geburtstagen fühle. Zum Glück bin ich noch sehr fit und weiß nicht warum die Oberhündin so ein Tam-Tam um diesen Tag macht. 
Gleich nach dem Aufstehen tobte ich, wie jeden Morgen, mit Ykon durch den Garten und dann gab es das übliche Frühstück aber die Oberhündin will mir heute noch eine besondere Leckerei mitbringen. Ich meine gehört zu haben, dass es ein Steak geben soll, sie hat nämlich zwei Stück davon im Kühlschrank liegen. Vielleicht gibt es auch eine Knackwurst, die finde ich auch ganz lecker. Seit wir nicht mehr trainieren bekomme ich nur ganz selten Knackwürste, was irgendwie schade ist. Ein Tierarzt meinte einmal zur Oberhündin "Knackwürste seien keine artgerechte Ernährung" - na, für euch Oberhunde aber auch nicht!
So, jetzt liege ich gerade faul herum und verdaue mein Frühstück. Draußen scheint die Sonne und es scheint ein herrlicher Herbsttag zu werden. Da darf ich sicher später noch einen weiten Spaziergang machen. Vielleicht geht sie mit Ykon und mir in den Wald!
Auf bald, ich werde euch berichten, wie mein Geburtstag noch verlaufen ist.

PS.: Leider ist die Oberhündin noch immer dem "Streichwahn" verfallen, sie sagt vor dem Winter sollten noch alle Fensterläden und das Garagentor mit Farbe bedacht werden. Täglich werkt sie einige Stunden, denn man weiß ja nie wie lange das Wetter so schön bleiben wird. Ich liege dann meist im Garten und genieße die Herbstsonne oder renne mit Ykon rund um das Haus.

Donnerstag, 13. August 2015

Und wieder einmal Ferien am See

Die heißesten Tage dieses Sommers verbrachten Ykon und ich mit unserer Oberhündin draußen am See, wo ich täglich mehrere Male schwimmen durfte. Leider nur allein mit der Oberhündin, denn Ykon ist immer krank. Er bekommt Tabletten und auch wieder Antibiotika, weil sein Pfote dauernd anschwillt und schmerzt. Wegen der vielen Medikamente leidet er immer unter Durst. Sobald er in die Nähe des Wassers kommt trinkt er bis er rund wie eine Kugel wird und danach pieselt er ohne Ende. Da das Seewasser ohnehin schlecht für seine Haut ist, darf er hier nicht mehr schwimmen. So bleibt halt nur das Herumtollen im Garten und kleinere Spaziergänge, die ihn nicht überanstrengen. Mindestens 1x wöchentlich geht die Oberhündin mit ihm zum Tierarzt. 
Diese Fotos entstanden nachdem die Oberhündin mich gebadet hatte. Sie fand nämlich, dass ich müffelte. Also schnell unter die Dusche, einshamponiert und abgebraust - brrr! So gerne ich schwimmen gehe, so lästig ist es mit diesem Zeug eingeseift zu werden. Zum Glück macht es die Oberhündin nicht allzu oft. Meist nur im Sommer draußen im Garten, dann aber mit dem Gartenschlauch und da ist das Wasser ziemlich kalt. Da ich trotz Bad noch immer irgendwie schlecht roch - wie die Oberhündin meinte - fand der Tierarzt es sei notwendig meine Analdrüsen zu kontrollieren (eigentlich wollte sie bloß Chlorophylltabletten dagegen kaufen). "Na super" sage ich euch, der quetschte dann so ein stinkendes Sekret aus mir heraus, was gar nicht lustig war. Aber danach musste ich nicht mehr soviel an meinem Po herumlecken und knabbern. Die unangenehme Prozedur war offensichtlich doch nötig!
Das Ende unseres Aquariums

Immer wieder unterbrachen wir die Tage am See um daheim den Rasen zu mähen und die Blumen und Fische zu versorgen. Leider gab es nun doch den Supergau im Aquarium, denn gleich nachdem die Oberhündin alles gereinigt und mit frischem Wasser versorgt hatte, dürfte einer der Fische gestorben sein. Sie hatte nämlich zwei grosse drinnen, die eigentlich mit ihrer 10-cm-Länge zu viel zu gross für das kleine Becken waren. Aber die Prachtschmerle war ein Erbstück einer Freundin, die ihr Aquarium auflöste und nicht warten wollte bis diese - ihr letzter Fisch - gestorben war. Die siamesische Rüsselbarbe hatte ihr der Tierhandel gegen die Algenplage eingeredet (sogar zwei, eine starb aber gleich im ersten Jahr). Diese war bereits an die 10 Jahre alt und in dieser Zeit halt auch mächtig gewachsen! Die Tierhändler sagen einem ja selten die Wahrheit wenn man einen Jungfisch kaufen will, von sich aus wäre die Oberhündin gar nicht auf die Idee gekommen. Zum Glück bemerkte unser Nachbar, weil bei ihm ein längerer Stromausfall gewesen war, die Katastrophe. Gleich am nächsten Tag fuhren wir heim, es stank bereits beim Eingang erbärmlich - kein Wunder bei 37 Grad im Schatten zu dieser Zeit. Alles war tot und das Wasser eine trübe Brühe. Gleich machte sich die Oberhündin daran die stinkenden Überreste samt Pflanzen und Einrichtung auszuräumen und wegzuwerfen, damit sie das Becken möglichst schnell in den Garten stellen konnte, denn es war schon weit nach Mitternacht und wir wollten alle ins Bett. Erst als sie fertig war, ließ sie Ykon und mich ins Zimmer, da labte sie sich bereits an einem Schnaps und heulte was das Zeug hielt. Es sind doch nur ein paar Fische würde man meinen aber irgendwie hängt man doch sein Herz daran und zu den grösseren baut man auch eine Beziehung auf. Vorläufig scheint also Schluss zu sein mit dem Wassergepritschel, aber da noch so ein grösseres und schöneres Aquarium leer herumsteht nehme ich an, dass das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist.

PS.: Die Fotos sind doch nett geworden - oder? Die Oberhündin meint, dass ich eine wirklich hübsche Hündin bin - auch jetzt noch mit meinen fast 10 Jahren! Nur um die Schnauze werde ich immer grauer. 


Sonntag, 12. Juli 2015

Almwoche 2015

Auch in diesem Jahr fuhr die Oberhündin mit uns auf die Alm um wieder an dem Aquarellmalkurs teilzunehmen. Wir begannen die Sommerferien mit weiten Spaziergängen und waren täglich mehrere Stunden in der näheren Umgebung unterwegs. Obwohl Ykon gesundheitlich immer Probleme hat, hielt er tapfer mit und war auch nicht müde zu kriegen. Wegen seiner entzündeten Pfote mussten wir auch einmal zum Tierarzt, jetzt bekommt Ykon wieder Antibiotika und zur Schonung zog ihm die Oberhündin einen Socken an. Da kann er sich beim Gehen nicht erneut aufschürfen. Das funktionierte prima, er versuchte auch gar nicht diesen herunter zu reißen. Einige Fotos konnte die Oberhündin auch von uns machen. Da machten wir gerade Rast mit Blick auf die Steirische Landschaft.
Inzwischen war Ykon schon wieder beim Tierarzt, weil seine Pfote noch immer so stark geschwollen und offen ist. Nun bekam er eine Antibiotikaspritze und muss gleich noch einmal hin zur Kontrolle.
Er kann gar nicht viel spazieren gehen, dabei ist er ansonsten putzmunter und hyperaktiv wie eh und je.
Unsere Oberhündin hat auch wieder einige Bilder gemalt.
Die Runde war in diesem Jahr besonders groß, daher verteilten wir uns an vielen Plätzen in der Landschaft und rund um den Jagawirt. An den ersten Tagen regnete es oder es war zumindest unsichere Wetterlage und auch etwas kühl, da waren einmal mehr die Blumenarrangements dran. Die Oberhündin malte  und  malte. Wegen Ykon und mir musste sie schon frühmorgens aus den Federn, damit wir ausgiebig spazieren gehen konnten. Ykon bekam schließlich vom Tierarzt in Passail einen Schuh verpasst mit dem er doch wieder weitere Ausflüge durchhielt. So ging die Zeit auch für uns abwechslungsreich vorüber. Inzwischen sind wir wieder daheim und harren der Dinge, die dieser Sommer noch für uns bereithalten wird. Es ist affenheiß und wir sehnen uns nach einem Bad im See.


Die letzten Wochen daheim beschäftigte sich die Oberhündin auch mit Malerarbeiten, sie musste die Fassade unseres Holzhäuschens neu streichen - in sogenanntem "Falunrot". Das sieht ganz toll aus, auf jeden Fall viel besser als das alte dunkelbraun. Auch davon hat die Oberhündin einige Fotos gemacht, die ihr hier sehen könnt. Das war vielleicht eine mühselige Arbeit, denn im Unterschied zu den üblichen Holzschutzmitteln, die man halt darüberstreicht und fertig, musste hier der Untergrund gewaschen, grundiert und dann 2x gestrichen werden. Da hat die Oberhündin manchmal einige Flüche losgelassen, denn Leiter rauf, Leiter runter und das wochenlang ist ziemlich anstrengend, ganz abgesehen davon, dass sie es hasst auf hohe Leitern zu steigen. Außerdem war der Boden rund um das Haus auch nie ganz eben, so dass es oft gehörig wackelte, was ihr dann neue Unmutsäußerungen entlockte. Jetzt scheint ja alles fertig zu sein obwohl die Oberhündin meinte die Wetterseite gehöre noch ein 2. Mal gestrichen - solche Details fallen Ykon und mir aber nicht auf.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Ykon


Liebe Freunde, ich melde mich heute aus unserem Urlaubsdomizil, wo wir gerade einige entspannte Tage mit der Oberhündin verbringen. Unser Ykon ist hier nicht wiederzuerkennen, weil er so brav ist und überhaupt nicht herumnervt, wie er es daheim meistens macht. Ist er nicht hübsch geworden unser Youngster? 
Er ist ja gegen alles und jedes allergisch, so dass sein Fell stumpf war und er überall Krätzen und kahle Stellen bekam. Leider geht die Allergie auch nicht mit Spezialfutter weg und er muss ständig irgendwelche Tabletten einnehmen. Derzeit hat er eine geschwollene Hinterpfote und bekommt Antibiotika gegen die Entzündung. Durch seine Behinderung schlägt er sich den Hinterlauf immer wieder irgendwo an und dann passiert es eben, dass sich so eine Schürfwunde entzündet. Jetzt überlegt die Oberhündin ob sie ihm nicht irgendetwas Schuhartiges überziehen sollte als Schutz (die im Handel erhältlichen Hundeschuhe schützen zwar die Pfoten aber nicht den Lauf bis zum Knie).
Das Wetter ist leider nicht ganz so toll, überall Gewitter, Regen und Sturm. Vom Hagel blieben wir zum Glück verschont als wir mit der Oberhündin in der Stadt waren und irgendwo auf einem ungeschützten Parkplatz herumstanden. Nachts donnerte und blitzte es dann heftig und es gab auch Sturm aber da lagen wir schon alle in unseren Betten. Die Oberhündin geisterte noch etwas durch das Haus, legte sich dann aber auch schlafen, denn bei uns waren das eher die Ausläufer des Unwetters von Oberösterreich. Im südlichen Burgenland und in der Steiermark soll es besonders arg gewesen sein. Da verursachte der Hagel grosse Schäden!
Heute entstanden einige nette Fotos von Ykon, die ersten seit dem letzten Sommer, denn mit dem kahlen Gesicht und den schrundigen Ohren war er nicht gerade fotogen. Hier auf den Bildern sieht man, dass sein Fell wieder richtig glänzt.

Sonntag, 12. April 2015

Ostern daheim

Ja, so kann es gehen, da freuten wir uns schon auf Ferientage im Seehaus und dann... nass, kalt und unfreundlich, wirklich kein Wetter um wegzufahren. Schon Montag hatte die Oberhündin das meiste Zeug ins Auto gepackt, doch dann verschob sie die Abreise immer wieder und schließlich blieben wir zum 1. Mal seit Jahren daheim. Die Schlechtwetterperiode nahm die Oberhündin als Anlaß im Haus längst fällige Putz- und Aufräumarbeiten zu erledigen. Durch ihre verletzte Hand war ja noch mehr liegen geblieben als sonst und ein gründliches Reinemachen hoch an der Zeit. Für Ykon und mich war es recht geruhsam aber auch sehr langweilig. Weil es meist regnete oder schneite und der Garten nur aus Wasser und Gatsch bestand hielten sich unsere Auslaufzeiten sehr in Grenzen. Am Karsamstag fuhren wir zu Leon und seinen Oberhunden aber auch da war es ziemlich kalt und feucht und auf der Heimfahrt begann es sogar zu schneien. Jetzt hoffen wir, dass es im Mai einmal klappen wird und wir einige freundliche (Bade?-)tage am See werden verbringen können. Angeblich soll unsere Oberhündin ab dem Sommer ja wesentlich mehr Freizeit haben, zumindest hat sie uns versprochen, dass sie dann viel mehr Zeit mit uns wird verbringen können. So gedulden wir uns halt noch ein Weilchen, immerhin ist ja schon April!

Anmerkung der Oberhündin: Heute ist Ykon zwei Jahre alt und dank der Medikamente und des Allergiefutters scheint es ihm besser zu gehen. Sein Fell ist dichter und glänzender geworden und auf den nackten Stellen wächst bereits das Fell nach. Er frißt wie ein Stier, bekommt mehr als das Doppelte von Sissy und nimmt trotzdem nur sehr langsam zu. Als letzte Konsequenz werde ich im Sommer mal das sog. "Barfen" ausprobieren. Solange ich noch arbeiten muss ist mir das zu aufwendig. Ich glaube aber es liegt auch an der Hausstauballergie und gegen die wird - wenn überhaupt - nur die Desenbilisierung helfen.

Samstag, 31. Jänner 2015

Hallo zum Neuen Jahr

Hallo meine lieben Freunde und -innen, habe schon lange nichts mehr eingetragen, weil dieser Herbst nicht gerade einfach war für uns Hunde und meine Oberhündin samt Familie. Was soll ich da schon schreiben. Inzwischen ist es etwas ruhiger geworden und so versuche ich meine und Ykons Aktivitäten der letzten Monate zu rekapitulieren.