Donnerstag, 23. September 2010

Ein Tag im Burgenland

Wieder einmal hatte unsere Oberhündin Lust auf einen Ausflug zu ihrer Schwester ins Burgenland. Es war ein herrlich sonniger Tag, so dass wir die Fahrt und den Aufenthalt richtig genießen konnten. Gleich nach unserer Ankunft musste die Oberhündin einmal durch den Ort latschen um sich Geschäfte anzusehen (ich glaube die Oberhunde müssen immer irgendetwas einkaufen). Doch dann wurde es lustiger, denn wir fuhren alle zusammen an die Lafnitz, wo wir abwechselnd mit Leon spazierengehen und herumtollen durften. Ein kleines Bad war auch drinnen, es war ja so schön warm, dass wir schon auf dem Rückweg zum Auto getrocknet waren.
Nach diesem langen Spaziergang verschliefen wir den Rest des Nachmittags im Auto während die Oberhündinnen noch einmal in die Stadt fuhren um einige Wege zu erledigen und natürlich wieder mit Säcken und Paketen zurückkamen. Da waren Lebensmittel und viel anderes Zeug dabei, es hätte mich sehr gewundert, wenn es nicht auch neue Klamotten gewesen wären.
So ein Tag ist leider viel zu kurz um all die Vorhaben zu verwirklichen. Eigentlich wollten wir heute auch noch im Wald nach Pilzen suchen, doch dazu blieb zuwenig Zeit, das ist ein Programm für einen eigenen Ausflug. Die Oberhündin scheint aber doch lieber mit ihrer Schwester zusammen zu sein als allein durch die Wälder zu streifen. Im Grunde kann man Pilze auch im Geschäft oder auf dem Markt kaufen aber die mag sie nicht. Die kommen oft irgendwo aus dem Osten weithergeflogen und sehen meist schon ziemlich krank aus ("Tschernobylschwammerl" sagt die Oberhündin dazu). Auch macht ihr das Suchen und Finden oft mehr Spaß als das Essen...... ! Komische Einstellung, die wir Hunde nicht teilen können, wir  fressen immer gleich alles auf was wir finden. Aber bei den Menschen muss das irgendwie mit ihrer Sammelleidenschaft zu tun haben, ganz nach dem biblischen Psalm "sie sammeln und wissen nicht wer es kriegen soll" oder so ähnlich!

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