Montag, 31. Dezember 2007

Erinnerung an Strolch 1987-1997

Das Weihnachtsgeschenk meines Bruders bestand aus einer Vielzahl alter Familienfotos, die eine Menge Erinnerungen weckten und siehe da auch mein Strolch war dabei.

Ja und das hier war mein Strolch, mein zweiter Hund, ein Schnauzer-Boxermix, den ich als Welpe aus dem Tierheim holte und der mich fast 10 Jahre begleitete. Er war ein ganz besonderer Hund, er wußte ganz genau, wann etwas in Arbeit ausarten hätte können und genauso verhielt er sich in der Ausbildung und bei allen meinen Erziehungsversuchen. Sein Ruf war wesentlich schlechter als seine Taten, denn er sah irgendwie Respekt einflößend aus. Zweimal im Jahr focht er mit mir die Rangliste aus. Allerdings nur mit mir, die anderen hatten wohl soviel Respekt vor seinem wilden Gehabe, dass sie sich auf keine Konfrontationen einließen.
Irgendwie passte auf Strolch der Ausspruch frei nach "Poldi Huber", dem literarischen Denkmal eines Wiener Schülers: "Der Hund ist ein treues Tier, von Zeit zu Zeit wird er untreu, worauf er von seinem Herrn eine "Fotze" bekommt, worauf er wieder treuerer wird!"
Wir hatten viele schöne Jahre zusammen, Strolch war trotz allem ein guter Hund, nie hat er etwas zerissen, er wartete stundenlang daheim bis ich aus der Schule kam und er leistete meinem Vater gerne Gesellschaft, wenn ich mit Schäferhündin Aika, die ich 1995 dazu nahm, zum Training fuhr. Mit ihm unternahm ich, solange er noch allein war, die weitesten Spaziergänge und erkundete stundenlang die Gegend. Er bewachte seinen Besitz, vor allem das Auto, als seien es die englischen Kronjuwelen. Mit ihm hätte ich nachts die dunkelsten Gegenden durchstreifen können ohne dass mir etwas passiert wäre.
Ja, so war er, mein Strolch! Im Jänner 1997 ereilte ihn leider das traurige Schicksal einer Magendrehung, die den bis dahin gesunden Hund innerhalb weniger Stunden von meiner Seite riss!

Strolch

"Als Hund eine Katastrophe aber als Mensch unentbehrlich!"
(Zitat des verstorbenen deutschen Bundespräsidenten Johannes Rau über seinen Hund)

Dienstag, 25. Dezember 2007

Weihnachten 2007

Dieses Weihnachtsfest verbrachten wir wieder bei der Schwester meiner Oberhündin, im letzten Jahr waren wir über Silvester in Buchschachen und genossen sogar einige Tage dort. Diesmal waren es zwar nur ein paar Stunden aber wir unternahmen einen schönen Winterspaziergang. Da es leicht schneite war es besonders stimmungsvoll.
Nach dem Abendessen und der Bescherung ging es zurück nach Hause, wo schon unser geschmücktes Bäumchen wartete. Da gab es dann auch für mich ein Festessen.
Leider war das Wetter die ganzen zwei Ferienwochen kalt und trüb und es war nicht besonders einladend draussen, so verbrachten wir sehr entspannte Tage. Dabei werkte und schlichtete meine Oberhündin unsere Sachen in Küche und Keller, weil der Platz in dem kleinen Haus sonst schnell zu knapp wird. Unser Christbaum steht heuer auf dem Sideboard beim Blumenfenster, das sieht sehr schön aus und das kostbare Glitzerzeug meiner Oberhündin ist auch noch unversehrt, trotz meiner heftigen Schwanzwedlerei! Die Südtiroler Krippe hat Zuwachs von den drei Hl. Königen bekommen, wie ich beobachten konnte. Sie steht nämlich direkt vor meinem Schlafplatz, da habe ich alles ganz genau im Blickfeld.
Die Silvesternacht feierten wir ebenfalls daheim, erst um Mitternacht ging die Oberhündin sich das Feuerwerk rundherum anschauen. Ich war wegen der vielen Knallerei froh im Haus bleiben zu können! Dafür durfte ich am Neujahrsnachmittag mit zu einem Spaziergang mit unserer Nachbarin. Der führte uns hinauf zu den Weingärten beim Maurer Wald.

Sonntag, 16. Dezember 2007

"Alles für die Katz!"

Gleich nach unserer Rückkehr nach Wien traf sich meine Oberhündin allein mit einer KATZENZÜCHTERIN! Ich meinte mich verhört zu haben, sie spielte doch ernsthaft mit dem Gedanken wieder eine Katze in's Haus zu nehmen. Mich hat sie allerdings nicht gefragt und auch nicht mitgenommen, ich hätte diesem Plüschtier gleich gezeigt wo's lang geht! Zu meinem Glück wurde aus diesem komischen Einfall dann doch nichts, weil Katzenzüchter ziemlich - na ja, Schwamm drüber, ich fand die Idee meiner Oberhündin sowieso entbehrlich!
Sie war aber doch sehr enttäuscht über das Ganze, vorallem, weil sie, nachdem sie wochenlang nichts mehr gehört hatte, dachte es sei alles ok und der kleine Kater käme zu ihr. Erst eine Woche vor der geplanten Abgabe kam dann die Absage, da fühlte sie sich mehr als gefrotzelt. Schnell schaute sie im Internet bei noch einigen dieser Samtpfotenproduzenten rein und stellte fest, dass die alle etwas eigen sind mit ihren sogenannten "Liebhabertieren". Bei uns Hunden gehen die Uhren diesbezüglich etwas anders!

Samstag, 10. November 2007

Ein wichtiger Tag!

Heute war es soweit - ich machte mit meiner Oberhündin meine erste Prüfung - zwar "nur" die BGH1, die dafür aber als Beste von allen. Schon bei der Generalprobe vor zwei Tagen waren wir ganz gut drauf, dabei hatte meine Oberhündin Bammel, weil ich sie so stark bedrängte und beim letzten Training etwas zu "fremdeln" schien. deshalb probten wir nochmals das Melden und das Gehen durch die Gruppe und alles klappte tadellos.
Bei der Prüfung schließlich war auch das Bedrängen mein schwerster Fehler, sonst machte ich die Übungen sehr aufmerksam und ziemlich fehlerlos. Ich überstand sogar die Panne als die andere Hündin beim Abliegen unter Ablenkung aufstand und mit mir spielen wollte. Die Oberhündin hatte wahrscheinlich das Herz gleich wieder in der Hose aber diesmal zeigte sie es nicht. Beide warteten wir ab bis die Hündin wieder eingefangen war und setzten unsere Arbeit dann ganz locker fort! Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, 93 Punkte SG! Ich merkte gleich wie sehr sich die Oberhündin über meine Leistung freute und auch die anderen fanden, dass wir uns gut behauptet hatten! Ja, und jetzt haben wir beide einen imaginären Stempel am A...., wo BGH 1 darauf steht, das ist zwar nichts Besonderes aber uns freut's trotzdem!

Dienstag, 6. November 2007

Herbstferien

In diesem Jahr ergab es sich, dass meine Oberhündin insgesamt eigentlich 10 Tage Ferien hatte, zwar nur am Papier, weil sie ja noch ins Geschäft musste aber immerhin blieb noch eine knappe Woche übrig und die nutzten wir um an den See zu fahren. Noch Montag abend ging es los, nachdem wir den ganzen Tag gepackt und geputzt hatten. Die Fahrt verlief angenehm und das Wetter war gut, weder Regen noch Nebel. Wir kamen zwar erst um 22 Uhr an, im Haus war es saukalt aber nachdem die Oberhündin alles hineingetragen und eingeheizt hatte gingen wir schnell zu Bett, denn oben im Schlafzimmer war es viel schneller kuschelig warm.
Am Dienstag regnete es den ganzen Tag, wir blieben fast nur im Haus. Allerdings mußte das Auto in die Werkstatt und da latschten wir dann durch den strömenden Regen nach Hause. Mittwoch fuhren wir mittags zum Training, ich war noch läufig und zeigte mich etwas "ang'rührt", machte dann aber meine Übungen ganz brav, vorallem im Schutz war ich wieder gut drauf! Auf dem Heimweg nach Salzburg steckten wir dann 1 1/2 Stunden in Linz im Stau und brauchten eine Ewigkeit nach Hause!
Der Donnerstag war ein Supertag, klar und sonnig - ein Traum - da durfte ich eine lange Wanderung machen. Wir marschierten die gewohnte Runde zum Wald und übers Hochmoor und den Bach entlang zurück nach Hause.
Täglich übte die Oberhündin mit mir Unterordnung und legte mir Gegenstände für die Fährtenarbeit. Ich sollte mich bei jedem dieser komischen Teile hinlegen - warum bloß???? Also so ganz habe ich es nicht verstanden aber es wird schon noch werden.
Freitag ging es in die Stadt zum Großeinkauf, dann neigte sich die Woche hier schon wieder dem Ende zu. Sonntag war wieder das Einwintern, Putzen und Werkeln dran und ich die meiste Zeit eher im Weg. Zu guter Letzt fand die Oberhündin noch so einen kleinen stacheligen Gesellen im Garten, dem gab sie sogar m e i n e Fährtenschälchen und er durfte im Haus schlafen! Sonntag nahm sie ihn dann mit nach Wien, sie nannte diese Stachelkugel "Igel" und meinte er sei zu schwach um den Winterschlaf zu überleben! Tatsächlich wog der kleine Kerl nur knapp 250g, dabei sollte er laut Tierarzt 600 - 800g haben. Jetzt füttert und umsorgt sie dieses Tier so sehr, dass ich direkt eifersüchtig werden könnte.

Anmerkung der Oberhündin:

Leider waren meine Bemühungen um den kleinen Igel vergeblich, denn er ist in der vergangenen Nacht um 1.30 gestorben. Dabei hatte ich gestern noch einen Termin bei meinem Tierarzt für heute vormittag ausgemacht. Als ich abends vom Dienst kam war der Kleine schon ganz schlaff. ich wärmte ihn und versuchte ihm Futter einzuflössen aber es war vergeblich. Ich bin sehr traurig, weil ich gehofft hatte ihn noch rechtzeitig versorgen lassen zu können, aber wie so oft waren das Wochenende und die Reise wohl schon das Todesurteil. Ich habe meinen kleinen Pflegling im Garten bei den Hortensien begraben und einen schweren Stein daraufgelegt, damit ihn Sissy nicht wieder ausbuddelt! Dieses Foto machte ich vor zwei Tagen im Ferienhaus, da machte der kleine Igel überhaupt keinen kranken Eindruck!

Montag, 15. Oktober 2007

Geburtstagsmonat Oktober

Drei meiner vier Deutschen Schäfer wurden im Oktober geboren. Heute am 15. 10 hätte Baghira ihren 10. Geburtstag gefeiert (ihr habe ich auf "baghs-pawprints" einen eigenen Beitrag gewidmet) und Wiff wäre am 21. dieses Monats bereits 11 geworden! Sissy (sh. unten) war am 2.10. zwei Jahre alt.
Auch einige meiner Freunde sind im Oktober geboren und erst letztes Wochenende anläßlich von R's Feier dachte ich an das Fest vor 10 Jahren und die Freude über die Geburt meiner Baghira einige Tage später.
Jetzt ist all mein Eifer nur noch auf Sissy konzentriert und nach den Jahren mit zwei bis drei Hunden gleichzeitig genieße ich es mich ausschließlich ihr widmen zu können! Ich freue mich jeden Tag über ihre Anhänglichkeit, ihre Lernwilligkeit und unser angenehmes Zusammenleben.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Happy Birthday!

Meine "Kleine", jetzt also bist du richtig erwachsen! Die Zeit ist schon wieder einmal viel zu schnell vergangen, seit ich dich im April 2006 zu mir genommen habe. Keinen Tag habe ich meinen Entschluß bereut, weil Ich sofort gespürt habe, dass du die Richtige für mich bist!
Und wieder einmal könnte man mit Reinhard Mey sagen "wie vor Jahr und Tag liebe ich dich doch, vielleicht weiser nur und bewußter noch und noch immer fort ist ein Tag ohne dich, ein verlorner Tag, verlorne Zeit für mich...." ok, du bist "nur" ein Hund - aber was für einer - ruhig, sicher, friedfertig und brav, dabei lernst du schnell und machst deine Sache nicht nur in meinen Augen sehr gut. Alles andere wird die Zukunft zeigen aber auch wenn du kein toller Schutzhund werden solltest, weiss ich genau, dass ich vor 18 Monaten die richtige Entscheidung getroffen habe! Danke meine "Sissel", dass es dich gibt!

Donnerstag, 20. September 2007

Fever!

Ganz kurzfristig wurde der Trainingsplan geändert und als wir es erfuhren war es schon gelaufen. Wenn alle so flott umdisponieren können, warum nicht auch wir? Fährtengelände gibt es schließlich fast überall! Also Nase runter und hinaus in die Natur, doch auch daraus wurde nichts, denn ausgerechnet jetzt tat meine linke Vorderpfote so weh, dass ich sie gar nicht mehr richtig aufsetzen konnte! Also schnell zum Tierarzt - Fieber - und eine offene entzündete Stelle zwischen meinen Zehenballen, die meine Oberhündin nicht sehen konnte, weil ich wegen der Schmerzen sofort abwehrte. So bekam ich eine Spritze, Tabletten, Salbe und eine Woche Trainingspause verschrieben. Das regelmäßige Baden mit Käsepappeltee und die Salbe finde ich zwar nicht so "prickelnd" aber es ist auszuhalten. Es ging mir dann auch ganz schnell besser, schon am zweiten Tag brauchte ich die Schmerztabletten nicht mehr und das Fieber war auch weg. Nur die ekelhaften Antibiotika, die spucke ich immer aus, egal wieviel Wurst die Oberhündin herumwickelt. Jetzt freue ich mich schon auf das Wochenende, da kann ich hoffentlich wieder mit dabei sein!

Mittwoch, 5. September 2007

Sissy allein zu Haus!

Freitag und Samstag ging es dann richtig los mit dem Putzen und Werken. Da das Wetter nach den beiden Regentagen besser geworden war, wurde erst das Auto gewaschen und poliert, dann unser ganzes Zeug hineingestopft und unter grossem Fluchen meiner Oberhündin eine Ewigkeit nach diversen Sachen gesucht, wie z.B. dem Schlüssel für das grosse Vorhängeschloss. Deshalb war es schon relativ spät als wir endlich abfuhren. Normalerweise kein Problem, denn wir sind ja Nachtfahrten gewöhnt. Samstag Abend gab es aber eine "Seventies-Party" beim Bruder der Oberhündin, da war Eile angesagt! Die Fahrt ging flott voran und dank der neuen Nanopolitur hatte auch ich immer freie Sicht nach draussen! Von dem Fest kamen wir "urspät" nach Hause, dementsprechend faul verlief der Sonntag mit Lesen und Schlafen, damit war auch der letzte Ferientag vorüber!
Seit Montag hat uns der Alltag wieder, ich verbringe die meiste Zeit allein mit meinen Träumen vom See.

Dienstag, 28. August 2007

Ferienshowdown

Mist, aber die schönen Tage neigen sich schon wieder dem Ende zu! Gleich nach dem Turnier verbrachten wir einen halben Tag in Wien um nach den Fischen zu sehen und den Garten zu versorgen. Mittags holte meine Oberhündin eine Freundin ab und es ging zurück an den See! Leider gab es vor St. Pölten einen Unfall und wir standen fast zwei Stunden im Stau!
Die Woche mit Lilly, der Freundin meiner Oberhündin, war sehr nett und abwechslungsreich für mich. Obwohl die zwei soviel zu plaudern hatten, kam ich nicht zu kurz dabei. Ich verbrachte täglich fast eine Stunde im See und hatte jede Menge Spass.
Am Dienstag fuhren wir alle zusammen zum Training. Gerd beschäftigte sich ganz intensiv mit meiner Oberhündin um ihr das richtige Timing bei meinem "Sitz" beizubringen! Dann ging es in der Nacht wieder heim und den Rest der Woche verbrachten wir gemütlich im Ferienhaus. Diese Lilly könnte ruhig öfter kommen, denn sie ist ein echter Fan von mir. Sie findet mich besonders brav und lieb - hast du's gehört Oberhündin - außerdem bewunderte sie meine Schönheit! Leider mußte sie Samstag schon wieder abreisen, was wir mit einem Kurztrip nach Wien verbanden, doch noch am selben Abend waren wir wieder zurück!
Inzwischen ist die letzte Woche angebrochen und trotz des herrlichen Wetters merke ich die leichte Unruhe meiner Chefin. Die Waschmaschine läuft und läuft, Anrufe von der Schule und die gewisse "Endzeitstimmung" weisen bereits auf das nahe Ferienende hin. Darum stürze ich mich erstmal wieder in die Fluten!


Montag, 20. August 2007

Wenzelskirchenturnier 2007

Die erste Augusthälfte war meine Oberhündin ziemlich intensiv mit den Vorbereitungen für unser Wenzelskirchenturnier beschäftigt, einmal sogar die ganze Nacht hindurch! Da durfte ich sogar zu ihr in die Hütte, wo Hunde normalerweise nicht erlaubt sind. Das ist in allen Hundevereinen so, denn da wäre wohl die Hölle los, wenn alle ihre Lieblinge mit in die gute Stube brächten - es sind ja manche noch gar nicht erzogen, vor allem zu Beginn, wie man jedes Mal zu Kursanfang sehen kann. Na gut, diese Nacht und den halben Vormittag wurde eine Ausnahme gemacht, ich durfte dabei sein, wie schon im Sommer im Schloß beim Stundenplan basteln! Den Rest erledigte meine Oberhündin am Computer in unserem Seehäuschen.
Dann war es endlich soweit und wir brachen Freitag auf nach Wartberg. Für mich war dieses Wochende eher unlustig. Kaum dass die Oberhündin Zeit hatte mit mir spazieren zu gehen, noch dazu regnete es am 17. 08. den ganzen Tag. Das Beste waren die Nächte, die ich bei ihr im Wohnwagen verbringen durfte.
Schon am Samstag wurde es zum Glück warm und sonnig, ebenso wie am Sonntag. Das schwere Unwetter, welches gegen Abend im westlichen Österreich grossen Schaden anrichtete, konnte uns nichts mehr anhaben, denn da waren wir bereits auf dem Weg nach Wien.
Von dem Turnier bekam ich nur wenig mit aber es wurde eine gelungene Veranstaltung, hörte ich, bei der sogar die weiße Fahne gehißt wurde, denn alle kamen durch. Zwei Sieger konnten die VereinskollegInnen meiner Oberhündin auch feiern, denn Reini und Silvia schafften jeweils ex aequo mit einem anderen Teilnehmer den ersten Platz in ihren Disziplinen BGH3 und BGH2. Mehr über dieses Wochenende gibt es dann im Bericht meiner Oberhündin zu lesen, denn die machte die aufwendige Büroarbeit. Leistungsrichter B. K.-S. lobte sie dann bei der Siegerehrung und hob ihre sehr professionelle, umsichtige und rasche Arbeit extra hervor! Ja, so ist das mit ihr, sie scheint wirklich vieles besser zu können als den Hundesport.

Montag, 6. August 2007

Malsüchtig

"Besser von der Oberhündin gemalt als vom Schicksal gezeichnet" kann ich nur sagen! Sie pinselt so vor sich hin, verbringt Stunden an ihrer neuen Staffelei und ich "liege Modell"! Zwischendurch wird geschwommen, gelaufen und in den Tag hineingelebt. Ich meine, trotz aller gutgemeinten Malversuche, dass ich im Original viel hübscher bin! Was sagt ihr dazu?

Donnerstag, 26. Juli 2007

Sommerfrische

Nach der Steiermarkwoche gab es zunächst daheim einiges zu tun, vorallem der Garten verlangte einen grösseren Einsatz. Zum Glück kam bereits Dienstag die bestellte Biotonne, die die Oberhündin sogleich randvoll füllte. Diese Tage hier waren unerträglich heiss, nicht einmal nachts kühlte es ab. Also blieb nur der Rasensprenger als einzige Erfrischung!
Ich tobte in dem Sprühregen solange herum bis kein Wasser mehr kam - ob ich es wohl müde gemacht hatte? Wahrscheinlich nicht, eher hatte meine Oberhündin dabei ihre Hand im Spiel, denn sogleich wurde ich abfrottiert und mußte mich in die Sonne legen um schneller trocken zu werden. Nun konnte ich zuschauen wie Frauchen Beeren erntete und die Sträucher zurückschnitt.Dann war es aber endlich soweit, Freitag früh fuhren wir in die Sommerfrische an den See. Gleich nach unserer Ankunft gab es zwar eine Menge ein- und aufzuräumen, doch dann durfte ich zum ersten Mal schwimmen gehen. Das Wetter hielt allerdings nicht lange. Dafür gab es Sonntag schönes Wanderwetter, gemeinsam machte wir einen Ausflug auf die Alm, wo wir eine Rast einlegten. Am Nebentisch waren zwei junge Artgenossen, eine davon eine wunderschöne Schäferhündin namens Roxy. Leider musste ich brav bei meiner Oberhündin bleiben, denn man weiss ja nie, wie die anderen reagieren!
Die Tage hier sind angefüllt mit vielen Aktivitäten, Schwimmen, Wanderungen in die Umgebung und Kuschelabende mit Frauchen auf dem Sofa - so läßt es sich leben!

Donnerstag, 19. Juli 2007

Auf der Alm - Malwoche in Brandlucken 08.07.-14.07.07

Die Oberhündin ist nun glatt auf den Pinsel gekommen. Sie stümperte ja schon seit einiger Zeit herum und versuchte alles mögliche auf ihrem Aquarellblock zu verewigen. Allerdings kam sie mit der Technik nie zurecht und es wurden meist x-mal überpinselte "Ölbilder" daraus, denen so ziemlich alles fehlte, was ein gutes Aquarell ausmacht. Doch da gibt es in ihrer Schule eine Kollegin - Elisabeth - die es in dieser Disziplin zu einer wahren Meisterschaft gebracht hat, der gehört bereits seit langem die ganze Bewunderung meiner Oberhündin! Schon im letzten Jahr sollte sie an diesem Kurs in der Steiermark teilnehmen, doch da kam uns der Italienunfall dazwischen. Zwei Hunde, da lebte Wiff noch, das winzige Ersatzauto, keine Klimaanlage, das wäre nicht gegangen - nicht einmal bei den relativ kühlen Tagen dieses Jahr und schon gar nicht in der Gluthitze Anfang Juli 2006. Doch der Traum wurde weiter geträumt und so kamen wir heuer zu dieser wunderbaren Almwoche!
Sonntag Mittag ging es los, zunächst in die Stans, wo Elisabeth ein Haus mit Garten hat, da durfte ich erst einmal richtig auslaufen. Am späten Nachmittag war Treffpunkt in Brandlucken beim Jagawirt, wo wir von Sr. Wiltrud und den Malkolleginnen, so wie der Wirtsfamilie Unterberger erwartet wurden. Wir hatten ein schönes Zimmer mir Balkon, wo ich auch schlafen durfte. Der Blick von diesem Balkon (Foto links oben) wäre schon ein tolles Malmotiv!
Schon am nächsten Morgen ging es hinaus in's Gelände zu den Tannenbäumen. Damit ich während der Malstunden schön brav bin ging die Oberhündin mit mir jede freie Minute spazieren. Sie hatte auch meine Fährtensachen mitgenommen, schließlich ist die Teichalm ja das Fährtengelände schlechthin, allerdings war entweder das Gras viel zu hoch oder es war Weidegebiet, wo um diese Zeit die Almochsen herumstanden (auch mitten auf der Strasse!) So blieb es für mich eben beim Wandern allein.

Die ersten Pinseleien waren eine Katastrophe aber bereits am Dienstag lief es besser. Wir mussten zwar drinnen bleiben, weil es soviel regnete, dafür gab es Sonnenblumen und Artischockenblüten als Malvorlage. Ich lag mitten unterm Künstlervolk aber mich verewigte die Oberhündin kein einziges Mal - wahrscheinlich bin ich ihr zu schwierig! Auf dem Foto rechts sind die wahren Könnerinnen bei der Arbeit.
Ab Mitte der Woche besserte sich das Wetter, an diesem Tag marschierten wir tief hinein in den Wald zu einem Platz mit Unmengen von Fingerhüten! Die anderen fuhren mit dem Auto aber Parkplätze waren rar auf dem engen Weg und so kam ich zu insgesamt 4x 30 Min. Fußmarsch zusätzlich!
Donnerstag froren wir uns drüben auf der Sommeralm beim "Holzmeister" Finger und Po ab, dafür kamen recht eindrucksvolle Landschaftsbilder heraus. Mitten im Hochsommer sehnte man sich nach der Skiunterwäsche - es hatte morgens nur 7 Grad gehabt und wurde tagsüber auch nicht viel wärmer.
Allmählich machte auch meine Oberhündin Fortschritte, unten ist ihr letztes Werk dieser "Schaffensperiode" zu sehen, die alte Schmiede hinter dem Gasthaus Unterberger, die sie am letzten Tag malte.

Vor unserer Abreise am Samstag ergänzte sie noch die fehlende Treppe und etwas Grün.
Nach dem Mittagessen am Samstag hieß es Abschiednehmen. Wir zwei drehten noch eine Runde durch den Wald, vorbei an den Schauplätzen der Malkunst, ließen den Blick noch ein letztes Mal über das Tal und die Almen schweifen - aus, vorbei - vielleicht kommen wir im nächsten Jahr wieder! Von der Fahrt durch die wildromantische Weizerklamm bekam ich nicht soviel mit. Zum Abschluß besuchten wir noch diesen Leon und seine Oberhündin, da durften wir an der Lafnitz herumtoben, ehe es spät in der Nacht zurück nach Wien ging.


Samstag, 7. Juli 2007

Ferienbeginn und Arbeitswoche

Den Ferienbeginn merkte ICH vor allem daran, dass ich mit meiner Oberhündin in die Schule gehen durfte, eine Woche lang fühlten wir uns wie die Schlossbesitzer. Allerdings arbeitete SIE in diesen Tagen wie besessen und ich musste die meiste Zeit still in meiner Ecke liegen. Trotzdem gefiel es mir mit dabei zu sein. Zwischendurch liefen wir durch den riesigen Park und wurden einmal fast ausgesperrt. Meine Oberhündin hatte einen Sonderauftrag - Stundenplan erstellen für das nächste Schuljahr - das dürfte "Knochenarbeit" sein, denn sie saß täglich gut 10 Stunden vor dieser Tafel und steckte kleine Papierstreifen hin und her! Eigentlich wüßte ich mir etwas Besseres bei dem schönen Wetter aber sie scheint das sogar ganz gerne zu machen! Heute, es war schon 22 Uhr, klappte sie den Deckel von diesem "Mac" (wie sie das Teil nennt) zu und stürzte sich daheim in die Reisevorbereitungen!


Steiermark wir kommen!!!

Donnerstag, 28. Juni 2007

Rückkehr

Ja, es sollte eigentlich wieder los gehen, so dachte ich zumindest als die Oberhündin mich Dienstag in's Auto packte. Doch ganz so toll war es für mich diesmal nicht, weil sie das Training noch nicht mitmachen konnte. Dummerweise geht es jetzt auch noch in die Sommerpause - im Juli gibt es kein oder nur wenig Training. Auch gut, denn dann kann sie sich wenigstens richtig auskurieren ehe es im August wieder los geht und braucht wegen des Steiermarkurlaubes kein schlechtes Gewissen meinetwegen zu haben. Nächste Woche gibt es aber noch einen Trainingstag, da darf ich auch wieder schnüffeln gehen. Wenn wir erst in unserem Feriendomizil sein werden, hat sie viel mehr Zeit für mich und da wird es richtig lustig. Ich freue mich schon auf den See, das Fährtengelände vor der Haustür und die weiten Spaziergänge - auch wenn mir alles noch etwas von Nebel verhüllt erscheint!


Freitag, 22. Juni 2007

Genesung

Hey, ich bin wieder gesund, nachdem ich einige Tage diese weissen Pillen einnehmen musste, hörten meine Halsschmerzen schnell auf. Ich glaube der Oberhündin geht es noch nicht so toll, obwohl oder vielleicht, weil sie schon längst wieder arbeitet. Schule mit Notenabschluß, Modeschau, Matura und das "Ladenhüten" nehmen sie ganz schön her - gestern soll es besonders arg gewesen sein, weil dieser blöde Postkartenständer für sie mit einer Hand kaum zu heben war. Sie hat ganz schön geflucht als sie nachts heim kam!
Wenn ihr das schon solche Probleme bereitet, fürchte ich wird es noch länger nichts mit unserem gemeinsamen Training! Sie hat mir allerdings versprochen, dass sie trotzdem mal mit mir hinauf zum Hundeplatz fährt einfach nur um nach dem Rechten zu schauen und ihre Vereinskameraden wiederzusehen!

Freitag, 8. Juni 2007

Schmerz lass nach....

Konnte gestern gar nicht richtig fressen so sehr schmerzte mein Hals. Nicht einmal meine geliebten Bockerl lockten mich aus der Reserve. Da ich heute früh noch immer würgte und sabberte gingen wir vormittag zu unserem Tierarzt. Der schaute mir in den Hals und sagte gleich "Tonsilitis", dann bekam ich eine Spritze und die Oberhündin einen Sack voll Antibiotika für mich. Jetzt liege ich etwas gedämpft auf meinem Bettchen, hoffentlich kann ich bald wieder richtig schlucken!

Mittwoch, 6. Juni 2007

Tränen trocknen schnell........ciao Merano!

Wie aus verläßlicher Quelle zu erfahren war, soll es in Meran wieder ganz toll gewesen sein, mit Weinkost und allem Drum und Dran. E. fiel zwar auch noch aus, er hatte eine Autopanne - das mit den Autoproblemen dürfte schon fast schicksalhaft mit diesem Ort verbunden sein, wenn ich an das Vorjahr denke! Vermisst hat uns offensichtlich keiner, es gab nicht einmal einen Kartengruß. Aber nichts für ungut - denn wer die italienische Post kennt, der weiss, dass es dort nur jeder dritte Brief über den Postkasten hinaus schafft und so sind die vielen lieben Genesungswünsche sicher verloren gegangen! Gesagt hat meine Oberhündin nichts aber ich weiss, wie gerne sie immer mit dabei war. In diesem Jahr wäre es bereits das fünfte Mal gewesen und so werden die Hl. drei Könige samt ihren Kamelen,zu der im Vorjahr in Lana gekauften Krippe, wohl auch beim nächsten Weihnachtsfest fehlen!
So wie wir momentan beim Training, denn da läuft zur Zeit gar nichts. Wir liegen beide ziemlich lädiert herum - die Oberhündin mit einem dicken Verband an der Vorderpfote und ich mit Halsschmerzen!

Samstag, 2. Juni 2007

Heimkehr

Hallo da bin ich wieder - dahoam is dahoam, wie man so sagt. Wir befanden uns gerade auf dem Hundeplatz in K. als das Handy meiner Ziehmama sich meldete, dann ging es ruck-zuck nach Hause. Schon auf der Strasse begrüßte mich meine Oberhündin, ich rannte gleich in meinen Garten, beschnupperte Kasimir und war hin- und hergerissen zwischen meinen beiden engsten Bezugspersonen. Ich hörte wie die Oberhündin mich "treulose Tomate" nannte, die spinnt wohl, wer ist denn einfach für eine Woche verschwunden und hat mich abgeschoben. Aber ich habe es mir gut gehen lassen und mich bei meinem Rudel sehr wohlgefühlt. Sie dagegen schaut erwas lädiert aus und riecht nach "Tierarzt", besonders ihre linke Pfote! Als ich mit ihr kuscheln wollte, sagte sie gleich ich solle nicht so stürmisch sein! Im Haus hat sich einiges verändert, alle flauschigen Teppiche sind weg, mein Bettchen ist total sauber und frisch bezogen, ich legte mich gleich hinein und genoß die erste Nacht daheim.

Freitag, 1. Juni 2007

Familienbande

Das war eine aufregende Woche, ich durfte meine Ziehmutter Brigitte und meine ganze Verwandtschaft besuchen. Meine Oberhündin hatte wohl etwas Besseres vor, bei dem sie mich nicht dabei haben wollte oder konnte! Verstehen tu ich's ja nicht, was da in sie gefahren ist. Jedenfalls war sie schon die ganze Woche so seltsam, sagte kurzfristig das Trainingslager in Meran ab und begann dafür daheim wie wild zu putzen. Nichts war vor ihr sicher, Rasen mähen, ausmisten, waschen, Möbel umstellen .......! Mann, war ich froh als sie mich am Pfingstsonntag im Auto mitnahm - na endlich schien sie wieder normal zu werden, ja, so dachte ich als wir uns einem Hundeplatz näherten. Da war vielleicht was los in Klausen-Leopoldsdorf beim Universalsieger. Doch sie kam sehr schnell wieder zurück zum Auto und wen entdeckte ich da - Ziehmama Brigitte!! Ich war ausser mir vor lauter Wiedersehensfreude! Ich durfte aussteigen und ein Stück spazieren gehen ehe ich in Brigittes Auto sprang. da roch alles wie früher und auf einmal fuhren wir los und dann.....wieso kommt denn meine Oberhündin nicht mit?
Ehe ich Zeit hatte viel nachzudenken hatten wir die Autobahn erreicht und auf ging es nach B. zu meinem früheren Rudel.
Noch am selben Tag durfte ich einen Radausflug machen, zuvor hatte ich Gelegenheit meine Mutter Antonia und die anderen zu sehen, ich glaube wir sind uns in der Zwischenzeit etwas fremd geworden, nur mit der kleinen schwarzen Josephine ist es noch wie früher. Mit der durfte ich einige Male herumtoben! Blöderweise setzte vor wenigen Tagen meine Läufigkeit ein und vielleicht lag es daran, dass die anderen mich eher als Konkurrenz sahen, dabei habe ich mich redlich bemüht gemeinsam mit ihnen die Feinde draussen zu vertreiben!

Freitag, 18. Mai 2007

Wandertag im Verein

Heute machten wir eine weite Wanderung zusammen mit den Kursteilnehmern und ihren Hunden. Da war vielleicht was los. Insgesamt marschierten weit über zwanzig Teilnehmer mit. Der Weg führte uns zuerst Richtung Anitzberg, wo wir dann die Unterführung nehmen mussten um die stark befahrene Freistädter Strasse queren zu können. Von dort war es gar nicht weit bis zur Labestation. Das Wetter war richtig sommerlich und ich war ausser Rand und Band vor Bewegungsdrang. Wenn die Oberhündin arbeitet habe ich nur wenig Auslauf ausser dem bisschen Gassigehen und meinem Garten! Ich zog ganz schön an der Leine, wäre viel lieber frei herumgetollt aber wenn soviele im Rudel marschieren dann geht das leider nicht.
Schließlich erreichten wir die Labestation, wo schon Tische, Bänke und Sonnenschirme warteten - auf den Fotos sieht man die müden Wanderer bei der Rast. Haben halt alle keine Kondition. Für die Zweibeiner gab es leckere Brote und erfrischende Getränke. Ich bekam frisches Wasser aus meinem lila Napf und hatte einen eigenen schattigen Rastplatz unter diesem Alleebaum. Als alle sich gestärkt hatten mussten wir weiter. Unsere Betreuer Michi und Judith hatten im Vereinsheim alle Hände voll zu tun um die abendliche Grillerei vorzubereiten!
Zuerst ging es die Biowiese entlang, wo wir oft Fährte trainierten. Da gab es einen kleinen Ausreissversuch eines Kumpels, doch dieser währte nur kurz, weiter ging es durch den Wald und schließlich hinein nach Unterweitersdorf und über die grosse Wiese zurück zu unserem Abrichteplatz. Für mich und die meisten von uns Vierbeinern hätte es ruhig noch weiter gehen können aber diese Zweibeiner drängte es schon wieder zur Futterschüssel. Der Fresstrieb muss bei euch Menschen besonders stark sein! Wir durften uns nur die Düfte um die Nase wehen lassen, denn abgegeben haben sie uns nichts von den feinen Sachen! So gegrilltes Zeug soll ja ganz ungesund sein für Tiere - ich glaube nicht nur für diese! Der Grillmeister legte sich jedenfalls gründlich in's Zeug, wie man sieh, damit die Gäste nicht zu lange warten mussten!Schade ist nur, dass es solche Wanderungen meistens nur einmal im Jahr gibt - im Herbst ist das Wetter oft schon zu schlecht und die Tage sind wesentlich kürzer - da kann es vorkommen, dass es schon beim Kursnachmittag ziemlich düster ist. Meine Oberhündin und ich lieben lange Wanderungen und sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei!

Donnerstag, 17. Mai 2007

Wieder etwas Neues!

Das war heute ein Tag! Schon in der Früh starteten wir zu einem Ausflug in's Burgenland. Mit dem kleinen roten Auto, welches zu einem Check in die Werkstatt musste. Die Bequemlichkeit lässt da sehr zu wünschen übrig, wie ich bereits im letzten Sommer feststellte. Doch heute war es eher kühl und regnerisch, da konnte ich es gut aushalten.
Als wir bei der Schwester meiner Oberhündin ankamen durfte ich gleich aus dem Auto, denn wir machten gemeinsam mit Leon und dessen Frauerl einen ausgiebigen Spaziergang. Um uns Hunde richtig müde zu machen - wie ich den Gesprächen entnehmen konnte - was das bedeutete, wurde mir erst später klar.
Heute stand mir nämlich noch eine Fahrt mit dem Autobus bevor! Das wäre gar nicht so schlimm gewesen aber ich musste so ein lästiges Plastikteil über meine Schnauze gestülpt tragen. Die Reise dauerte fast zwei Stunden, danach mussten wir noch mit der S-Bahn fahren und das alles mit diesem Maulkorb!!! Zu meinem Glück waren in dem Bus nur ganz wenige Leute, so dass die Oberhündin mir das Ding gleich herunternahm, sobald wir auf unserem Platz saßen. Das rote Auto werden wir erst in einer Woche abholen - hoffentlich darf ich da daheim bleiben!

Samstag, 12. Mai 2007

Begegnung im Wald

Die letzte Nacht verbrachten wir wieder einmal in unserem Wohnwagen, wo ich die ganze Zeit neben meiner Oberhündin liegen durfte. Als wir dann morgens unsere Waldrunde drehten, schaute ich plötzlich einem kleinen Federknäuel direkt in die gelben Augen! Da hockte doch glatt ein junger Kauz auf einer Baumwurzel und starrte uns beide erschreckt an. Schnell musste ich etwas entfernt liegen bleiben, damit die Oberhündin dieses Federding genauer ansehen konnte. Schließlich holte sie noch den Fotoapparat und machte einige Bilder! Dadurch kann sie vielleicht herausfinden welche Eulenart es war! Sie tippt auf Waldohreule oder Rauhfusskauz aber viel Ahnung von der Materie hat sie nicht.
Anm. der Oberhündin: Laut Auskunft von Frau Dr. Monika K. von eulenwelt.de handelt es sich um eine junge Waldohreule. Sie schrieb mir auch, dass es gut war den Vogel nicht mitzunehmen. Junge Eulen verlassen das Nest ehe sie fliegen können und sitzen als sogenannte Ästlinge in den Zweigen der Bäume. Wenn sie mal herunterfallen, klettern sie mit Hilfe ihres Schnabels wieder den Stamm hinauf. Die Altvögel versorgen ihren Nachwuchs noch sehr lange und halten sich meist in der Nähe auf auch wenn wir sie nicht sehen können.

Dienstag, 1. Mai 2007

Tag der Prüfung

Kaum daheim und schon wieder dahin! Die Oberhündin musste zu ihrer FL-Prüfung und hatte sich dafür extra frei genommen. Montag früh fuhren wir in's Waldviertel - nach Gr. Siegharts, damit sie noch ein bißchen im Gelände üben konnte. Dann durfte ich im Garten toben und spielen während sie dicke Skripten wälzte und Berge von Notizen machte. Na, ich bin ja gespannt ob sie es schafft - viel gelernt hat sie nämlich nicht - und so etwas ist selbst Lehrerin! Da würden ihre Schülerinnen aber schauen, wenn sie das wüssten! Hoffentlich weiss sie wenigstens in Zukunft, wo sie meine Wurststückchen hingelegt hat und verläßt sich nicht nur auf meine Nase!
Die Prüfung:
Für mich bedeutete das wieder stundenlanges Warten aber schließlich hatte sie das Zertifikat zur Meisterschnüfflerin - ha ha, ich frage mich sowieso, wie diese Zweibeiner mit ihrem schwachen Geruchsinn überhaupt wissen können, wo sie gegangen sind. Der eine Prüfer, ein gewisser R., meinte es seien unter anderem auch die Gummistiefel!?!?!?!
Das Rahmenprogramm für mich konnte sich sehen lassen, ich durfte viel herumtoben, spielen und laufen und so konnte ich auch die paar Stunden der Prüfung gut überstehen!

Anmerkung der Oberhündin:
Danke Hermann und viel Glück bei der Fährten-WM in der Schweiz! Vielen Dank vor allem an Fritz für die Unterstützung!

Sonntag, 29. April 2007

Wochenendausflug nach Graz

Dieses Wochenende waren wir wieder mal unterwegs zu einem Turnier - nicht als Teilnehmer - dazu kann die Oberhündin noch zu wenig. Sie nützte die Gelegenheit zum Auswärtstraining, Treffpunkt Schachenwaldturnier in Graz-Kalsdorf! Zuvor gab es einen Zwischenstop im Burgenland bei der Schwester meiner Oberhündin. Die hat sich einen Junghund aus dem Tierheim geholt und den wollten wir uns mal ansehen, vielleicht wird das ja ein netter Spielgefährte!
Von wegen Spielgefährte- ich glaube der kleine Leon hatte etwas Angst vor mir, jedenfalls ging er erst einmal auf Distanz. Dann, als wir eine Runde am Fluss entlang gingen, beroch er mich mal von hinten und dabei vergaß er ganz, dass die Oberhündinnen von uns erwarteten, dass wir unsere "Geschäfte" machten. Also musste ich gleich wieder in's Auto zurück, damit es bei ihm klappte. Danach fuhren wir weiter und kamen gegen 16 Uhr in Graz an. Die Vereinskameraden meiner Oberhündin waren bereits alle da und es wurde eifrig trainiert, später durfte ich im hohen Gras nach Wurststückchen suchen, da soll ich sogar ganz brav gewesen sein!
Am Samstag Vormittag musste ich mit den anderen Ablegen und andere Gehorsamsübungen trainieren- bäh, heiß war's und ich machte wieder meine üblichen Sperenzchen. Dieses aufmerksame Nebenhertrotten ist nicht unbedingt mein Fall! Abends durfte ich wieder in der Wiese nach Wurst und anderen Leckereien suchen und einige längere Spaziergänge machten wir auch, ehe es Sonntag früh wieder zurück nach Wien ging. Leider erfuhren wir so nicht, wie es den Rudelmitgliedern beim Turnier ergangen war!

Donnerstag, 12. April 2007

Ferienende, Heimfahrt - Kasimir is back

Zu dumm aber die Oberhündin hat doch glatt meinen Impftermin verschlafen, deshalb gingen wir gestern, am letzten Ferientag, schnell hinauf ins Dorf, zu einer ganz lieben Tierärztin. Sie war ganz begeistert, wie ich mich seit dem letzten Sommer entwickelt habe. Mein Fell ist wesentlich länger und dichter geworden. Schön langsam werde ich eben erwachsen! Schließlich bekam ich noch eine Tinktur gegen die lästigen Parasiten , die uns Hunden so oft zu schaffen machen, vor allem Zecken gibt es schon ganz viele. Die Oberhündin hatte beim letzen Fototermin gleich eine erwischt und das nur, weil sie sich kurz in die Wiese hockte um mich besser in's Bild zu bekommen. (Sie ist aber sehr aufmerksam und entdeckte sie bereits, als sie ihre Hose hoch krabbelte!)
Zwischendurch tobte ich durch den Garten und sprang auch gleich ins Wasser. Ja das Schwimmen im See ist ein eigenes Kapitel - auch gestern stürzte ich mich in die Fluten, es wurde tagsüber ja sehr warm! Trotzdem zitterte ich draußen plötzlich vor Kälte. Mit meinem dicken Pelz werde ich nämlich ewig nicht richtig trocken und da ich auf den Fotos noch ziemlich nass bin, sehe ich etwas "gerupft" aus!

Dann gab's noch ein Fährtentraining und anschließend einen langen Abschiedsspaziergang über die Strandpromenade bis zum Campingplatz und wieder zurück.
Heute mussten wir früh aus den Federn, weil noch soviel zusammenzupacken war. Bis zehn Uhr werkte die Oberhündin im Haus und ich wartete bereits im Auto. Dann fuhren wir zügig nach Hause. Gleich nach unserer Ankunft entdeckten wir die Schildkröte gesund und munter unter dem Rosenstrauch. Kasimir hat also doch nur gewartet bis es richtig warm wurde!

Montag, 9. April 2007

Das erste Jahr

Heute ist es ein Jahr her, dass ich Sissy in Ohlsdorf das erste Mal gesehen und gleich mitgenommen habe. Sie hat sich in dieser Zeit gut eingelebt und ist genau so geworden, wie ich es mir gewünscht habe. Ruhig, selbstsicher und gelehrig, wobei ihre sportliche Entwicklung noch offen ist. Hier sind einige der schönsten Fotos aus diesem Jahr, allerdings folgen die aktuellen Bilder erst nach dem Ausarbeiten, denn ich bin immer noch eine überzeugte Anhängerin der analogen Technik.
  

Sonntag, 8. April 2007

Osterspaziergang

An diesem schönen Ostersonntag machten wir eine weite Wanderung zu unseren Stammplätzen. Die Oberhündin hatte wieder einmal ihren Fotoapparat mit und ich musste Modell sitzen. Einige der Bilder könnt ihr hier ansehen.
Vorher durfte ich in der Wiese Wurststückchen suchen, danach tobte ich mit dem kleinen Ball herum. Ein bißchen UO trainierten wir auch, zumindest die Übung "Platz" für's Fotoshooting!