Donnerstag, 28. März 2013

Schneetreiben

26. März: Ich melde mich heute aus dem tiefverschneiten Garten, wo ich mittags mit meiner Oberhündin herumtoben durfte. Das Foto entstand bereits am 23. Februar aber es ist wieder topaktuell, denn seit einigen Tagen schneit es hier in der Stadt fast ununterbrochen und die inzwischen ungeliebte weiße Pracht liegt etliche Zentimeter hoch auf den frisch austreibenden Tulpen und Krokussen. Die Oberhündin kommt aus dem Schneeschaufeln gar nicht heraus und währenddessen suche ich nach den frischen Fährten "unseres" Fuchses (der streift nämlich fast jede Nacht rund ums Haus und durch den Garten). Ich werde dann immer ganz hippelig, wenn ich seine Spuren rieche.
Die Oberhündin machte damals im Februar schnell einige Fotos vom Haus und natürlich musste auch ich Modell liegen. Eigentlich ging es dabei um das Fotografieren bei Schnee und das Ausprobieren, was die Filter dabei verändern können. Ich finde mich ganz gut gelungen obwohl mein dunkles Fell vor dem starken Weißkontrast nicht leicht hinzukriegen ist. Die Gefahr, nur ein dunkler Fleck vor einer hellen Fläche zu sein, ist relativ gross - aber diesmal hat sie mich gut ins Bild gesetzt.
Ende Februar fuhren wir ins Burgenland, das war in der Früh gar nicht lustig, weil die Autobahn nicht ordentlich geräumt war und es die meiste Zeit mehr oder weniger stark schneite. Ich durfte zwischendurch zwei Spazierrunden drehen, die restlichen Zeit verschlief ich dann im Auto. Irgendwann spät abends waren wir wieder zu Hause, wo ich erst meinen Napf leer schleckte und danach gleich in mein warmes Bettchen kroch um weiter zu schlafen. So ein Tag im Schnee macht nämlich ganz schön müde!