Mittwoch, 24. Dezember 2008

Hl. Abend 2008 und der traurige Abschied von unserem Wohnwagen

Das war vielleicht eine Hektik heute! Dabei wollte meine Oberhündin eigentlich mit mir im Ferienhaus ein geruhsames Weihnachtsfest verbringen. Da meldete sich aber ihre Freundin und kündigte an, dass unser Wohnwagen schon am 27.12. geholt werden sollte!!! (Wieso denn das Oberhündin, du hast doch gar nicht gesagt, dass du unser Hundeplatzdomizil weggegeben hast?) Na selbst schuld, wenn du jetzt so einen Stress bekommst.
Wie immer, wenn es in die Ferien geht, gibt es zuvor daheim noch soviel Arbeit, dass wir einfach nicht von Wien wegkommen, genauso war es heute! Dabei werkelte die Oberhündin schon seit zwei Tagen in Haus und Garten, denn sie möchte es hier auch noch ein bißchen weihnachtlich haben, wenn wir aus dem Urlaub zurück sein werden. Da darf auch die Krippe nicht fehlen!


Endlich um 12 Uhr war Abfahrt und so erreichten wir erst nach 14 h den Hundeplatz, wo die Oberhündin schließlich über zwei Stunden räumte und packte - Letzeres vor allem in das ohnedies schon vollgeräumte Auto. Wir kommen nämlich immer daher, wie früher die Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Es war kaum zu glauben aber sie schaffte es irgendwie noch drei Taschen, das Porta Potti und den Weihnachtsbaum unterzubringen. Völlig k.o. erreichten wir am Abend den See. Fast hätte sich die Oberhündin doch noch weggeheult und das sicher nur, weil sie immer so elegische Musik hören muss (diesmal war es "Nimrod" aus den Enigma-Variationen von E. Elgar in einer sagenhaft schönen Wiedergabe unter Leonard Bernstein 1987-einen kleinen Einblick in die Schönheit der Bernsteininterpretation findet ihr auf youtube) - es überwog dann aber die Freude gut angekommen zu sein. Ausserdem wartete noch eine Menge Arbeit auf uns ehe wir es uns vor dem geschmückten Baum gemütlich machen konnten!



Merry christmas, merry christmas,
Hear the music, see the lights!
Merry christmas, merry christmas,
Merry christmas allerseits!

Samstag, 6. Dezember 2008

Die Vereinsweihnachtsfeier am 6.12.2008


Der ganze Raum erstrahlte in besonderem Glanz

Und wieder einmal ein Abschied, denn das war das letzte Mal, dass hier in diesem Haus Weihnachten gefeiert wurde, deshalb sollte der Abend besonders festlich begangen werden. Schon tagelang wurde von Judith und ihren Helferinnen der ganze Raum geschmückt und die Tische dekoriert. Zu guter Letzt kümmerte sich meine Oberhündin noch um den Baum und las auch einige Geschichten vor. Das Essen war ein Gedicht und natürlich gab es Kekse und Geschenke. Die zahlreich erschienenen Gäste feierten bis in die späte Nacht und die letzten gingen dann im Morgengrauen. Ich konnte deswegen erst um ca. 6 Uhr früh zusammen mit meiner Oberhündin in unseren Wohnwagen kriechen (übrigens zum letzten Mal, wie ich aus heutiger Sicht weiß-Anmerkung vom 24.12.08), wo wir aber nur zwei Stunden schlafen durften. Um 10 Uhr fuhren wir zurück, denn mittags musste meine Oberhündin schon im Geschäft sein!