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Montag, 31. Dezember 2018

Sissy aus der Königshöhle - Wie alles begann

Hallo, mein Name ist Sissy aus der Königshöhle. Ich bin eine graue Deutsche Schäferhündin, wurde am 2. Oktober 2005 geboren und  habe eine vielseitige Ausbildung zum Gebrauchshund erhalten. Jahrelang fuhren wir jede Woche zum Training, bei dem ich alles lernen musste, was ich für meine sportliche Laufbahn brauche. In erster Linie waren das Fährtenarbeit, Gehorsam und Schutzdienst. Doch rund um diese drei Disziplinen galt es eine Menge zusätzlicher Anforderungen zu erfüllen. Konditionstraining wie z. B. das Laufen und Schwimmen oder einfach nur lange Spaziergänge in der Natur gehörten auch dazu. Letztere sind noch immer ganz wichtig für mich aber die übrigen Aktivitäten hat die Oberhündin aus den verschiedensten Gründen eingeschränkt.

Am besten lest ihr die ganze Geschichte unter "weitere Informationen" selbst nach.


Kleiner Lebenslauf von Sissy aus der Königshöhle
02. 10. 2005 - 06. 06. 2018
Mutter: Antonia aus der Königshöhle, Vater: Wit von der Grundschnelligkeit
seit April 2006 bei Oberhündin Barbara daheim
10. November 2007: ÖGV Krems-Langenlois BGH 1 SG 93 P
13. April 2008: IHA Wieselburg: SG in der Offenen Klasse Hündinnen
5. Juli 2008: Traunsteinturnier Ohlsdorf BGH 1 G 80P
15. November 2008: Vereinsturnier Wartberg/Aist BGH 1 G 82P
19. April 2009: Kohfidisch BGH1 SG 91P
11.06.2009: Kottingbrunn BGH2 G 83P
01. Oktober 2009: Welpe Idefix tritt in unser Leben
29.11.2009: Kohfidisch ÖPO1 G (noch wie IPO, nicht nach der neuen PO)
04. Jänner 2010: Idefix geht, Ramon kommt!
2010: "Hundesport-burnout" mit Trainingspause
04. März 2011: endgültiger Abschied von Idefix
Pläne für 2011: Derzeit keine - aber etwas mehr Aktivität könnte uns nicht schaden Oberhündin!
25. Jänner 2012: Ramon ist tot, jetzt bin ich mit meiner Oberhündin wieder allein.
2. Oktober 2013:Jetzt bin 8 Jahre alt geworden und fühle mich superfit, mit dem sportlichen Ehrgeiz meiner Oberhündin ist es nicht weit her, dafür genießen wir beide die gemeinsamen Aktivitäten, die vorallem Spaziergänge, Spiel und Spaß bedeuten.
8. Februar 2014: Familienzuwachs durch den 10 Monate alten "Gast" Ykon - I'm not amused!
Mai 2015: Allmählich drückt auch mich die Last meiner 9 1/2 Jahre. Habe manchmal Probleme die Treppe hochzuklettern und ins Auto zu springen, bin aber sonst noch gesund und munter.
September 2015: Nie mehr Schule, keine Schule mehr, meine Oberhündin ist jetzt im Ruhestand!
7. April 2016: 10 Jahre im Haus meiner Oberhündin, die ich mit vielem Auf und Ab erlebt habe. Ich genieße die etwas geruhsamere Zeit und fühle mich sehr wohl. Ykon ist geblieben, ab und zu rangeln wir aber wir spielen auch zusammen und rasen durch den Garten. Trotz Ykons Behinderung ist er sehr flott unterwegs und scheint im Gegensatz zu mir nie müde zu werden.
7. April 2017: 11 Jahre Oberhündin, das musst du auch erstmal aushalten-😊😊😊😊😊!
Was habe ich in diesen Jahren alles erlebt. Inzwischen gehe ich manches ruhiger an und ich schlafe auch sehr viel mehr als früher. Bin aber soweit ich sagen kann gesund und für mein reifes Alter sehr fit. Auch die kleinen Scharmützel mit Ykon machen mir immer noch Freude und versteckte Leckerli finde ich wesentlich schneller als er!😋.
15. Feb. 2018: Mit meinen 12 Jahren und 4 Monaten habe ich bereits ein überdurchschnittlich hohes Alter erreicht für Schäferhunde allgemein aber auch im Vergleich zu den früheren Hunden meiner Oberhündin. Leider machte ich im letzten Jahr auch einen richtigen Altersschub, der mich lauftechnisch mehr und mehr beeinträchtigt. Ich schlafe viel und kann nur noch kurze Strecken zurücklegen. Trotzdem bin ich guter Dinge und genieße meine Tage. 😉👍

2019_03_25 Anm. der Oberhündin: 06. Juni 2018: Sissy ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie wurde 12 Jahre und 8 Monate alt.
Mit diesem Eintrag schließe ich diese Seite, ich habe lange überlegt ob ich Ykon weiterschreiben lassen soll, doch das wird er an andere Stelle tun dürfen. Dieser Blog war einzig und allein Sissy vorbehalten. Auch nach mehr als 9 Monaten macht mich ihr Verlust traurig obwohl es in den letzten Wochen ihres Lebens bereits absehbar war, dass ich sie nicht mehr lange halten würde können. Sie schleppte sich nur mehr dahin und so fällte ich dann doch schnell den Entschluss sie nicht mehr länger dahinsiechen zu lassen. 😢😢😢

06.06.2018 Adieu kleine Maus





Dienstag, 5. Juni 2018

Kleines Tagebuch und Abschied

06. Juni: Heute begann mein Tag mit einer Fahrt ins Burgenland, weil meine Oberhündin dort Termine hatte. Ich durfte sie ganz alleine begleiten und auch während ihres Friseurbesuchs bei ihr im Salon liegen, viel wegbewegen hätte ich mich eh nicht können, schon der Weg durch das EO bis zum Lift war fast zuviel. Das Foto entstand dann am Nachmittag als sie mich wieder ins Auto hob um mit mir zur Tierärztin zu fahren. Mein noch immer hübsches Aussehen täuscht allerdings über meinen wahren Gesundheitszustand hinweg. Atemprobleme quälen mich und ich kann mein Futter nicht mehr verwerten und werde immer dünner. Ich fühle, dass es Zeit wird von dir, liebe Oberhündin, Abschied zu nehmen, mach es mir nicht länger schwer!
05. Juni: Lange nichts mehr geschrieben, weil es mir zwischendurch ziemlich schlecht ging. Ich würgte und röchelte soviel, dass die Oberhündin mich in unserem Ferienort und daheim erneut zu den Tierärztinnen schleppte. Aber beide meinten eine echte Besserung meines Zustandes sei nicht mehr zu erwarten. Nach den zweimal über 1 Woche verabreichten Antibiotika hat zwar das Würgen und Röcheln weitgehend aufgehört aber trotz der Schmerztabletten geht es mit der Koordination meiner Hinterläufe bergab. Dadurch verliere ich auch immer öfter mein "Gacki"! Das Aufstehen ist oft so anstrengend, dass ich dieses einfach "verliere", das merke ich meistens gar nicht. Gestern bin ich mitten im Fressen plötzlich umgefallen, da hat die Oberhündin gleich ganz komisch geschaut und ich auch - war aber nichts, nur eben diese Schwäche in meinen Hinterbeinen! Im Garten spaziere ich dann wieder relativ munter am Zaun entlang sobald andere Hunde vorbei gehen!
04. Mai: Fühle mich viel besser, konnte heute ohne Hilfe der Oberhündin relativ weit spazieren gehen, sogar bis hinauf zum Wäldchen wo wir bei der kleinen Bank eine Rast einlegten. Die meiste Zeit verbrachte ich mit und ohne Ykon draußen im Garten. Das Futter schmeckt mir und meine Verdauung ist wieder o.k.! Alles im "grünen" Bereich, wie gesagt! Fotos werden später hier hereingestellt, genug fotografiert hat sie ja in den vergangenen Tagen.
Anm. der Oberhündin: Mein Entschluß stand nach der bei Sissy im Wohnzimmer verbrachten Nacht schnell fest. Egal was die Tierärztin sagen würde, Sissy käme auf jeden Fall wieder mit mir heim. Sollte es doch unumgänglich sein, dann nicht jetzt und sofort, das bringe ich einfach noch nicht fertig. Sie bekommt jetzt höher dosierte Schmerzmittel und vielleicht ein anderes Präparat wenn ich wieder daheim sein werde. Sissys Gesamtzustand ist nicht so schlecht, sie hat einen wachen Blick, ist an allem interessiert, hat guten Appetit und ihr Gacki ist auch wieder fest. Ich muss allerdings aufpassen, dass sie auch wirklich alles gemacht hat ehe ich sie wieder ins Haus lasse, denn das war auch mein Fehler. Ich nahm an sie geht auch alles machen, wenn sie draußen ist, weil es früher immer so war. Aber jetzt im Alter scheint das eben nicht mehr so zu sein und da bin ich gefordert besser aufzupassen. Manchmal renne ich 3x abends mit ihr die Gasse rauf und runter ohne dass sie ihr Geschäft erledigt und plötzlich setzt sie sich hin und läßt alles fallen.
03. Mai: Schon um 5:30h ging die Oberhündin mit mir hinaus in den Garten. Wir gingen ein bißchen dort spazieren und dann hinunter zum See. Da liefen auf einmal 2 Rehe rund um das Haus und wollten beim Gartentor hinaus, welches aber geschlossen war. Zum Glück gerieten sie nicht richtig in Panik sondern rannten dann den Weg zurück zum Strandbad, auf dem sie zuvor gekommen waren.
Für den Abend war ich dann mit der Oberhündin bei der Tierärztin  angemeldet. Gestern bekam ich zusätzlich eine Schmerztablette, so dass es mir heute wesentlich besser ging. Auch der Durchfall hatte aufgehört. Die Oberhündin wirkte wesentlich gelöster als gestern und weinte auch nicht mehr die ganze Zeit, wenn man von dem kurzen Geheule am Morgen absieht. Ich wurde gründlich untersucht und bekam eine Spritze, die wie ich mitbekam die Entzündungen bessern soll, denn inzwischen taten mir auch die Gelenke vorne weh (kann aber auch sein, dass ich nur einen Muskelkater vom gestrigen Ausflug auf die Alm habe).
Nachtrag zum 02. Mai: War dann ein Supertag gestern, ich durfte alles, wir spielten am See und ich lag mit Ykon im Garten während die Oberhündin entweder mit der Kamera hantierte mit ihren Malsachen. Ich glaube sie wollte ein Bild von mir malen, weil sie es gar nicht gut fand, dass ich mich immer von ihr weg drehte. Am Abend lud sie mich ins Auto und wir fuhren hinauf zu unserer Alm. Dort waren wir in den vergangenen Jahren immer wieder spazieren oder wir setzten uns an unseren Lieblingsplatz, wo die Oberhündin das eine oder andere Bild malte. Gestern spazierte sie mit mir sehr gemächlich zu der kleinen Hütte hinauf. Beim Ziehbrunnen konnte ich frisches Wasser trinken und mich in der Wiese ausruhen. Die Oberhündin legte sich auf diese "Wiegeliege" und schon begannen wieder ihre Tränen zu fließen. "Warum bist du so traurig, es ist doch so schön hier oben!" Auch den Weg hinunter bis zum Hochstand schaffte ich einigermaßen, dort rasteten wir wieder und dann ging es die kurze Strecke zurück zum Auto und nach Hause. Die Nacht verbrachte ich in meinem Bettchen im Wohnzimmer gemeinsam mit der Oberhündin, die auf dem Fernsehssessel ihr Lager aufgeschlagen hatte. Sah sehr unbequem aus wie sie so verkrümmt auf dem provisorischen "Liegeplatz" lag.
02. Mai: Heute morgen spielte ich mit Ykon im Garten und vergaß komplett, dass ich eigentlich Gassi gehen sollte. Kaum hatten wir alle gefrühstückt, die Oberhündin war gerade im Bad um sich fertig zu machen, passierte es. Ich musste und das wie meistens recht plötzlich, schon war es passiert! Bis die Oberhündin vom Gestank aufmerksam wurde hatte ich alles im Zimmer gleichmäßig verteilt, denn ich hatte zusätzlich Durchfall, in den ich mich auch noch hinein gesetzt hatte. Die Oberhündin war total von der "Rolle", sie sah mich an, wie von der Tarantel gebissen, so als ob das Ende der Welt nahen würde. Im Garten wurde ich dann gründlich gesäubert und auch drinnen alles geputzt. Sofort hörte ich sie telefonieren, doch nicht etwa mit dem Tierarzt? Nach diesen Telefonaten war sie plötzlich ganz traurig und begann zu weinen - doch nicht etwa wegen meiner Haufen???
Anm. der Oberhündin: Da Sissy schon seit über einem Jahr zunehmend Probleme mit dem Gehen hat und auch nicht immer ihre Verdauung kontrollieren kann, geriet ich sofort in Panik, weil die Tierärztin daheim mir schon lange prophezeit hatte, dass sie irgendwann einmal nur noch Durchfall bekommen werde und das dann der Anfang vom Ende sei. Sie stand auch so leidend herum und hatte den Bauch hochgezogen. Ich beschloß aber erst einmal abzuwarten und diesen Tag noch richtig mit Sissy zu genießen ehe ich am folgenden Tag zur Tierärztin vor Ort gehen würde. Allein der Gedanke Sissy schon so bald zu verlieren, ließ mich immer wieder in Tränen ausbrechen. Schließlich nahm ich Sissy und den Fotoapparat und ging mit ihr zunächst hinunter zum See und in den Garten. Gegen Abend fuhr ich mit ihr zu unserem Lieblingsplatz auf die Dichtlalm. Erstaunlicherweise schaffte Sissy den Weg hinauf mit etwas Unterstützung ganz gut und da reifte in mir der Entschluß noch einmal alles zu versuchen um sie noch länger bei mir behalten zu können.
01. Mai: Im Ferienhaus - gestern abend sind wir wieder an den See gefahren, das Wetter ist warm und trocken aber drinnen im Haus ist es recht ungemütlich. Die Oberhündin schaffte gleich alles ins Haus und heizte im Wohnraum ein. Danach gingen wir bald schlafen!
24. April: Seit wir wieder daheim sind geht es mir wieder schlechter und ich habe oft grosse Mühe mich auf den Beinen zu halten. Gestern war es sehr heiß bis über 30 Grad, da lag ich fast nur im Schatten im Garten, während die Oberhündin die Fenster der Veranda putzte. Heute ist es wieder kühler, da fühle ich mich wohler!
22. April: Bei fast durchgehend sommerlichen Temperaturen fuhren wir für eine Woche ins Ferienhaus. Die Oberhündin wollte erstens alles auswintern und zweitens auch die schönen Tage nutzen und viel mit uns spazieren gehen. Solcherart aktiv vergingen diese Tage viel zu schnell. Einen Tag verbrachte sie in Ernstbrunn um Wolf Chitto zu besuchen und anschließend mit uns in Gobelsburg bei Rudi am Hundeplatz vorbeizuschauen. Einen weiteren Tag fuhren wir nach Wagrain, wo sie bei Martin Seer ein allerdings etwas zu kleinwüchsiges Wolfsrudel zu ihrer Krippe abholte. Die Gruppe ist aber so schön, dass sie sie trotzdem dazu stellte obwohl die anderen Figuren wesentlich grösser sind.
06. April: Das Osterwochenende durften Ykon und ich mit der Oberhündin auf der Alm verbringen. Im Ferienhaus wäre es laut Oberhündin zu ungemütlich gewesen also wählte sie die angenehmere Alternative mit geheiztem Zimmer und viel gutem Essen. Wegen meiner Unfähigkeit die Treppe zu erklimmen, mussten wir beide unten bleiben, was aber kein Problem war, denn soviel wie in diesen paar Tagen bin ich schon lange nicht mehr spazieren gegangen. Allerdings benötigte ich immer wieder die Unterstützung der Oberhündin mittels Schlinge unter meinem Bauch. Mit Ykon war sie wesentlich länger unterwegs, meist 3-4x pro Tag mindestens 1 Stunde. Nur am Ostersonntag war das Wetter soo schlecht, dass mich der Sturm gleich am Parkplatz umwarf und über eine Eisplatte schlittern ließ, da beschränkten wir uns auf das Nötigste. Die Oberhündin bekam gleich 3x die Heckklappe auf den Kopf, was ihr so manchen Fluch entlockte. Mittwoch ging es dann wieder nach Hause und jetzt beschränken sich meine Aktivitäten meist auf unseren Garten.
Gleich nach unsere Ankunft wurde ich gründlich gebürstet, ich schaffe den Fellwechsel allein gar nicht mehr, eigentlich bin ich immer im Fellwechsel, denn schon seit Monaten hängt mir ständig die Unterwolle heraus und ich sehe sehr zerzaust aus. Nach dem Bürsten ist es etwas besser und ich verliere allmählich doch das Winterfell. Meine herumliegenden Wollflusen freuen unsere beiden Nebelkrähen, die alles für den Nestbau einsammeln!
04. April: Unsere Schildkröte Kasimir ist schon seit Tagen aktiv und täglich im Garten unterwegs. Jetzt scheint es endlich richtig Frühling zu werden!
23. März: Habe gerade eine gute Phase, liegt vielleicht auch an den ersten wärmenden Frühlingssonnenstrahlen. Gestern machte es mir grossen Spass im Garten herumzulaufen und Ykon zu sekkieren. Er steckt dauernd seine Nase in meinen Po und das finde ich gar nicht gut. Außerdem will er immer direkt bei meiner Oberhündin sein, was ich  nicht zulassen kann, da habe ich die älteren Rechte! Die Oberhündin findet allerdings ich benähme mich wie ein zänkisches altes Weib - bäh! 😕
Calla
14. März: Die erste Hälfte des Monats ist bereits vorüber ohne dass sich etwas Wesentliches ereignet hätte. Da ich täglich spüre wie meine Kräfte schwinden kann ich nur noch wenig unternehmen und meine Tage ziehen gleichförmig dahin. Ich esse, schlafe und laufe ein bisschen im Garten herum, wo ich mich aber schnell in die Wiese lege und an meinen Bockerl kaue. Mein Fellwechsel dauert schon den ganzen Winter obwohl mich die Oberhündin regelmäßig bürstet. Sehe ziemlich zerrupft aus. Sobald ich morgens im Garten war ziehe ich mich in meine Schlafbox zurück und döse vor mich hin. Dabei habe ich grosse Mühe in die enge Box hinein und besonders wieder herauszukommen. Oft muss mir die Oberhündin helfen, dass ich wieder auf die Beine komme. Doch diese Box vermittelt mir das Gefühl der Geborgenheit in einer kuscheligen Höhle. Nebenstehendes Aquarell entstand am Montag beim Malkurs und wurde von der Oberhündin jetzt fertiggestellt.
12. März: Heute war die Oberhündin bis in die Nacht unterwegs. Sie sagte sie wolle zum Malkurs fahren und uns diesmal daheim lassen, weil sie eh nur ein paar Stunden weg wäre. Es war dann auch nicht so schlimm, denn wir waren vorher gründlich auslaufen, hatten Futter bekommen und ruhten uns anschließend aus. Draußen regnete es immer wieder und nachmittag gab es ein kleines Gewitter - verfrühtes Aprilwetter scheint mir.
10. März: Besuch der Oberhündin bei ihrer Schwester ohne Ykon und mich, denn es war sehr sonnig und viel zu warm im Auto, da wollte sie nichts riskieren. Der Frühling zeigt sich derzeit schon mit zweistelligen Plusgraden und auf dem Parkplatz dort gibt es kaum verläßliche Schattenplätze. Heute war der erste Tag seit langem, dass die Oberhündin länger wegblieb, denn sie war jetzt fast 2 Wochen so stark verkühlt, dass sie gar nicht aus dem Haus ging. Da war es wohl höchste Zeit zum Friseur zu gehen, sie sieht mit dem neuen Haarschnitt viel besser aus als vorher mit dem Schnittlauchlook! 
07. März: Das kleine Auto ist wieder da. Heute morgen ging die Oberhündin fort und kam etwas später mit unserem Stadtflitzer zurück. Den hatte letzten Sommer als wir gerade auf der Alm waren daheim der Hagel erwischt und erst jetzt war Zeit diese Schäden zu beseitigen - sieht fast wie neu aus!

Donnerstag, 1. März 2018

Kurze Eiszeit

Heute gab es richtig Ärger mit der Oberhündin, denn sie ist derzeit stark verkühlt und ließ mich deshalb mittags allein in den Garten, damit ich meine Geschäfte erledigen konnte. Doch ich vergaß total darauf, denn hinter der Weide musste ich unbedingt Gackis fressen. In letzter Zeit mache ich das mit Begeisterung und vergesse auf meine eigentlichen Aufgaben beim Auslaufen im Garten. Als die Oberhündin bemerkte, dass ich schon wieder mit Begeisterung am Shitkauen dran war, dachte sie wohl ich hätte bereits alles erledigt und rief mich zurück ins Haus, wo ich dann erst dazu kam mich gründlich zu erleichtern. Das fand sie gar nicht ok und schimpfte mich gründlich aus. Sie war wohl der Meinung ich hätte draussen genügend Zeit dazu gehabt. Jetzt hängt der Haussegen zwischen uns etwas schief! Ich hoffe  die Stimmung bessert sich wieder. Vielleicht  - liebe Oberhündin - solltest du mich doch länger im Garten lassen auch wenn ich meine Gackis fresse, das findest nämlich nur du grauslich! Schließlich liegt es in unseren Genen in der Natur auch die Ausscheidungen unserer Welpen zu fressen, damit unsere Wurfhöhle sauber bleibt - also stell dich bitte nicht so an!!!
Inzwischen ist aber alles wieder im Lot, denn lange kann unsere Oberhündin nie böse sein. Bei mir toleriert sie eh schon fast alles, ist wohl meinem stolzen Alter zuzuschreiben. 

Mittwoch, 14. Februar 2018

Mit Muße die Tage genießen

Hi, da bin ich wieder, genieße die Wintertage zusammen mit Ykon und der Oberhündin. Endlich haben sie und ich meine Verdauung besser unter Kontrolle. Seit Weihnachten bekomme ich kein Trockenfutter mehr, sondern einen Brei aus Hafer- oder Dinkelflocken mit Milch und anderen feinen Sachen drinnen. Mal ein Eidotter, ein Hundeschälchen oder auch frisches Faschiertes. Das schmeckt köstlich und sorgt dafür, dass ich alles besser verwerten kann. Dadurch muss ich nicht so oft „Gacki“ machen und daher auch nur 1x nachts hinaus. Auf diese Art ist mir schon lange kein Malheur mehr passiert. Meistens läßt mich die Oberhündin so um Mitternacht noch einmal in den Garten und dann schlafe ich gewöhnlich bis gegen 6h. Ich merke wie glücklich die Oberhündin ist, dass das Gacki-Problem derzeit aus der Welt geschafft ist. Auch tagsüber schlafe ich mehr als früher aber wenn ich mit Ykon zusammen im Garten sein darf macht es mir viel Spaß ihn herumzujagen und nicht zurück ins Haus zu lassen. Er läßt das alles mit sich machen und wird nie ungehalten. Ich glaube er hat etwas Angst vor mir, weil ich immer noch sehr dominant sein kann. Daran hindert mich auch mein Handikap beim Laufen nicht - ich muss ihm zumindest einmal täglich zeigen, dass ich ihn im Haus gerademal dulde aber mehr auch nicht. Insgeheim wäre ich sowieso lieber mit meiner Oberhündin allein obwohl ich vermute, dass es bei ihr anders ist - zumindest seit es mir nicht mehr so gut geht. Den seit einigen Jahren fix eingeplanten Skiurlaub auf der Alm hat sie mir zuliebe ausfallen lassen, weil es dort keinen Aufzug gibt und ich die Treppe nicht mehr schaffe. Wie soll sie mich da nachts mehrmals hinaus lassen können. Im Sommer war es einfacher, denn da schliefen Ykon und ich draußen im Auto, das war kein Problem aber dafür ist es jetzt doch zu kalt.
Bei unsere Tierärztin war ich auch wieder einmal, denn meine Krallen an den Vorderpfoten waren viel zu lang. Wegen meiner Lahmheit laufe ich nicht mehr soviel wie früher und bin meistens nur im Garten unterwegs wo es viel Wiese und weichen Boden gibt, da wetzen sich die Krallen fast gar nicht ab. Also brachte mich meine Oberhündin schnell mal zum Krallenstutzen, denn das braucht viel Kraft und das richtige Werkzeug. Außerdem ist es besser wenn mich jemand festhält, damit die Tierärztin genau das weg zwicken kann was zuviel ist - ohne mich zu verletzen. Ich finde die ganze Prozedur nämlich recht unlustig und obwohl ich sonst eher gelassen bleibe beim Tierarztbesuch habe ich schon etwas herumgezickt und gestrampelt. Da hätte die Oberhündin "schlechte Karten" gehabt, hätte sie es alleine versucht - aber das wusste sie ohnedies!

Dienstag, 26. Dezember 2017

Weihnacht 2017

Unser hübscher Lichterbaum
Heute darf ich mich wieder melden und erzählen wie wir das Weihnachtsfest verbrachten. Der 24. Dezember war ein fast frühlingshafter warmer und sonniger Tag, allerdings auch sehr stürmisch. Trotzdem beschloss die Oberhündin mit uns zu ihrer Schwester zu fahren. Gleich zu Beginn durften wir an der Lafnitz einen kleinen Spaziergang machen, sehr weit kann ich ja nicht mehr laufen. Mit Ykon ging sie dann noch etwas weiter. Dann verbrachten wir einige Stunden bei Leon und seinen Oberhunden. Wir konnten zwar nicht direkt Kontakt mit ihm aufnehmen, weil das einfach nicht geht und ich außerdem nur mit Mühe aus dem Auto heraus und wieder hineinklettern kann. Auch mit der Rampe geht es nur sehr schwer, weil ich Angst habe herunterzufallen, wenn ich mich doch nicht einmal auf der Ebene sicher auf den Hinterläufen halten kann.
Ykon steht vorne, ich links dahinter.
Am späteren Nachmittag traten wir den Heimweg an und dann gab es daheim Hundekekse und Leckereien, während die Oberhündin die Kerzen auf dem Weihnachtsbaum entzündete und die Krippenbeleuchtung einschaltete, das sah sehr romantisch aus. Ykon und ich stehen auch dort, denn die Oberhündin hat zwei der Hirten jeweils einen Schäferhund anvertraut. Ykon ist der Grössere von den Beiden und ich die kleinere Hündin - ganz wie im richtigen Leben. Allerdings bezweifle ich, dass Ykon bei den vielen Schafen und anderen Tieren so ruhig bei uns stehen bleiben würde! Rechts vorne, das ist eine Wölfin mit einem Jungtier, weil die Oberhündin Wölfe mag und - wie sie es nennt - eine pazifistische Krippe hat, da stehen Wölfe und Schafe friedlich beieinander! ( diese sind leider nicht aus Holz geschnitzt sondern aus Kunststoff, denn die geschnitzten kleinen Wölfe aus Wagrain habe ich schon vor Jahren gefressen als ich allein daheim war - etliche Schafe und Hirten auch aber die konnte die Oberhündin nachkaufen, Wölfe allerdings hat kaum jemand im Schnitzprogramm . . . .! Die Krippe steht seither immer außer meiner Reichweite.) Später ging unsere Oberhündin zu den Nachbarn hinüber, doch nach ihrer Rückkehr widmete sie sich wieder unserem ganz gemütlichen Weihnachtsabend bei Kerzenschein und Musik, bei der wir dann alle einschliefen. 
Den Christtag verbrachte sie einige Stunden auswärts, nachdem sie uns mit allerlei Weihnachtskeksen - solchen für Hunde - verwöhnt hatte und wir bei Sonnenschein draußen auslaufen durften. Ich bleibe ja am liebsten im Garten, wo ich mich jederzeit hinlegen kann sobald ich mich nicht mehr auf den Beinen halten kann. Nach einer kleinen Rast macht es mir dann grossen Spass die auf der Strasse vorübergehenden Artgenossen zu jagen und zu verbellen. Da klappt es kurzfristig doch wieder mit dem Laufen. Den zweiten Weihnachtsfeiertag genossen wir mit unserem Frauchen gemeinsam zu Hause. Sie hatte Hühnersuppe gekocht und wir durften viel von dem leckeren Fleisch und Gemüse verspeisen - ein richtiges Festtagsessen für uns zwei.
Randbemerkung: Liebe Oberhündin, ich bin die ganzen Weihnachtstage sauber geblieben! ich hoffe du weißt das zu schätzen!!!!! Ja, ich weiß, du stehst ja auch mehrmals auf jede Nacht aber trotzdem bin ich stolz auf mich!

Freitag, 22. Dezember 2017

Wintertage des Lebens

Meiner Sissy geht es zunehmend schlechter, weil ihre Hinterläufe immer kraftloser werden. Dadurch verliert sie leider auch die Fähigkeit ihre Ausscheidungen zu kontrollieren. Wenn sie "muss", muss sie es sofort, da bleibt mir kaum Zeit die Türe zum Garten zu öffnen um sie hinauszulassen. Derzeit schlafe ich aus diesem Grund schon seit einiger Zeit neben ihr im Wohnzimmer um jede ihrer Regungen sofort wahrnehmen zu können! Trotzdem schaffen wir es meistens nicht rechtzeitig.
Die Tierärztin macht mir auch keine Hoffnung auf Besserung, sie meinte nur bei ihrer Hündin sei das "Gacki" nach einiger Zeit flüssig geworden und dann ging es gar nicht mehr.....! Dabei finde ich es jetzt schon sehr anstrengend, jede Nacht mehrmals aufstehen zu müssen und danach lange keinen Schlaf mehr zu finden. Das nächtliche TV-Programm kenne ich schon ziemlich gut - ist aber meistens besser als das Hauptabendprogramm, denn die besten Filme bringen sie in der Nacht.
Was ich am meisten bedaure ist der Umstand, dass Sissy - abgesehen von der Inkontinenz und Deg. Myelopathie - für ihr Alter organisch noch recht gut beisammen ist. Da fällt die Entscheidung ab wann sie wirklich leidet und es Zeit für den Abschied ist besonders schwer. So hanteln wir uns von Tag zu Tag weiter und derzeit peile ich Weihnachten und Jahreswechsel an. Insgeheim hoffe ich, dass wir unseren 12. Jahrestag am 7. April des nächsten Jahres noch gemeinsam feiern können. Die Tierärztin meinte sie habe einen 17-jährigen Hovawart, der seit 5 Jahren in Sissys Zustand ist.... ich glaube nicht, dass ich es so lange aushalten würde keine Nacht mehr durchzuschlafen und mehrmals alles sauber machen zu müssen! 
Doch ich versuche die gemeinsame Zeit mit meiner sehr verschmusten und liebebedürftigen Maus täglich zu genießen und ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Geschimpft wird schon lange nicht mehr. Ich sehe ja wie sehr sie selbst sich schuldig fühlt, wenn es wieder einmal "passiert" ist! 
In diesem Sinne wünsche ich uns Dreien - Ykon muss derzeit etwas zurück stehen - ein Frohes Fest und viel Durchhaltevermögen!

Freitag, 10. November 2017

Die Heimat hat uns wieder!

Hallo ihr Lieben!

Wir sind wieder daheim, die Zeit im Ferienhaus ist nun für die Wintermonate vorüber. Letzte Woche gab es den Final Countdown, das Wetter wurde bereits sehr unfreundlich und kalt. Sturm Herwart bescherte uns einen tosenden See, wie wir ihn höchstens von herannahenden Gewittern kennen. Diesmal war es aber über Stunden so heftig, das war ganz schön beängstigend, vor allem für die Oberhündin. Als schließlich noch Starkregen kam hatte sie alle Hände und Handtücher voll zu tun das bei allen Tür- und Fensterritzen eindringende Wasser aufzufangen.
Vor dem Regenguss trieb es sie allerdings hinunter ans Ufer, wo sie sich mit der Kamera auf den Boden legte um die Naturgewalten besonders effektvoll in Szene zu setzen. Schließlich entstand sogar ein kleines Video, weil die neue Kamera auch das sehr gut kann!
Die folgenden Tage wurden dann zunehmend besser, es gab sogar Sonnentage, die uns ermöglichten die Gartenblumen zu versorgen und die Hortensien mit Schutzvliesen einzuhüllen. Letzten Winter hatte es mehrere Wochen tiefe Temperaturen bis zu -20 Grad, da heißt es vorsorgen!
Unsere Pelargonien waren heuer besonders schön, davon nahmen wir einige Pflanzen zum Überwintern nach Hause mit. Die Oberhündin will es wieder einmal versuchen sie durchzubringen, weil es nur noch zwei Oleander und die Neuzucht, der im Vorjahr erfrorenen Yucca gibt, die sie diesmal hereinnehmen muss.
Diese Woche mussten wir dann noch einmal hinaus an den See fahren, weil die Oberhündin ihren teuren Akkusauger draußen vergessen hatte. Sie kaufte dann gleich einiges für Weihnachten ein und erledigte die Arbeiten für die bei unserer Abreise die Zeit nicht mehr gereicht hatte.
Leider geht es mir mit meinen Hinterläufen immer schlechter, einmal nahm mich die Oberhündin mit hinauf zum Sportplatz, doch auf dem Rückweg konnte ich mich fast nicht mehr auf den Beinen halten. Mehrmals mussten wir rasten obwohl sie mich mit einer Schlinge unter dem Bauch beim Laufen unterstützte. Hier im Garten liebe ich es draußen zu liegen und meine Bockerl zu kauen, da gibt es nur die kleine Mauer, die ich überwinden muss und eine Stufe in die Veranda. Um in das Auto klettern zu können brauche ich meistens die Rampe, die ich eigentlich gar nicht mag. Es gibt auch neue Fotos, die sind noch in Arbeit, also bitte etwas Geduld.

Montag, 2. Oktober 2017

...As Time Goes By...Mein 12. Geburtstag!

Sissy Sept. 2017
Schon wochenlang erinnerte mich meine Oberhündin daran, dass ich heute 12 Jahre alt werde. Meist sagt sie dann liebevoll "mein altes Mädchen" zu mir und liebkost mich heftig. Auch ich bin schmusiger geworden als früher, rücke dann näher an sie heran und kuschle mich an sie. Wir verstehen uns ohne Worte - ist wahrscheinlich so, wenn man so lange zusammenlebt wie wir beide.
An den Tagen an denen es mir lauftechnisch besser geht spazieren wir gemeinsam eine größere Runde zu unseren Lieblingsplätzen. So auch vorgestern, doch da war ich schnell überfordert, denn es war wesentlich wärmer als an den Tagen zuvor. Ich schleppte mich nur mehr dahin und musste schließlich mittels Trageschlinge beim Gehen unterstützt werden. Dabei war ich einen Tag davor mit der Oberhündin zum Malen auf der Dichtlalm und drehte problemlos eine relativ grosse Runde mit ihr, allerdings auf weichem Almboden und nicht auf Asphalt wie heute. Auf dem letzten Wegstück bemerkte die Oberhündin dann, dass meine linke Hinterpfote blutete. Das war ihr wohl entgangen, weil meine rechte Seite die schwächere ist aber wahrscheinlich war genau das der Grund, denn ich hatte mir eine der Krallen links so sehr abgeschliffen, dass es an die Substanz gegangen war. Schnell säuberte sie daheim die Pfote und gab eine stinkende Salbe drauf, dann zog sie mir ein Söckchen an. Ich legte mich gleich auf mein Kissen und ruhte ein bißchen, dabei passierte mir dann das Malheur und ich machte im Schlaf mein Bettchen nass....! Erstaunlicherweise wurde ich gar nicht ausgeschimpft, sie schimpft nie mit mir, ist wohl auch so eine Alterserscheinung! Sollte ich fast persönlich nehmen - wahrscheinlich denkt sie ich sei schon ein bißchen dement.....! Immerhin bezog sie mein Kissen neu und machte alles frisch. 
Heute Morgen dann bekam ich zusätzlich eine Knabberstange und das Versprechen sie wolle noch ein Geschenk mitbringen sobald sie einkaufen war. Ein Geschenk, toll, hoffentlich etwas, dass ich zum Fressen gern haben kann! Knackwurst wäre nicht schlecht! (Meine Kralle ist auch wieder ok!)

Sonntag, 17. September 2017

Alltag

Wir sind nun schon einige Tage daheim, weil unsere Oberhündin erstens arbeiten muss und zweitens das Wetter so abgekühlt hat, dass es am See eher ungemütlich ist. Bei diesen tiefen Temperaturen und soviel Regen schnellen die Heizkosten gleich in die Höhe. Jetzt hoffen wir alle drei, dass es vielleicht doch noch einige schöne Herbsttage geben wird. 
Ykon wurde gleich zweimal mit seinem Spezialshampoo gebadet, da nützte unsere Oberhündin die letzten Sonnentage aus, weil sie ihn nur draußen im Garten dieser langwierigen Prozedur unterziehen kann. Er ist komplett abgehaart, die Tierärztin meint das mache nichts, weil eh nur die losen Haare beim Baden weggehen. An den Schultern zeigt sich das Fell recht schön, bleibt die Frage ist das schon der Winterpelz oder verliert er diese Teile auch noch?!? Dann sollte ihm die Oberhündin am besten einen Pullover stricken!

Dienstag, 12. September 2017

Graz

Astern
Gestern machten wir mit unserer Oberhündin einen Tagesausflug nach Graz, wo der erste Malabend des laufenden Herbstkurses stattfand. Mittag machten wir Station bei der Schwester der Oberhündin und dann ging es weiter nach Graz. Da es den ganzen Tag meist heftig regnete kamen wir kaum hinaus. Ich kann gar nicht mehr ins Auto spingen, doch ich schaffte es dann mit Hilfe der Rampe ganz gut.  Die Oberhündin widmete sich ihrer Malerei und wir warteten draußen im Auto bis wir wieder zurück fuhren. Trotz einiger Spazierrunden schaffte ich es nicht bis daheim durchzuhalten, während die Oberhündin alles aufsperrte, legte ich ihr ein Riesengacki in die Box! Ihr könnt euch sicher ihre Begeisterung vorstellen, angeblich roch sie das Malheur bereits draußen obwohl alle Autotüren zu waren. Wegen der Gefahr der totalen Verunreinigung konnte sie die Rampe nicht einsetzen und so fiel ich beim Aussteigen einfach heraus auf die Strasse. Es dauerte eine Weile bis sie alles sauber gemacht hatte und endlich auch Ykon heraus durfte und wir unser Abendessen bekamen.
Leider geht es mir täglich schlechter und ich sehe die besorgten Blicke der Oberhündin. Heute lag ich fast nur auf meinem Platz oder ich kroch in meine Box, die - aus Platzgründen - neben dem Sofa steht. Die Oberhündin versteht nicht warum ich so gerne in das enge Ding krieche, sie fürchtet ich würde irgendwann nicht mehr heraus können, weil ich mich schon schlecht umdrehen kann. Aber das schaffe ich immer irgendwie,  weil es drinnen erstens kuschelig ist und zweitens bin ich ihr da ganz nahe!
Ein nettes Blumenbild hat sie auch gemalt, es gab einen Asternstrauß als Motiv, an dem malte sie heute noch herum. Ist schon ein Aufwand so ein Asternstrauß!

Donnerstag, 31. August 2017

Feriennachlese

Sissy 31.August 2017
Der letzte Sommer war sehr schön, wie es in dem Lied von STS heißt, trotz der zunehmenden Kraftlosigkeit in meinen Hinterläufen habe ich die Wochen am See genossen. Wenn es das Wetter erlaubte durfte ich gemeinsam mit der Oberhündin lange im See schwimmen. Das kann ich besser als laufen und bin dabei sehr ausdauernd. Vor einigen Tagen waren es gut 30 Minuten, die wir beide im Wasser verbrachten. Nachts schlafe ich jetzt unten bei Ykon, weil ich es - trotz Unterstützung mittels Schwimmweste mit Tragegriff - einfach nicht mehr rauf und runter schaffe! Hinauf ging es ja noch einigermaßen aber morgens hinunter wurde es nicht nur für mich sondern vorallem für mein Frauchen immer gefährlicher. Die Treppe ist steil gewendelt und bietet mit nur einem Handlauf kaum Haltemöglichkeiten für uns beide. Manchmal bin ich die letzten zwei Stufen schon mehr gekollert als gegangen und dann konnte ich - peinlich, peinlich - mein ....... nicht mehr zurückhalten bei dieser Anstrengung. Schweren Herzens schaffte die Oberhündin mein Bettchen hinunter ins Wohnzimmer, weil ich ihr schon die ganze Zeit signalisierte, dass ich lieber unten bleiben würde. Wenn wir wieder daheim sein werden, wo alles ebenerdig ist, kann ich ja ohnedies wieder bei ihr schlafen!
Bei Ykon rächte sich der Schwimmspass leider erneut, denn er verliert massenhaft Haare und hat einen fast kahlen Schwanz. Er scheint das Seewasser wirklich nicht zu vertragen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es auch der Fellwechsel wie bei mir ist und er dann wieder dichteres Fell bekommt. Inzwischen hat es stark abgekühlt und daher ist es mit dem Baden ohnehin vorbei! 
Anm. der Oberhündin: Es macht mich sehr traurig sehen zu müssen wie schnell Sissys Leiden sich verschlechtert und auch die Medikamente kaum Besserung zeigen. Aber das war bei Wiff damals ähnlich und führte relativ schnell zur Lähmung der Hinteläufe. Das Schlimme daran ist, dass auch Sissy für ihre fast 12 Jahre ein ziemlich gesunder und fitter Hund wäre. Sie ist bildhübsch und nimmt noch an allem regen Anteil, versucht Eichhörnchen und Amseln im Garten zu jagen und kippt dann hinten weg. Auch bei kurzen Spaziergängen gerät sie schon an ihre Grenzen nur beim Schwimmen zeigt sich noch ihre alte Ausdauer! Diese Krankheit ist wirklich teuflisch, weil irgendwann wenn nichts mehr geht doch nur der letzte Gang zum Tierarzt bleibt!


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Gestern gab es bei unseren Nachbarn ein endgültiges Abschiednehmen von ihrem Jack Russel Sunny. Er war gut 19 Jahre alt und seit Jahren schleppte er sich leidend dahin. Zum Schluss war er blind, taub und wohl auch dement - ein sehr alter Hund eben. Im vergangenen Sommer entwischte ich einmal der Oberhündin, weil ein Nachbar unser klemmendes Gartentürl nicht schnell genug schließen konnte. Da war, wie man so schön sagt, "Feuer am Dach", denn trotz meiner schon damals zunehmenden Lahmheit hinten, schlüpfte ich blitzschnell hinaus, rannte hinüber - er war gerade mit seinem Frauchen im Garten, wo wegen der vielen Autos das Tor offen war - und jagte nicht nur ihm einen gehörigen Schrecken ein. Unsere Frauchen kreischten beide obwohl ich gar nichts gemacht hatte. Na ja, vielleicht habe ich ihn ein bißchen gezwickt......! Aber er fiel ohnedies sofort um - als meine Oberhündin dazu kam schaute ich nur noch erstaunt auf den kleinen zappelnden Hund am Boden. Die Oberhündin war einem Zusammenbruch nahe, weil sie fürchtete der Hund würde durch IHRE Schuld jetzt womöglich sterben...! Wie man sieht, war dem nicht so und die "stundenlange" Heulerei meines Frauchens völlig überflüssig. Das war mein einziger Kontakt zu Sunny, den ich sonst höchstens auf der Strasse vorübergehen sah oder sein Bellen hörte. So long, kleiner Nachbar auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke!

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Schon putzig so ein Siebenschläfer!
Vor einigen Tagen gab es plötzlich Zuwanderer in unserem Heim. Kleine silbergraue Pelztierchen, die die Wände hochkletterten und sich unter der Treppe versteckten - Siebenschläfer nannte sie die Oberhündin und ging sofort auf die Jagd, denn so niedlich diese Tierchen auch sein mögen, sind sie grosse Zerstörer im Haus, weil sie alles annagen. (Einer von ihnen fraß die ganze Kante der massiven hölzernen Terrassentüre an um wieder hinaus zu kommen, ehe er dann ohne Futter verendete und fast noch die Sitzbank versaut hätte - Anm. der Oberhündin) Den ersten erwischte sie gleich - er hing von der Decke, da war er leicht mit einer Tupperschüssel zu fangen - und setzte ihn draußen wieder aus. Doch am anderen Morgen hatte sich ein weiteres Jungtier bei mir und Ykon eingefunden - direkt neben meinem Schlafplatz hockte es am Türrahmen - da staunte die Oberhündin nicht schlecht, dass ich nicht aktiv geworden war! Während wir beide dann im Garten herumrannten schlug ihr Versuch den Kleinen zu fangen leider fehl, weil dieser ihr entwischte und sich unter der Stiege versteckte. Nun war guter Rat teuer. Schließlich besorgte sie eine kleine Lebendfalle (Rat einer Kammerjägerfirma und Betroffener im Internet) und bestückte sie mit Studentenfutter und Bananenscheiben. Abends, wir saßen beim TV, machte es laut klapp und der Kleine war gefangen. Das schien ihn aber nicht sehr zu stören, denn er fraß genüßlich von den Leckereien. Da diese Tierchen über lange Strecken zurückfinden, wilderte ihn die Oberhündin erst einige Kilometer entfernt im Wald wieder aus, mitsamt dem Futter und vielen guten Wünschen (vor allem dem einen, dass er nicht zurückfinden würde! Da es sich aber um ein Jungtier handelte besteht diesbezüglich Hoffnung!)

Sonntag, 23. Juli 2017

Sommersonnenferienspaß

Wieder einmal genießen Ykon und ich die Sommerhitze, die hier im Ferienhaus angenehmer zu ertragen ist als in der Stadt. Jeden Tag ziehen wir im See unsere Runden und sind danach rechtschaffen müde. Ykon säuft beim Schwimmen Unmengen Wasser und muss den Rest des Tages dauernd Pipi machen, bei ihm steht das Wasser im Bauch und bei mir im Fell. Ich habe auch jetzt im Hochsommer soviel Unterwolle, dass ich stundenlang nicht trockne! Da kann die Oberhündin noch soviel rubbeln und mich in trockene Tücher wickeln. Gestern als ich neben ihr im Zimmer lag, war alles klatschnass dort wo ich mich gerade hingelegt hatte. 
Inzwischen gibt es neue Fotos - endlich auch von Ykon - aber die muss die Oberhündin erst herunterladen, damit ich sie hier hereinstellen kann! Ach ja, gemalt hat sie auch, diesmal entstand dieses Bild von Ykon, welches ganz nett geworden ist, weil sie seinen unschuldigen - um nicht zu sagen "treudoofen" -  Blick halbwegs hinbekommen hat! Einige ihrer Versuche betrafen auch mich aber mein speziell liebenswürdiges Lächeln kriegt sie einfach nicht hin!

Dienstag, 18. Juli 2017

Malwochen und sonstige Befindlichkeiten

Sissy Juli 2017
Beim Malen auf der Alm 2017
Auch in diesem Jahr ging es wieder 2x zumAquarellkurs auf die Alm. Ykon und ich waren natürlich auch dabei. Leider bin ich gar nicht mehr so gut drauf wie die Jahre zuvor. Meine Hüftgelenke schmerzen und mein Rücken macht auch Probleme. Aus diesem Grund musste ich Anfang Juli zum Tierarzt, wo ein Röntgen gemacht und verschiedene Arthrosen und Ablagerungen festgestellt wurden.
Ich schleppte vor allem mein rechtes Hinterbein immer stärker nach. Manchmal falle ich um oder ich komme schwer auf die Beine. Jetzt bekomme ich ein neues Medikament und es geht mir etwas besser. Wenn ich nicht Stiegen steigen oder ins Auto springen muss  geht es mir gar nicht so schlecht.
Aber mit den weiten Wanderungen ist es wohl vorbei. Gleich um 6h früh, so lange es noch kühl war konnte ich sogar bis zu den 3 Wetterkreuzen mit Ykon und der Oberhündin mithalten. Wir trugen beide unsere Stöckchen und rangelten etwas herum. Doch auch Ykon legte sich immer wieder hin, wenn es tagsüber richtig heiß wurde.
Bei der ersten Malwoche im Juni war es klar, dass wir die steile Treppe zum Zimmer im zweiten Stock nicht mehr schaffen würden, das war ein echtes Problem. Schweren Herzens ließ uns die Oberhündin im Auto schlafen, wo es auch nicht schlecht war. Mit Futter und etwas Anlauf klappte es sogar mit dem Hineinspringen! In unserem Ferienhaus schob mich die Oberhündin immer die Treppe hoch, ob das noch lange so gehen wird? Hinauf ist es zwar mühsam aber hinunter - da wird es richtig gefährlich, weil ich wegen der Schmerzen meine Schritte auf der Treppe nicht richtig koordinieren kann und es irgendwann zum Absturz kommen könnte! Jetzt im Juli hatte die Oberhündin wieder ihr Zimmer im 1. Stock doch da war ich anfangs so schlecht drauf, dass ich gar nicht mehr hinauf kam. Sie musste mich sogar ins Auto heben!
Dabei bin ich ansonsten gesund und munter, wenn bloß diese Schmerzen beim Gehen nicht wären! Die Tierärztin meinte ich leide außerdem noch an dieser degenerativen Nervenerkrankung, die schon Wiff hatte und die viele ältere Schäferhunde bekommen. Ich glaube das nicht, denn Wiff hatte nie Schmerzen, er konnte halt irgendwann fast gar nicht mehr laufen aber mir geht es mit den neuen Tabletten merklich besser. Deshalb sind die Oberhündin und ich auch zuversichtlich, dass ich noch einige Zeit halbwegs laufen werde können. Immerhin werde ich im Oktober bereits 12 Jahre alt!


Freitag, 2. Juni 2017

Frühsommer am See

Sissy im Juli 2017
War mit der Oberhündin und Ykon einige Tage am See, Wetter war richtig sommerlich und schon auf der Fahrt so heiß, dass die Oberhündin bereits in Ybbs mit uns Pause machen musste. Die Klimaanlage vom A 160 ist nämlich kaputt, da nützten auch die folierten Scheiben wenig. Es wurde extrem warm im Auto. Trotz dieser hohen Temperaturen mussten wir die ersten beiden Tage im Haus einheizen, was zur "Begeisterung" der Oberhündin sämtliche Spinnen auf Trab brachte, sie kam gar nicht nach mit dem Wegsaugen, wohl bewusst, dass das keine sehr tierfreundliche Methode ist. Allerdings sind die Überlebenschancen beim Akku-Dyson sehr groß, wenn man die Viecher kurz ansaugt und dann im Garten die Klappe öffnet und sie wieder ausschüttelt (besonders nachts hat sie aber nicht immer den Nerv dazu).
Nach zwei Tagen war es tagsüber so heiß, dass ich schwimmen gehen durfte. Die Oberhündin spielte mit mir vom Ufer aus, ging selbst aber erst einen Tag später ins Wasser. Inzwischen hatte der See bereits sommerliche Wärme und es machte richtig Spass mit ihr weit hinaus zu schwimmen oder am Ufer entlang zu paddeln, wo wir meistens von den wachsamen Augen der Haubentauchereltern beobachtet wurden, die wahrscheinlich im Schilf ihr Nest hatten.
Ykon durfte auch etwas schwimmen aber nur einmal, nachdem ihn die Oberhündin gebadet und shampooniert hatte. Seine Haut ist so empfindlich, dass das Seewasser nicht ideal ist für ihn obwohl auch er gerne schwimmt. Außerdem trinkt er dabei soviel, dass er dann jede Stunde zum Pinkeln rausgelassen werden muss.
Jeden Tag verbrachten wir mit langen Spaziergängen, die für mich bei diesen Temperaturen allerdings ziemlich anstrengend waren. Ich genoss es mehr mit Ykon und der Oberhündin den Nachmittag und Abend draußen auf der Terrasse zu verbringen. Einmal begegneten wir einem der Aufsichtsjäger, der gerade auf der Suche nach Rehkitzen war, die er vor den Mähbalken der Bauern in Sicherheit brachte. Er war nett und so unterhielt sich die Oberhündin länger mit ihm und ließ sich erklären wie er das machte, weil man die kleinen Rehe ja nicht anfassen darf. Er macht das aber ganz geschickt indem er sie mitsamt einem Haufen Gras aufnimmt und in eine mit Gras gefüllte Kiste setzt, denn würde er sie nur an den Waldrand bringen wären sie gleich wieder in der Wiese. Sobald die Mäherei beendet ist, läßt er sie dann wieder frei. Auf diese Art hat er heuer bereits mehrere Tiere gerettet. Für den kleinen Feldhasen auf unserer Wiese vorm Haus lief es nicht so gut, seine zerstückelten Reste fanden wir beim Spazierengehen am Wegrand. Die Oberhündin hatte am Vortag noch beobachtet wie verzweifelt die Häsin die längste Zeit vor dem Traktor herumgelaufen ist ehe sie sich selbst in Sicherheit brachte. Als wir dann diesen Fund machten wurde der Oberhündin alles klar. 
Leider ging die Woche viel zu schnell vorüber. Schnell wurden noch die Pflanztröge mit Pelargonien bestückt und alles gründlich gewässert, dann war Zeit für die Abreise - schade!

Mittwoch, 26. April 2017

Bockerlsuchen im Garten


Seit diesem Stöberseminar macht die Oberhündin mit mir immer wieder Stöberübungen, allerdings hat sie inzwischen eingesehen, dass das bei mir nur dann klappt, wenn der Fundgegenstand anschließend mir gehört. Das bedeutet: suchen, finden und herumtragen, wobei diese Föhrenzapfen vulgo "Bockerl" dann von mir gefressen oder zumindest in ihre Einzelteile zerlegt werden. Das darf ich allerdings bei den Fährten- und Stöbergegenständen nicht machen. Die muss ich "verweisen" und das möglichst ohne sie zu berühren. Als ich aber ein Bockerl suchen durfte war das kein Thema und so entstand dieses kleine Video von meiner Arbeit, bei der ich meine Beute forttragen durfte. Eines ist sicher, ich bin zwar schon 11 1/2 aber meine Fitness und Ausdauer sind ungebrochen. Aufgeben kommt nicht in Frage, dazu macht mir dieses Spiel viel zu viel Spass! 
(Die Auflösung hier ist mäßig, weil die Dateigrösse für den Upload auf maximal 100MB beschränkt ist, auf "working dog" könnt ihr die Originalversion in HD sehen. Die Oberhündin hat dort auch einige neue Fotos eingestellt.)




Dienstag, 18. April 2017

Stöberseminar in Krems-Langenlois

Nach drei Tagen im Ferienhaus ging es gestern zum ÖGV nach Gobelsburg, wo sich die Oberhündin zu einem Seminar  über die Stöberarbeit angemeldet hatte. Natürlich musste sie in der Pause sofort überprüfen ob ich das auch könne. Klar könnte ich es, aber natürlich nicht so wie es da verlangt wird. Zu lange musste ich immer meine Oberhündin anschauen wenn wir gemeinsam trainierten und daher fällt es mir schwer nun dieses Holzstückchen im Auge zu behalten. Das ist eine grosse Umstellung, außerdem habe ich bisher immer nur nach meinem Ball oder dem grossen Kong gestöbert und diesen auch im dichtesten Dickicht sicher gefunden. So ein winziges Teil animiert mich noch nicht besonders. Aber es ist ja erst der Anfang und so gesehen auch ganz lustig, weil ich schnell belohnt werde, wenn ich nur etwas Interesse zeige. Ykon scheint sich nicht so sehr für diese Arbeit zu eignen er findet ja nicht einmal seine heruntergefallenen Futterbröckerln in der Wiese, die muss dann immer ich herauskitzeln aber dann gehören sie auch mir!
Das Wetter an diesem Ostermontag war besser als erwartet und so konnte die Oberhündin mit mir und Ykon auch den Kamp entlang spazieren gehen. 

Dienstag, 14. März 2017

Auf der Alm

Blick aus dem Fenster
Im März ging es wieder einmal mit unserer Oberhündin auf die Alm, wo wir endlich längere Wanderungen machen durften. Das Wetter war wechselhaft und meistens recht stürmisch. Nach unserer Ankunft am Montag marschierte die Oberhündin mit uns den steilen Weg hinunter, vorbei an der Wiese, wo früher der Skilift war. Unser Waldweg war nämlich teils eisig teils sehr matschig, da war es nicht gut wandern. Immerhin hatte sich die Oberhündin vor 2 Jahren auf diesem Weg den Arm gebrochen.
Meist drehten wir also unsere Runden in Richtung Zieselhof oder in der Nähe des Hauses, wenn wir nicht größere Ausflüge machten. Dienstag schauten wir hinüber zum Teichalmsee, Schnee gab es noch, sicher wegen der künstlichen Beschneiung, so dass fast alle Lifte in Betrieb waren aber mit dem Langlaufen war es nichts mehr, weil nur noch ein kurzes Stück der Loipe befahrbar war. Die letzten Tage waren einfach zu warm gewesen, dazu das stürmische Wetter, da war der Schnee schnell dahin!
Nach einer kleinen Kaffeepause marschierten wir mit der Oberhündin am See entlang ehe wir wieder zurück ins Quartier fuhren.
Mittwoch früh war es extrem stürmisch. Ykon und mir legte es bei der Morgenrunde die Ohren an. Sogar dem sonst so ungestümen Ykon war das zuviel und er kehrte gerne zum Auto zurück. Daraufhin verbrachten wir den Vormittag mit einem Einkaufsbummel in Passail, wo wir eine kleine Runde durch die umliegenden Ortschaften drehten (Arzberg hat ein Schaubergwerk, welches sich die Oberhündin für den Sommer vormerkte).
Donnerstag vormittag fuhren wir hinüber zur Sommeralm und stiegen den Wanderweg zum Plankogelgipfel auf über 1500m hinauf. Es war sonnig und richtig warm und wir hatten gute Fernsicht. Ykon fraß Unmengen von den Schneeresten, er lässt da nichts aus und findet jedes noch so kleine Fleckchen. Nachmittag machte die Oberhündin mit ihm eine kleine Wanderung auf die andere Seite hinauf zum Wald, wo es einen bequemen Forstweg gibt, der uns bisher nicht bekannt war. Sie war dort gestern mit Helene gewesen, die ihr dieses hübsche Plätzchen gezeigt hatte. Der Blick über das ganze Tal ist traumhaft, wie mir Ykon erzählte. Ihn interessierten allerdings die spannenden Düfte rundum wesentlich mehr.
Wie immer, wenn wir mit der Oberhündin soviel wandern, sind wir beide abends so müde, dass wir ganz brav durchschlafen. Ykon lärmt dabei allerdings oft herum, weil er so lebhafte Träume hat und heftig herumstrampelt! 
Freitag früh - Winter pur mit Schneesturm und Verwehungen, später wurde sogar die Sommeralm gesperrt, wie die Oberhündin abends hörte. Sie war Vormittag mit uns noch ausgiebig spazieren, so dass wir nachmittag gerne ruhten während sie mit Helene malte. abends war es überall spiegelglatt und es lag etwas Schnee, da drehten wir nur eine kleine Parkplatzrunde, der Wind pfiff uns um die Ohren und machte das Spazierengehen sehr ungemütlich. 
Ja, das war's dann mit dem Wintersport für dieses Mal, bei unserer Rückkehr war es unten im Tal frühlingshaft warm und die ersten Blumen blühten bereits. Kurzstopp bei Leon und seinem Frauchen und ab ging es in die Heimat! 

Sonntag, 22. Jänner 2017

Bärnkopf

Verbrachten einen Kurzurlaub im Waldviertel, wo die Oberhündin mit uns und der Oberhündin von Merlin einige Tage Langlaufen war. Es waren herrliche sehr kalte Wintertage, die Ykon und ich sehr genossen haben.

Morgenstimmung in Unterbärnkopf
Winterwunderland Bärnkopf
Gleich nach unserer Ankunft durfte ich mit der Oberhündin bis hinauf in den Ort marschieren. Wir wohnten nämlich etwas unterhalb in Unterbärnkopf, wo es nur unser Quartier und einige Häuser und Bauernhöfe gab. Entlang der Strasse war der Schnee ziemlich hoch und man sank gleich bis zum Bauch ein. Die Oberhündinnen waren meist Vormittag und Nachmittag mit ihren Skiern unterwegs, vorher, nachher und zwischendurch war aber genügend Zeit um Ykon und mich auszuführen. Da es meist um die -10 Grad hatte, nachts sogar noch weniger, durften wir auch tagsüber im warmen Zimmer bleiben. Auch Ykon wird immer ruhiger und wenn er lange genug spazieren war ist er auch drinnen recht brav. Einziger Nachteil unser Zimmer lag ganz hinten im Anbau, um auf die Strasse zu kommen mussten wir einen langen Gang entlang laufen, den Festsaal durchqueren und eine steile Treppe überwinden, die wir nur einzeln mit der Oberhündin bewältigen konnten. Einmal musste ich schon so dringend, dass wir versuchten über die Terrasse hinaus zu kommen, das war dann noch schlimmer, weil diese nicht geräumt war und die sehr engen steilen Stufen aus diesen Eisengittern bestanden auf denen wir Hunde gar nicht gerne laufen, weiters versanken wir sofort in einem halben Meter Schnee! Also blieb uns  für die restliche Zeit doch nur die steile Treppe im Haus.
Donnerstag schien die Sonne und die Landschaft verwandelte sich in ein richtiges "Winterwonderland" wie Ykon es wahrscheinlich noch nie gesehen hat und ich auch schon jahrelang nicht mehr. Hier in der Stadt liegt zwar immer wieder Schnee aber die weiße Pracht wird schnell zu einem schmutzigbraunen Gemisch aus Streugut und Dreck! Da der liebe Ykon ein notorischer Schneefresser ist muss die Oberhündin immer scharf aufpassen, dass er nichts von diesem Gatsch zu sich nimmt, seine Happen vom sauberen Schnee sind hingegen nicht ganz zu verhindern.

Samstag, 31. Dezember 2016

Das war 2016

Ein sowohl geruhsames als auch manchmal aufregendes Jahr ist nun vorüber. Geruhsam vor allem was mich betrifft, denn ich genieße meine Tage und lasse den (Hunde-)Gott einen guten Mann (Hund) sein! Aufregend einerseits wegen des Weltgeschehens (was mich aber so gut wie gar nicht kümmert) und so manch Geschehen in meinem Umfeld wie z.B. der Einbruch im Februar, der unsere Oberhündin wochenlang in einen angespannten Zustand versetzte, welcher sich erst legte als sie unsere kleine Hütte in "Fort Knox", wie sie es nennt, verwandelt hatte. 
Spannend war es für uns beide auch zu sehen wie sich Ykon wieder in einen hübschen Hund verwandelt hat nach dem massiven Räudebefall im vergangenen Winter. Inzwischen ist sein Fell wieder dicht und glänzend obwohl es an den ehemals nackten Stellen noch immer nicht die Länge des restlichen Pelzes hat.
In diesem Jahr verbrachten wir mehr Zeit im Ferienhaus und waren gleich 4x auf Almurlaub. Ykon ist ja noch immer sehr wild aber nach stundenlangen Spaziergängen im Wald, bei denen ich dank meiner Gelenksaufbautabletten ebenfalls gut mithalten kann, schläft er die restliche Zeit meist tief und fest. Er hinkt auch viel weniger sichtbar obwohl seine Koordination immer etwas eingeschränkt bleiben wird aber er hat keine Schmerzen und wird auch nie müde, auch nicht nach stundenlange Wanderungen. Seine Hinterpfote ist zwar immer etwas dicker aber sie war nie mehr offen oder gar eitrig obwohl er mit ihr beim Herumrennen im Garten ab und zu an der Steinmauer hängen bleibt. 
Für 2017 wünsche ich mir und uns allen, dass alles so bleibt wie es ist, dass wir alle gesund bleiben und Ykon etwas weniger herumnervt, denn er kann ganz schön anstrengend sein. Dann werden wir sicher noch viel Spass zusammen haben!

In diesem Sinne wünschen Ykon, die Oberhündin und ich allen


🐾🐺 Prosit Neujahr 🐺🐾


Sonntag, 2. Oktober 2016

Mein 11. Geburtstag

Heute war es so weit, ich hatte wieder einmal Geburtstag. Meine Oberhündin war mit uns gerade daheim, weil sie Nachmittag arbeiten musste, doch gleich nach dem ersten Auslauf im Garten durfte ich  mein Geschenk - eine Knackwurst - in Empfang nehmen und verspeisen. Da ich in solchen Dingen sehr flott bin, war der Genuss nur von kurzer Dauer. Viel schöner war das Geburtstagskuscheln mit meiner Oberhündin. Immer wieder streichelte und liebkoste sie mich und wünschte mir und sich, dass ich noch lange bei ihr bliebe. Was sie damit gemeint hat? Ich habe nicht vor wegzugehen und mir vielleicht  gar einen anderen Platz zu suchen. Mir gefällt es hier bei ihr und Ykon sehr gut also warum ans Abschiednehmen denken. Allerdings spüre ich bereits die Last meiner elf Jahre immer öfter. Die steile Treppe in unserem Ferienhaus ist an manchen Tagen für mich eine echte Herausforderung und kaum zu schaffen. Meine Oberhündin geht dann immer dicht hinter mir, damit ich nicht herunterfallen kann, manchmal muss sie mich auch anschubsen. Trotz des oft mühsamen Hinaufkletterns schlafe ich lieber oben bei ihr im warmen Zimmer als allein unten im Vorraum.