Donnerstag, 7. November 2013

Herbsttage am See

Sonnenuntergang im November
Ende Oktober verbrachte ich mit meiner Oberhündin einige Tage im Seehaus. Das Wetter war ungewöhnlich warm und trocken, so dass wir eine herrliche Zeit genießen konnten. Leider ging an unserem Auto ein "Stabilisator" kaputt, das machte ein beängstigendes Geräusch und musste unbedingt noch vor der Heimreise repariert werden. Dadurch bekamen wir einige Zusatztage "geschenkt", die wir mit vielen schönen Wanderungen verbrachten. 

Dann musste die Oberhündin alles dicht und winterfest machen. Da sich in den Wintermonaten immer wieder Krabbelgetier bei Tür- und Fensterritzen einschleicht, probierte sie erstmals Ultraschallgeräte dagegen aus. Seit dem Sommer zeigte sich nämlich schon ein kleiner Erfolg. Es gab viel weniger Spinnen und die Siebenschläfer, die uns nachts am Einschlafen hinderten, hörten schon in der ersten Nacht nach der Installation auf in den Wänden herumzulärmen. Auch im Dachstüberl gab es immer wieder Spuren dieser Tiere und vielleicht auch solche von Mäusen. Die Garage wurden sowieso von Mäusen heimgesucht. Meine Oberhündin ließ nur einmal eine Schachtel Trockenfutter stehen, die war bereits am nächsten Tag geleert!
Wir trafen auch viele Bekannte meines Frauchens und ihre Verwandte aus Tölz. Dazu musste die Oberhündin trotz kaputtem Auto hinüber nach Reichenhall fahren und auch noch eine steile Bergstrasse erklimmen - wir waren ziemlich erleichtert als wir wieder zurück in unserem Haus waren - sind doch über 70 km hin und her! Grosse Erleichterung als der Schaden dann behoben war. Einen ganzen Nachmittag verbrachten wir bei Suse. Sie ist eine ganz "alte" Bekannte, die meine Oberhündin aus der Zeit kennt in der ihre Schwester hier studierte und arbeitete. Die beiden tauschten alte Erinnerungen aus, denn mein Frauchen war zum letzten Mal mit ihrem Hund Strolch hier. Das war lange vor meiner Zeit! Dazwischen hatten sie sich nur hin und wieder beim Einkaufen oder Spazierengehen getroffen. Wir mussten dann in stockdunkler Nacht heimgehen und ich hatte den Eindruck, dass meine Oberhündin sich fürchtete, denn sie mied den unbeleuchteten Weg am Bach und ging den Umweg über die Dorfstrasse.

Keine Kommentare: