Mittwoch, 1. September 2010

Herbststürme

Gestern war das Wetter so was von nass und unfreundlich, jedesmal wenn wir ausgehfertig bei der Tür standen, kam eine neue Sturmfront und es schüttete so sehr, dass wir wieder vertröstet wurden. Abends brachen wir dann doch zu einem kleinen Spaziergang auf, da sah es noch ganz gut aus, fast schien sich die Sonne hervor zu wagen. Kaum waren wir oben beim Wald angelangt, hatten noch einen kleinen Parasol geerntet, als ein solcher Wolkenbruch vom Himmel fiel, dass wir auf dem Heimweg pitschnass wurden. Da half auch die teure Jacke der Oberhündin nichts, denn von der rann das Wasser direkt auf ihre Jeans und in die Gummistiefel - echt super - ich glaube sie trocknet ihr Zeug noch immer.
Ramon und ich waren ebenfalls total durchnässt und genossen es sehr von der Oberhündin trocken gerubbelt zu werden. Schnell machte sie den Ofen an und dann lagen wir nur noch vor dem Fernseher herum ehe es hinauf in unsere Betten ging. Es soll ja wieder sonniger und auch ein bisschen wärmer werden aber der Sommer ist wohl endgültig vorbei. Der August war angeblich der regenreichste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen  - aber außer den drei Wochen Anfang Juli war dieser Sommer sowieso wettermäßig im A.....rgen!
Bei diesem Grauselwetter konnte unsere Oberhündin nicht einmal ihre neue Spiegelreflex ausprobieren, denn der Seespiegel ist auch wieder ziemlich gestiegen. Nässe also von oben und unten , da mussten einmal mehr wir beide als Modelle herhalten. Ihr könnt euch vorstellen, was dabei herauskam - eine Menge von Gagafotos - hoffentlich hat sie sie alle wieder gelöscht! Ich möchte nicht mit so einem peinlichen Glotzblick in einem ihrer Alben landen.
Heute früh brachten wir unseren Reiseanhänger zum Pickerl, das war höchste Zeit. Da wir ihn hier im Urlaub nicht brauchten, spielte das abgelaufene Pickerl keine Rolle aber für die Heimreise schon, auch wenn die Oberhündin nur das Gepäck darin verstaut. Wir beide dürfen meistens im Zugfahrzeug mitfahren, worüber ich sehr froh bin. Seit dem Unfall in S-Tirol, als dieser andere Wagen nur wenige Zentimeter am Anhänger vorbeischlitterte, erscheint ihr das wesentlich sicherer.

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