Montag, 20. Juli 2009

Auf der Alm - Brandlucken 2009

Am 12. Juli ging es los, nach einigen Startschwierigkeiten durfte ich endlich mit meiner Oberhündin in die Steiermark fahren, wo wieder Malen ohne Ende auf dem Wochenplan stand. Ich war natürlich immer mit dabei, durfte im Wald frei laufen, in Bächen plantschen und nachts auf meiner Decke im Hotel schlafen.
Allerdings gab es einige heftige Gewitter und die ausgerechnet als ich im Auto warten musste bis das Essen vorüber war, denn in die Gaststube nahm mich die Oberhündin nicht mit, weil da einfach zuviel los war. Als sie mich dann holte, musste ich schnell noch die kleine Katze in den Wald scheuchen, dafür hatte ich danach beim nächsten Donnergrollen so viel Angst, dass ich nicht einmal mehr Gassi gehen wollte. Nur schnell hinauf zu meinem gefüllten Napf und dann in mein Bettchen, dass war mein einziger Gedanke. Meine Oberhündin traute sich ja selbst nicht unter dem schützenden Balkon hervor aber mich hätte sie ganz allein bis zur nächsten Ecke pipimachen schicken wollen!!!!
Am besten gefiel es mir am letzten Tag als wir unten bei dem kleinen Bach unsere Staffelei aufgestellt hatten. Ich stapfte die ganze Zeit im Wasser herum oder lag auf der Sandbank im Schatten. Hier war es auszuhalten, da merkte man die extreme Hitze nicht so sehr!
Ich hätte mich auch gerne ein bißchen an der Malerei beteiligt - Brauntöne zum Beispiel schaffe ich ganz ohne Pinsel - aber davon hielt meine Oberhündin gar nichts. Einmal fiel ihr aber auf dem unebenen Boden die Staffelei um und das halbfertige Bild landete fast im Bach! Gut, dass ich da gerade nicht in der Nähe war, denn sonst wäre vielleicht ich daran schuld gewesen. Den Gatschfleck am Rand wandelte sie übrigens in einen dunklen Baumstamm um. Das hätte ich mit meinen "Schlammpfoten" auch zuwege gebracht!

Diesen tollen Blick über das Tal (sh. Foto) hatten wir gleich am zweiten Maltag als wir bei den drei Bänken neben der Skipiste waren - das Bild meiner Oberhündin konnte allerdings mit der Schönheit der Landschaft nicht mithalten. Ich glaube genau aus diesem Grund hat sie alles fotografiert! Dieser Platz liegt übrigens gleich hinter unserem Hotel, da konnten wir leicht zu Fuß hingelangen, so dass ich zu einem zusätzlichen Spaziergang kam.

Sonntag, 5. Juli 2009

Wieder daheim

Hallo ich bin wieder daheim - heute vormittag holte mich meine Oberhündin wieder zu sich. Ich wartete geduldig auf dem Hundeplatz, während meine Ziehmama mit ihrer "Meute" auslaufen war, als ich sie kommen hörte. Schon machte sie die Tür auf und dann kannte meine Freude keine Grenzen. Allerdings fühlte ich mich schon ein bißchen hin- und hergerissen zwischen meiner Ziehmama und meiner Oberhündin. Immer wieder lief ich zwischen den beiden hin und her, während diese noch Kaffee tranken. Aber dann fuhren wir gemeinsam nach Hause und jetzt liege ich auf dem Teppich und genieße den ersten gemeinsamen Abend.

Anm. der Oberhündin: Es war in Eindhoven ganz genauso wie ich es vorausgesehen hatte, denn unser Hotel lag mitten in der Stadt auf einem idyllischen Platz ohne Schatten, das Zimmer unter dem Dach war nur über eine steile Treppe zu ersteigen, der hoteleigene Parkplatz vom Haus aus gar nicht erreichbar und die Zufahrt nachts verschlossen. In meinem Zimmer unter dem Dach war es auch nachts sehr warm, denn während unseres Aufenthalts war es für diese sonst eher regenreiche Gegend ungewöhnlich heiss und trocken! Ich hätte wirklich nicht gewußt, wie und wo ich meine Sissy unterbringen hätte sollen. Auch waren wir tagsüber viel unterwegs und an dem Tag der Masterpräsentationen den ganzen Tag in der Uni.




(Die Fotos zeigen drei Ansichten dieses "Wilhelminaplein")