Schon seit einiger Zeit rechnete unsere Oberhündin, dass es auch in unserem Häuschen soweit sein könnte und jemand versuchen würde einzubrechen. Aus diesem Grund schaffte sie auch Schmuck und Geldwerte außer Haus in ihren Banksafe. Den Rest - sprich das ganze Haus - vertraute Sie Ykon und mir an. Eigentlich dachte sie nicht, dass es jemandem wert wäre in die kleine Hütte einzusteigen, wenn zwei Schäferhunde darin sind, Gefahr schien eher zu drohen wenn wir in die Ferien fahren. Doch man kann sich täuschen, denn vor zwei Wochen, als die Oberhündin kurz zum einkaufen außer Haus war, hörte ich Geräusche aus dem Schlafzimmer und begann gleich zu bellen, auch Ykon meldete sich in der Veranda, wo er seinen Platz hat. Der schien den Einbrechern wohl nicht gefährlich aber mit mir im Wohnzimmer hatten sie nicht gerechnet - jedenfalls war schnell Ruhe und ich legte mich wieder hin um auf unsere Oberhündin zu warten. Die bemerkte zunächst gar nichts, weil ja alles in Ordnung zu sein schien, doch als sie etwas später in ihr Schlafzimmer ging, sah sie das aufgebrochene Fenster und rief gleich die Polizei. Diesen Schaden könnte ich natürlich nicht verhindern aber immerhin gelang es mir die Einbrecher schnell aus dem Haus zu jagen, ehe sie etwas mitnehmen konnten. Gestohlen hatten sie dann doch etwas, zwei billige Halsketten, die gerade griffbereit herumlagen aber leider ist das Fenster ein Totalschaden und dieses Modell gibt es nicht mehr. Das macht die Oberhündin am meisten sauer, weil sie erst kürzlich das Schlafzimmer renoviert hatte und beim Fenstertausch wieder alles kaputt gemacht wird.
Mittwoch, 2. März 2016
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen