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Sonntag, 2. August 2009

Besuch von Leon

Heute bekamen wir Besuch von der Schwester meiner Oberhündin. Sie hatte auch ihren Leon mitgebracht, einen hübschen, sehr lebhaften Burschen, der im Gegensatz zu Ramon und mir den ganzen Tag im Wasser sein durfte. Wir beide konnten nicht einmal mit ihm spielen, weil wir Schäferhunde viel zu wild und drei Hunde ziemlich schwierig zu beaufsichtigen sind, wenn es, wie hier am See, keine Zäune zu den Nachbarn gibt. Also konnte meine Oberhündin auch kein Gemeinschaftsfoto machen sondern nur eine ganze Serie von Leon allein beim Baden und Spielen im Wasser.

Diese Bilder und noch viel mehr von Leon könnt ihr euch per Mausklick auf die Titelzeile auf seiner Seite ansehen.

Mittags als Leon mit seinem Frauchen und Herrchen spazieren war, konnten endlich auch wir zwei in's Wasser. Es war ein zwar windiger aber sehr heißer Tag heute, der abends mit Gewitter und Sturm endete. Doch da befanden sich unsere Gäste schon auf dem Heimweg.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Endlich Ferien!

Endlich sind wir wohlbehalten in unserem Feriendomizil gelandet, die letzten Wochen waren ganz schön anstrengend. Die Oberhündin entschloß sich endlich eine neue Küche machen zu lassen, da blieb fast kein Stein auf dem anderen und wegen des vielen Staubes auch kein Auge trocken! Doch von diesem Ereignis hat die Oberhündin einen eigenen Beitrag in Arbeit, daher beschränke ich mich auf meine Befindlichkeiten in dieser Zeit!
Schon Tage vorher begann das Herumräumen und ich musste in der Hundehütte "Probewohnen". Das war gar nicht so schlecht, denn wo hätte ich in all dem Chaos denn sonst bleiben sollen? Also schickte ich mich drein und wartete darauf, dass mich meine Oberhündin wieder in's Haus holte. Die eigentliche Montage dauerte eh nur zwei Tage aber das Drumherum nahm soviel Zeit in Anspruch - Elektriker, Installateur und alle Möbel in dem kleinen Haus von einem Eck in's andere schieben - das war mühsam! Dafür sieht es jetzt nicht nur toll aus, es ist auch viel mehr Platz!

Unsere neue Küche

Kaum war das Nötigste wieder eingeräumt, stand das Traunsteinturnier in Ohlsdorf auf unserem Terminplan. Wir schafften gleich einige Sachen in unser Sommerhaus und bekamen an dem herrlichen Sonntag Morgen einen Vorgeschmack auf den Urlaub am See! Über Ohlsdorf breite ich ganz schnell den Mantel des Schweigens, da lief nichts nach Wunsch! Als krönenden Abschluss gab es noch ein heftiges Gewitter, dadurch verzögerte sich unsere Fahrt in die Steiermark noch mehr. Denn direkt vom Traunsee ging es nach Brandlucken, wo ich mit meiner Oberhündin wieder Alm- und Malferien machte.
Ich durfte die ganze Zeit mit dabei sein, wenn alle im Gelände zum Malen unterwegs waren.
Schließlich unternahm die Oberhündin einige längere Touren mit mir. Die längste machten wir am Abreisetag, da marschierten wir über den Waldlehrpfad bis zum "Schönen Kreuz" und dann Richtung "Koarlsplatz" zurück, da fanden wir sogar einige Eierschwammerl!

Brandlucken 2008

Auch diesmal machten wir auf der Heimfahrt einen kleinen Besuch bei Leon und dessen Oberhündin ehe wir nach Wien zurückkehrten. Leon machte ja mit seiner Familie einen tollen Urlaub auf Rügen, mir konnte er leider nichts darüber erzählen, weil ich nicht zu ihm in den Garten durfte. Ich glaube es liegt daran, dass wir beide zu wild sind für alles was darin wächst, denn wenn wir mal zusammen sind, wird gleich so herumgetobt, dass alles fliegt! Meine Oberhündin durfte aber die Fotos von dort ansehen und vielleicht schreibt ja Leon mal etwas darüber.
Kaum daheim stürzte sich die Oberhündin hektisch in die anstehenden Arbeiten - Stundenplan, Gartenpflege und Weiterräumen im Haus! Da blieb ich wieder erwas auf der Strecke! Da die Wetterberichte nicht vielversprechend waren, widmete sie sich ganz massiv der Gartenarbeit, denn das blöde Grün wucherte bereits alles zu.
Schließlich war es aber soweit, wir erreichten Sonntag unser Ferienhaus, gingen gleich eine Stunde schwimmen und .... seither ist es so kalt, dass die Oberhündin durchgehend heizen muss. Es vergeht kein Tag ohne heftige Regengüsse aber wir geniessen die Ruhe hier und lassen uns nicht unterkriegen. Auch im Regen kann man wunderbar spazieren gehen, im Gegenteil es ist so schön ruhig und wir sind meistens ganz allein unterwegs. Pilze fanden wir noch keine aber bei den Himbeeren durfte ich schon mitnaschen!

Freitag, 2. Mai 2008

Briefwechsel mit Leon

Das schrieb Sissy an Leon am 1.Mai 2008

Hallo Leon, habe schon lange nichts von dir gelesen. Erlebst du nichts, bist du so schreibfaul oder musst du bei deiner Oberhündin soviel arbeiten, dass du keine Zeit hast? Wahrscheinlich letzteres, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Burgenland soo langweilig ist. Vielleicht hast du überhaupt vergessen, dass du im "Netz" vertreten bist! Würde mich freuen, wieder einmal etwas von dir zu erfahren!

Sissy

Leons Antwort vom 02.05.08

02.05.08 Hallo Leon, toll dass du mein Schreiben mit einem ausführlichen Bericht aus deinem Leben erwidert hast. Ich habe gar nicht gewußt, dass du jetzt so ein eifriger Schüler geworden bist! Ich gehe ja schon lange regelmäßig in die Schule aber bei dir scheint alles etwas lockerer zu sein als beim gemeinsamen Training mit meiner Oberhündin. Jedenfalls wirkt sie manchmal ziemlich gestresst von den vielen Anforderungen. Trotzdem sie versucht das alles vor mir zu verbergen, spüre ich natürlich gleich, wenn sie nervös wird!!
Aber schon bald fahren wir wieder in's Ferienhaus und dort wird es sicher viel entspannter zugehen!

Sonntag, 6. April 2008

Ausflug in die Steiermark - und noch ein Fest!

Ich habe gerade ein turbulentes Wochenende hinter mir. Gestern fuhren wir zuerst zur Schwester meiner Oberhündin, die uns nach einem Kurztrip zum Schuhe kaufen ( warum brauchen die Oberhündinnen eigentlich dauernd neue Schuhe?), in die Steiermark "navigierte". Das war vielleicht eine spannende Sache, weil diese Navis, wie meine Oberhündin meinte, einen in Gegenden führen, wohin man nie abzweigen würde, wenn man kein Navi hätte! So kurvten wir auf enggewundenen besseren Forststrassen über die benachbarten Hügel und durch den Wald um dann festzustellen, dass wir unten auf derselben Strasse landeten, von der wir zuvor angebogen waren. Nichts desto trotz erreichten wir unser Ziel - Straden - wo auch noch der Bruder und die Schwägerin der Oberhündinnen dazu kamen. Während Leon und ich in den Autos warten mussten gingen die - na was wohl - essen und einkaufen! Dann ging es weiter nach Neusetz zum Krispel - super endlich würde ich echte Mangalitzaschweine sehen! Leon erkundete gleich die Umgebung mit dem Retriever der Gastgeber und ich? Läufig, wie der junge Retrieverrüde sofort erkannte, also musste ich wieder einmal im Auto warten! Inzwischen hatte sich Leon mit dem Youngster aus dem Staub gemacht und durchquerte wacker das benachbarte Biotop. Da konnte die Schwester der Oberhündin rufen so lange sie wollte, die kamen erst wieder bis sie völlig erschöpft waren!
Jetzt durfte ich auch heraus, denn wir machten alle einen schönen Spaziergang ehe sich die ganze Familie zum Geburtstagsessen meiner Oberhündin begab. Dieses dauerte bis in die Nacht hinein aber da schlief ich bereits fest im Auto.
Nach einer etwas kühlen Nacht im Wagen, weil meine Oberhündin vergessen hatte rechtzeitig zu tanken und nach 22h in der Steiermark keine offenen Zapfsäulen zu finden sind (sowas ist uns noch nie passiert, denn wir sind oft nachts mit dem Wagen unterwegs und immer findet man auch abseits der Autobahn einen Tankautomaten oder dergleichen), ging es am frühen Morgen erst zurück in's Burgenland und dann nach Hause.
Von den Mangalitzas haben wir leider kein einziges gesehen, denn denen ist es jetzt noch zu kalt im Freilauf, nur den Speck roch ich im Einkaufssackerl der Oberhündin. Ob die wohl weiss, dass es verdammt hart ist in einem Auto sitzen in dem es nach Schweinespeck duftet!?


Donnerstag, 17. Mai 2007

Wieder etwas Neues!

Das war heute ein Tag! Schon in der Früh starteten wir zu einem Ausflug in's Burgenland. Mit dem kleinen roten Auto, welches zu einem Check in die Werkstatt musste. Die Bequemlichkeit lässt da sehr zu wünschen übrig, wie ich bereits im letzten Sommer feststellte. Doch heute war es eher kühl und regnerisch, da konnte ich es gut aushalten.
Als wir bei der Schwester meiner Oberhündin ankamen durfte ich gleich aus dem Auto, denn wir machten gemeinsam mit Leon und dessen Frauerl einen ausgiebigen Spaziergang. Um uns Hunde richtig müde zu machen - wie ich den Gesprächen entnehmen konnte - was das bedeutete, wurde mir erst später klar.
Heute stand mir nämlich noch eine Fahrt mit dem Autobus bevor! Das wäre gar nicht so schlimm gewesen aber ich musste so ein lästiges Plastikteil über meine Schnauze gestülpt tragen. Die Reise dauerte fast zwei Stunden, danach mussten wir noch mit der S-Bahn fahren und das alles mit diesem Maulkorb!!! Zu meinem Glück waren in dem Bus nur ganz wenige Leute, so dass die Oberhündin mir das Ding gleich herunternahm, sobald wir auf unserem Platz saßen. Das rote Auto werden wir erst in einer Woche abholen - hoffentlich darf ich da daheim bleiben!