Montag, 18. Juli 2011

Meine 5. Ferien auf der Alm

....und ich immer dabei!


Almwiese beim Harrerhaus
Auch in diesem Jahr durfte ich  meine Oberhündin auf die Alm begleiten. Doch am Samstag davor musste sie noch bei der Körung in unserem Verein mithelfen. "Unser" Idefix wurde bei dieser Gelegenheit in Kkl. 1 angekört - er soll ja im Schutz ein Wahnsinn sein! Leider haben weder die Oberhündin noch ich ihn beobachten können. Ich musste im Auto bleiben und die Oberhündin hatte zuviel zu arbeiten - schade! Ramons und Idefix' "Ex" war auch da und nahm Ramon mit zu seinen Freunden auf's Land, denn auf die Alm darf nur ich mitfahren!
Sonntag Mittag ging es los, es war sehr heiß und die Fahrt über den "Pfaffensattel" eher mühsam, vor allem für unseren nicht besonders bergfreudigen Dieselstern! Enge Steilkurven sind nicht unbedingt sein "Ding". Wir erreichten gegen 16 Uhr unser Ziel, bezogen dasselbe Zimmer wie in den vergangenen Jahren und fühlten uns gleich wie daheim.

Nach und nach trudelten die anderen KursteilnehmerInnen ein, ein kleiner Hund war auch mit von der Partie, er hieß Mogli aber meinen Kontakt  zu ihm wusste meine Oberhündin zu verhindern. Er war schon 11 Jahre alt und ich angeblich viel zu wild für den Kleinen. 
Gleich am Abend machten wir einen kleinen Spaziergang und bereits am nächsten Morgen verteilten wir uns im Gelände und die Oberhündin malte vom Morgen bis zum Abend. Dazwischen gab es soviel Leckeres zu futtern, dass wir beide gleich wieder etwas an Gewicht zulegten.
Am glücklichsten war ich wenn ich mit ihr spazierengehen durfte. Einmal holte mich eine ihrer Malkolleginnen zu einem kleinen Rundgang ab. Helga, so nannte meine Oberhündin sie, hatte mich in der Box gesehen und wollte mich unbedingt von diesem "bedauernswerten" Zustand erlösen. Ich hatte nichts dagegen, aber ohne Oberhündin ist es irgendwie seltsam. Mann, war ich erleichtert als ich sie dann in der Gaststube entdeckte!
beim Harrerhaus
Da fast die ganze Woche schönes und trockenes Wetter vorherrschte, waren wir meistens irgendwo auf der Alm unterwegs. Sommeralm, Harrerhaus und irgendwo im Wald rund um die Brandlucken trafen sich die eifrigen MalerInnen. Meine Oberhündin pfuschte am ersten Tag ziemlich herum und fluchte, weil nichts so gelingen wollte, wie sie es sich vorstellte. Doch schon am Dienstag lief es besser aber einen gewissen Kampf und Krampf erfordert jedes einzelne Bild - diesen Eindruck hatte zumindest ich, wenn ich meiner Oberhündin so zuhörte und auch den anderen - da gab es manches Stöhnen!
Donnerstag Nachmittag sah es so gewittrig aus, dass wir beide vom Harrerhaus zurück ins Quartier fuhren und auf dem Balkon weitermalten. So wurden wenigstens zwei der unvollendeten Bilder einigermaßen fertig! 
Der Samstag kam wieder viel zu schnell und schon hieß es Abschied nehmen. Ich glaube meiner Oberhündin fiel es sehr schwer und eigentlich wollte sie mit mir noch eine Wanderung machen, doch da sie noch zu ihrer Schwester fahren wollte, machten wir uns um 15h auf den Rückweg, blieben bis zum Abend in Buchschachen und kehrten dann nach Hause zurück.
Sonntag Mittag fuhr die Oberhündin weg und kam dann mit Ramon zurück. Der hatte sich prächtig erholt und ist fast etwas dick geworden, so wie wir alle nach dieser üppigen Ferienwoche! Ausnahmsweise freute ich mich ihn wiederzusehen und vermied es ihn gleich anzublaffen! Jetzt liegen wir beide auf unseren Plätzen im Wohnzimmer und dösen vor uns hin.
Das Auto ist gerade in der Werkstatt, das bedeutet erst einmal warten, denn ohne fahrbaren Untersatz gibt es auch keine Ferien am See.

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