06. Juni: Heute begann mein Tag mit einer Fahrt ins Burgenland, weil meine Oberhündin dort Termine hatte. Ich durfte sie ganz alleine begleiten und auch während ihres Friseurbesuchs bei ihr im Salon liegen, viel wegbewegen hätte ich mich eh nicht können, schon der Weg durch das EO bis zum Lift war fast zuviel. Das Foto entstand dann am Nachmittag als sie mich wieder ins Auto hob um mit mir zur Tierärztin zu fahren. Mein noch immer hübsches Aussehen täuscht allerdings über meinen wahren Gesundheitszustand hinweg. Atemprobleme quälen mich und ich kann mein Futter nicht mehr verwerten und werde immer dünner. Ich fühle, dass es Zeit wird von dir, liebe Oberhündin, Abschied zu nehmen, mach es mir nicht länger schwer!
05. Juni: Lange nichts mehr geschrieben, weil es mir zwischendurch ziemlich schlecht ging. Ich würgte und röchelte soviel, dass die Oberhündin mich in unserem Ferienort und daheim erneut zu den Tierärztinnen schleppte. Aber beide meinten eine echte Besserung meines Zustandes sei nicht mehr zu erwarten. Nach den zweimal über 1 Woche verabreichten Antibiotika hat zwar das Würgen und Röcheln weitgehend aufgehört aber trotz der Schmerztabletten geht es mit der Koordination meiner Hinterläufe bergab. Dadurch verliere ich auch immer öfter mein "Gacki"! Das Aufstehen ist oft so anstrengend, dass ich dieses einfach "verliere", das merke ich meistens gar nicht. Gestern bin ich mitten im Fressen plötzlich umgefallen, da hat die Oberhündin gleich ganz komisch geschaut und ich auch - war aber nichts, nur eben diese Schwäche in meinen Hinterbeinen! Im Garten spaziere ich dann wieder relativ munter am Zaun entlang sobald andere Hunde vorbei gehen!
04. Mai: Fühle mich viel besser, konnte heute ohne Hilfe der Oberhündin relativ weit spazieren gehen, sogar bis hinauf zum Wäldchen wo wir bei der kleinen Bank eine Rast einlegten. Die meiste Zeit verbrachte ich mit und ohne Ykon draußen im Garten. Das Futter schmeckt mir und meine Verdauung ist wieder o.k.! Alles im "grünen" Bereich, wie gesagt! Fotos werden später hier hereingestellt, genug fotografiert hat sie ja in den vergangenen Tagen.
Anm. der Oberhündin: Mein Entschluß stand nach der bei Sissy im Wohnzimmer verbrachten Nacht schnell fest. Egal was die Tierärztin sagen würde, Sissy käme auf jeden Fall wieder mit mir heim. Sollte es doch unumgänglich sein, dann nicht jetzt und sofort, das bringe ich einfach noch nicht fertig. Sie bekommt jetzt höher dosierte Schmerzmittel und vielleicht ein anderes Präparat wenn ich wieder daheim sein werde. Sissys Gesamtzustand ist nicht so schlecht, sie hat einen wachen Blick, ist an allem interessiert, hat guten Appetit und ihr Gacki ist auch wieder fest. Ich muss allerdings aufpassen, dass sie auch wirklich alles gemacht hat ehe ich sie wieder ins Haus lasse, denn das war auch mein Fehler. Ich nahm an sie geht auch alles machen, wenn sie draußen ist, weil es früher immer so war. Aber jetzt im Alter scheint das eben nicht mehr so zu sein und da bin ich gefordert besser aufzupassen. Manchmal renne ich 3x abends mit ihr die Gasse rauf und runter ohne dass sie ihr Geschäft erledigt und plötzlich setzt sie sich hin und läßt alles fallen.
03. Mai: Schon um 5:30h ging die Oberhündin mit mir hinaus in den Garten. Wir gingen ein bißchen dort spazieren und dann hinunter zum See. Da liefen auf einmal 2 Rehe rund um das Haus und wollten beim Gartentor hinaus, welches aber geschlossen war. Zum Glück gerieten sie nicht richtig in Panik sondern rannten dann den Weg zurück zum Strandbad, auf dem sie zuvor gekommen waren.
Für den Abend war ich dann mit der Oberhündin bei der Tierärztin angemeldet. Gestern bekam ich zusätzlich eine Schmerztablette, so dass es mir heute wesentlich besser ging. Auch der Durchfall hatte aufgehört. Die Oberhündin wirkte wesentlich gelöster als gestern und weinte auch nicht mehr die ganze Zeit, wenn man von dem kurzen Geheule am Morgen absieht. Ich wurde gründlich untersucht und bekam eine Spritze, die wie ich mitbekam die Entzündungen bessern soll, denn inzwischen taten mir auch die Gelenke vorne weh (kann aber auch sein, dass ich nur einen Muskelkater vom gestrigen Ausflug auf die Alm habe).
Nachtrag zum 02. Mai: War dann ein Supertag gestern, ich durfte alles, wir spielten am See und ich lag mit Ykon im Garten während die Oberhündin entweder mit der Kamera hantierte mit ihren Malsachen. Ich glaube sie wollte ein Bild von mir malen, weil sie es gar nicht gut fand, dass ich mich immer von ihr weg drehte. Am Abend lud sie mich ins Auto und wir fuhren hinauf zu unserer Alm. Dort waren wir in den vergangenen Jahren immer wieder spazieren oder wir setzten uns an unseren Lieblingsplatz, wo die Oberhündin das eine oder andere Bild malte. Gestern spazierte sie mit mir sehr gemächlich zu der kleinen Hütte hinauf. Beim Ziehbrunnen konnte ich frisches Wasser trinken und mich in der Wiese ausruhen. Die Oberhündin legte sich auf diese "Wiegeliege" und schon begannen wieder ihre Tränen zu fließen. "Warum bist du so traurig, es ist doch so schön hier oben!" Auch den Weg hinunter bis zum Hochstand schaffte ich einigermaßen, dort rasteten wir wieder und dann ging es die kurze Strecke zurück zum Auto und nach Hause. Die Nacht verbrachte ich in meinem Bettchen im Wohnzimmer gemeinsam mit der Oberhündin, die auf dem Fernsehssessel ihr Lager aufgeschlagen hatte. Sah sehr unbequem aus wie sie so verkrümmt auf dem provisorischen "Liegeplatz" lag.
02. Mai: Heute morgen spielte ich mit Ykon im Garten und vergaß komplett, dass ich eigentlich Gassi gehen sollte. Kaum hatten wir alle gefrühstückt, die Oberhündin war gerade im Bad um sich fertig zu machen, passierte es. Ich musste und das wie meistens recht plötzlich, schon war es passiert! Bis die Oberhündin vom Gestank aufmerksam wurde hatte ich alles im Zimmer gleichmäßig verteilt, denn ich hatte zusätzlich Durchfall, in den ich mich auch noch hinein gesetzt hatte. Die Oberhündin war total von der "Rolle", sie sah mich an, wie von der Tarantel gebissen, so als ob das Ende der Welt nahen würde. Im Garten wurde ich dann gründlich gesäubert und auch drinnen alles geputzt. Sofort hörte ich sie telefonieren, doch nicht etwa mit dem Tierarzt? Nach diesen Telefonaten war sie plötzlich ganz traurig und begann zu weinen - doch nicht etwa wegen meiner Haufen???
Anm. der Oberhündin: Da Sissy schon seit über einem Jahr zunehmend Probleme mit dem Gehen hat und auch nicht immer ihre Verdauung kontrollieren kann, geriet ich sofort in Panik, weil die Tierärztin daheim mir schon lange prophezeit hatte, dass sie irgendwann einmal nur noch Durchfall bekommen werde und das dann der Anfang vom Ende sei. Sie stand auch so leidend herum und hatte den Bauch hochgezogen. Ich beschloß aber erst einmal abzuwarten und diesen Tag noch richtig mit Sissy zu genießen ehe ich am folgenden Tag zur Tierärztin vor Ort gehen würde. Allein der Gedanke Sissy schon so bald zu verlieren, ließ mich immer wieder in Tränen ausbrechen. Schließlich nahm ich Sissy und den Fotoapparat und ging mit ihr zunächst hinunter zum See und in den Garten. Gegen Abend fuhr ich mit ihr zu unserem Lieblingsplatz auf die Dichtlalm. Erstaunlicherweise schaffte Sissy den Weg hinauf mit etwas Unterstützung ganz gut und da reifte in mir der Entschluß noch einmal alles zu versuchen um sie noch länger bei mir behalten zu können.
01. Mai: Im Ferienhaus - gestern abend sind wir wieder an den See gefahren, das Wetter ist warm und trocken aber drinnen im Haus ist es recht ungemütlich. Die Oberhündin schaffte gleich alles ins Haus und heizte im Wohnraum ein. Danach gingen wir bald schlafen!
24. April: Seit wir wieder daheim sind geht es mir wieder schlechter und ich habe oft grosse Mühe mich auf den Beinen zu halten. Gestern war es sehr heiß bis über 30 Grad, da lag ich fast nur im Schatten im Garten, während die Oberhündin die Fenster der Veranda putzte. Heute ist es wieder kühler, da fühle ich mich wohler!
22. April: Bei fast durchgehend sommerlichen Temperaturen fuhren wir für eine Woche ins Ferienhaus. Die Oberhündin wollte erstens alles auswintern und zweitens auch die schönen Tage nutzen und viel mit uns spazieren gehen. Solcherart aktiv vergingen diese Tage viel zu schnell. Einen Tag verbrachte sie in Ernstbrunn um Wolf Chitto zu besuchen und anschließend mit uns in Gobelsburg bei Rudi am Hundeplatz vorbeizuschauen. Einen weiteren Tag fuhren wir nach Wagrain, wo sie bei Martin Seer ein allerdings etwas zu kleinwüchsiges Wolfsrudel zu ihrer Krippe abholte. Die Gruppe ist aber so schön, dass sie sie trotzdem dazu stellte obwohl die anderen Figuren wesentlich grösser sind.
06. April: Das Osterwochenende durften Ykon und ich mit der Oberhündin auf der Alm verbringen. Im Ferienhaus wäre es laut Oberhündin zu ungemütlich gewesen also wählte sie die angenehmere Alternative mit geheiztem Zimmer und viel gutem Essen. Wegen meiner Unfähigkeit die Treppe zu erklimmen, mussten wir beide unten bleiben, was aber kein Problem war, denn soviel wie in diesen paar Tagen bin ich schon lange nicht mehr spazieren gegangen. Allerdings benötigte ich immer wieder die Unterstützung der Oberhündin mittels Schlinge unter meinem Bauch. Mit Ykon war sie wesentlich länger unterwegs, meist 3-4x pro Tag mindestens 1 Stunde. Nur am Ostersonntag war das Wetter soo schlecht, dass mich der Sturm gleich am Parkplatz umwarf und über eine Eisplatte schlittern ließ, da beschränkten wir uns auf das Nötigste. Die Oberhündin bekam gleich 3x die Heckklappe auf den Kopf, was ihr so manchen Fluch entlockte. Mittwoch ging es dann wieder nach Hause und jetzt beschränken sich meine Aktivitäten meist auf unseren Garten.
Gleich nach unsere Ankunft wurde ich gründlich gebürstet, ich schaffe den Fellwechsel allein gar nicht mehr, eigentlich bin ich immer im Fellwechsel, denn schon seit Monaten hängt mir ständig die Unterwolle heraus und ich sehe sehr zerzaust aus. Nach dem Bürsten ist es etwas besser und ich verliere allmählich doch das Winterfell. Meine herumliegenden Wollflusen freuen unsere beiden Nebelkrähen, die alles für den Nestbau einsammeln!
04. April: Unsere Schildkröte Kasimir ist schon seit Tagen aktiv und täglich im Garten unterwegs. Jetzt scheint es endlich richtig Frühling zu werden!
23. März: Habe gerade eine gute Phase, liegt vielleicht auch an den ersten wärmenden Frühlingssonnenstrahlen. Gestern machte es mir grossen Spass im Garten herumzulaufen und Ykon zu sekkieren. Er steckt dauernd seine Nase in meinen Po und das finde ich gar nicht gut. Außerdem will er immer direkt bei meiner Oberhündin sein, was ich nicht zulassen kann, da habe ich die älteren Rechte! Die Oberhündin findet allerdings ich benähme mich wie ein zänkisches altes Weib - bäh! 😕
14. März: Die erste Hälfte des Monats ist bereits vorüber ohne dass sich etwas Wesentliches ereignet hätte. Da ich täglich spüre wie meine Kräfte schwinden kann ich nur noch wenig unternehmen und meine Tage ziehen gleichförmig dahin. Ich esse, schlafe und laufe ein bisschen im Garten herum, wo ich mich aber schnell in die Wiese lege und an meinen Bockerl kaue. Mein Fellwechsel dauert schon den ganzen Winter obwohl mich die Oberhündin regelmäßig bürstet. Sehe ziemlich zerrupft aus. Sobald ich morgens im Garten war ziehe ich mich in meine Schlafbox zurück und döse vor mich hin. Dabei habe ich grosse Mühe in die enge Box hinein und besonders wieder herauszukommen. Oft muss mir die Oberhündin helfen, dass ich wieder auf die Beine komme. Doch diese Box vermittelt mir das Gefühl der Geborgenheit in einer kuscheligen Höhle. Nebenstehendes Aquarell entstand am Montag beim Malkurs und wurde von der Oberhündin jetzt fertiggestellt.
05. Juni: Lange nichts mehr geschrieben, weil es mir zwischendurch ziemlich schlecht ging. Ich würgte und röchelte soviel, dass die Oberhündin mich in unserem Ferienort und daheim erneut zu den Tierärztinnen schleppte. Aber beide meinten eine echte Besserung meines Zustandes sei nicht mehr zu erwarten. Nach den zweimal über 1 Woche verabreichten Antibiotika hat zwar das Würgen und Röcheln weitgehend aufgehört aber trotz der Schmerztabletten geht es mit der Koordination meiner Hinterläufe bergab. Dadurch verliere ich auch immer öfter mein "Gacki"! Das Aufstehen ist oft so anstrengend, dass ich dieses einfach "verliere", das merke ich meistens gar nicht. Gestern bin ich mitten im Fressen plötzlich umgefallen, da hat die Oberhündin gleich ganz komisch geschaut und ich auch - war aber nichts, nur eben diese Schwäche in meinen Hinterbeinen! Im Garten spaziere ich dann wieder relativ munter am Zaun entlang sobald andere Hunde vorbei gehen!
04. Mai: Fühle mich viel besser, konnte heute ohne Hilfe der Oberhündin relativ weit spazieren gehen, sogar bis hinauf zum Wäldchen wo wir bei der kleinen Bank eine Rast einlegten. Die meiste Zeit verbrachte ich mit und ohne Ykon draußen im Garten. Das Futter schmeckt mir und meine Verdauung ist wieder o.k.! Alles im "grünen" Bereich, wie gesagt! Fotos werden später hier hereingestellt, genug fotografiert hat sie ja in den vergangenen Tagen.
Anm. der Oberhündin: Mein Entschluß stand nach der bei Sissy im Wohnzimmer verbrachten Nacht schnell fest. Egal was die Tierärztin sagen würde, Sissy käme auf jeden Fall wieder mit mir heim. Sollte es doch unumgänglich sein, dann nicht jetzt und sofort, das bringe ich einfach noch nicht fertig. Sie bekommt jetzt höher dosierte Schmerzmittel und vielleicht ein anderes Präparat wenn ich wieder daheim sein werde. Sissys Gesamtzustand ist nicht so schlecht, sie hat einen wachen Blick, ist an allem interessiert, hat guten Appetit und ihr Gacki ist auch wieder fest. Ich muss allerdings aufpassen, dass sie auch wirklich alles gemacht hat ehe ich sie wieder ins Haus lasse, denn das war auch mein Fehler. Ich nahm an sie geht auch alles machen, wenn sie draußen ist, weil es früher immer so war. Aber jetzt im Alter scheint das eben nicht mehr so zu sein und da bin ich gefordert besser aufzupassen. Manchmal renne ich 3x abends mit ihr die Gasse rauf und runter ohne dass sie ihr Geschäft erledigt und plötzlich setzt sie sich hin und läßt alles fallen.
03. Mai: Schon um 5:30h ging die Oberhündin mit mir hinaus in den Garten. Wir gingen ein bißchen dort spazieren und dann hinunter zum See. Da liefen auf einmal 2 Rehe rund um das Haus und wollten beim Gartentor hinaus, welches aber geschlossen war. Zum Glück gerieten sie nicht richtig in Panik sondern rannten dann den Weg zurück zum Strandbad, auf dem sie zuvor gekommen waren.
Für den Abend war ich dann mit der Oberhündin bei der Tierärztin angemeldet. Gestern bekam ich zusätzlich eine Schmerztablette, so dass es mir heute wesentlich besser ging. Auch der Durchfall hatte aufgehört. Die Oberhündin wirkte wesentlich gelöster als gestern und weinte auch nicht mehr die ganze Zeit, wenn man von dem kurzen Geheule am Morgen absieht. Ich wurde gründlich untersucht und bekam eine Spritze, die wie ich mitbekam die Entzündungen bessern soll, denn inzwischen taten mir auch die Gelenke vorne weh (kann aber auch sein, dass ich nur einen Muskelkater vom gestrigen Ausflug auf die Alm habe).
Nachtrag zum 02. Mai: War dann ein Supertag gestern, ich durfte alles, wir spielten am See und ich lag mit Ykon im Garten während die Oberhündin entweder mit der Kamera hantierte mit ihren Malsachen. Ich glaube sie wollte ein Bild von mir malen, weil sie es gar nicht gut fand, dass ich mich immer von ihr weg drehte. Am Abend lud sie mich ins Auto und wir fuhren hinauf zu unserer Alm. Dort waren wir in den vergangenen Jahren immer wieder spazieren oder wir setzten uns an unseren Lieblingsplatz, wo die Oberhündin das eine oder andere Bild malte. Gestern spazierte sie mit mir sehr gemächlich zu der kleinen Hütte hinauf. Beim Ziehbrunnen konnte ich frisches Wasser trinken und mich in der Wiese ausruhen. Die Oberhündin legte sich auf diese "Wiegeliege" und schon begannen wieder ihre Tränen zu fließen. "Warum bist du so traurig, es ist doch so schön hier oben!" Auch den Weg hinunter bis zum Hochstand schaffte ich einigermaßen, dort rasteten wir wieder und dann ging es die kurze Strecke zurück zum Auto und nach Hause. Die Nacht verbrachte ich in meinem Bettchen im Wohnzimmer gemeinsam mit der Oberhündin, die auf dem Fernsehssessel ihr Lager aufgeschlagen hatte. Sah sehr unbequem aus wie sie so verkrümmt auf dem provisorischen "Liegeplatz" lag.
02. Mai: Heute morgen spielte ich mit Ykon im Garten und vergaß komplett, dass ich eigentlich Gassi gehen sollte. Kaum hatten wir alle gefrühstückt, die Oberhündin war gerade im Bad um sich fertig zu machen, passierte es. Ich musste und das wie meistens recht plötzlich, schon war es passiert! Bis die Oberhündin vom Gestank aufmerksam wurde hatte ich alles im Zimmer gleichmäßig verteilt, denn ich hatte zusätzlich Durchfall, in den ich mich auch noch hinein gesetzt hatte. Die Oberhündin war total von der "Rolle", sie sah mich an, wie von der Tarantel gebissen, so als ob das Ende der Welt nahen würde. Im Garten wurde ich dann gründlich gesäubert und auch drinnen alles geputzt. Sofort hörte ich sie telefonieren, doch nicht etwa mit dem Tierarzt? Nach diesen Telefonaten war sie plötzlich ganz traurig und begann zu weinen - doch nicht etwa wegen meiner Haufen???
Anm. der Oberhündin: Da Sissy schon seit über einem Jahr zunehmend Probleme mit dem Gehen hat und auch nicht immer ihre Verdauung kontrollieren kann, geriet ich sofort in Panik, weil die Tierärztin daheim mir schon lange prophezeit hatte, dass sie irgendwann einmal nur noch Durchfall bekommen werde und das dann der Anfang vom Ende sei. Sie stand auch so leidend herum und hatte den Bauch hochgezogen. Ich beschloß aber erst einmal abzuwarten und diesen Tag noch richtig mit Sissy zu genießen ehe ich am folgenden Tag zur Tierärztin vor Ort gehen würde. Allein der Gedanke Sissy schon so bald zu verlieren, ließ mich immer wieder in Tränen ausbrechen. Schließlich nahm ich Sissy und den Fotoapparat und ging mit ihr zunächst hinunter zum See und in den Garten. Gegen Abend fuhr ich mit ihr zu unserem Lieblingsplatz auf die Dichtlalm. Erstaunlicherweise schaffte Sissy den Weg hinauf mit etwas Unterstützung ganz gut und da reifte in mir der Entschluß noch einmal alles zu versuchen um sie noch länger bei mir behalten zu können.
01. Mai: Im Ferienhaus - gestern abend sind wir wieder an den See gefahren, das Wetter ist warm und trocken aber drinnen im Haus ist es recht ungemütlich. Die Oberhündin schaffte gleich alles ins Haus und heizte im Wohnraum ein. Danach gingen wir bald schlafen!
24. April: Seit wir wieder daheim sind geht es mir wieder schlechter und ich habe oft grosse Mühe mich auf den Beinen zu halten. Gestern war es sehr heiß bis über 30 Grad, da lag ich fast nur im Schatten im Garten, während die Oberhündin die Fenster der Veranda putzte. Heute ist es wieder kühler, da fühle ich mich wohler!
22. April: Bei fast durchgehend sommerlichen Temperaturen fuhren wir für eine Woche ins Ferienhaus. Die Oberhündin wollte erstens alles auswintern und zweitens auch die schönen Tage nutzen und viel mit uns spazieren gehen. Solcherart aktiv vergingen diese Tage viel zu schnell. Einen Tag verbrachte sie in Ernstbrunn um Wolf Chitto zu besuchen und anschließend mit uns in Gobelsburg bei Rudi am Hundeplatz vorbeizuschauen. Einen weiteren Tag fuhren wir nach Wagrain, wo sie bei Martin Seer ein allerdings etwas zu kleinwüchsiges Wolfsrudel zu ihrer Krippe abholte. Die Gruppe ist aber so schön, dass sie sie trotzdem dazu stellte obwohl die anderen Figuren wesentlich grösser sind.
06. April: Das Osterwochenende durften Ykon und ich mit der Oberhündin auf der Alm verbringen. Im Ferienhaus wäre es laut Oberhündin zu ungemütlich gewesen also wählte sie die angenehmere Alternative mit geheiztem Zimmer und viel gutem Essen. Wegen meiner Unfähigkeit die Treppe zu erklimmen, mussten wir beide unten bleiben, was aber kein Problem war, denn soviel wie in diesen paar Tagen bin ich schon lange nicht mehr spazieren gegangen. Allerdings benötigte ich immer wieder die Unterstützung der Oberhündin mittels Schlinge unter meinem Bauch. Mit Ykon war sie wesentlich länger unterwegs, meist 3-4x pro Tag mindestens 1 Stunde. Nur am Ostersonntag war das Wetter soo schlecht, dass mich der Sturm gleich am Parkplatz umwarf und über eine Eisplatte schlittern ließ, da beschränkten wir uns auf das Nötigste. Die Oberhündin bekam gleich 3x die Heckklappe auf den Kopf, was ihr so manchen Fluch entlockte. Mittwoch ging es dann wieder nach Hause und jetzt beschränken sich meine Aktivitäten meist auf unseren Garten.
Gleich nach unsere Ankunft wurde ich gründlich gebürstet, ich schaffe den Fellwechsel allein gar nicht mehr, eigentlich bin ich immer im Fellwechsel, denn schon seit Monaten hängt mir ständig die Unterwolle heraus und ich sehe sehr zerzaust aus. Nach dem Bürsten ist es etwas besser und ich verliere allmählich doch das Winterfell. Meine herumliegenden Wollflusen freuen unsere beiden Nebelkrähen, die alles für den Nestbau einsammeln!
04. April: Unsere Schildkröte Kasimir ist schon seit Tagen aktiv und täglich im Garten unterwegs. Jetzt scheint es endlich richtig Frühling zu werden!
23. März: Habe gerade eine gute Phase, liegt vielleicht auch an den ersten wärmenden Frühlingssonnenstrahlen. Gestern machte es mir grossen Spass im Garten herumzulaufen und Ykon zu sekkieren. Er steckt dauernd seine Nase in meinen Po und das finde ich gar nicht gut. Außerdem will er immer direkt bei meiner Oberhündin sein, was ich nicht zulassen kann, da habe ich die älteren Rechte! Die Oberhündin findet allerdings ich benähme mich wie ein zänkisches altes Weib - bäh! 😕
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| Calla |
12. März: Heute war die Oberhündin bis in die Nacht unterwegs. Sie sagte sie wolle zum Malkurs fahren und uns diesmal daheim lassen, weil sie eh nur ein paar Stunden weg wäre. Es war dann auch nicht so schlimm, denn wir waren vorher gründlich auslaufen, hatten Futter bekommen und ruhten uns anschließend aus. Draußen regnete es immer wieder und nachmittag gab es ein kleines Gewitter - verfrühtes Aprilwetter scheint mir.
10. März: Besuch der Oberhündin bei ihrer Schwester ohne Ykon und mich, denn es war sehr sonnig und viel zu warm im Auto, da wollte sie nichts riskieren. Der Frühling zeigt sich derzeit schon mit zweistelligen Plusgraden und auf dem Parkplatz dort gibt es kaum verläßliche Schattenplätze. Heute war der erste Tag seit langem, dass die Oberhündin länger wegblieb, denn sie war jetzt fast 2 Wochen so stark verkühlt, dass sie gar nicht aus dem Haus ging. Da war es wohl höchste Zeit zum Friseur zu gehen, sie sieht mit dem neuen Haarschnitt viel besser aus als vorher mit dem Schnittlauchlook!
07. März: Das kleine Auto ist wieder da. Heute morgen ging die Oberhündin fort und kam etwas später mit unserem Stadtflitzer zurück. Den hatte letzten Sommer als wir gerade auf der Alm waren daheim der Hagel erwischt und erst jetzt war Zeit diese Schäden zu beseitigen - sieht fast wie neu aus!

