![]() |
| Sissy 2013 |
Hi, war das eine schöne Zeit! Verbrachte mit der Oberhündin und ihren Gästen einige Tage am See, wo es diesmal besonders aufregend für mich war. Es kamen nämlich viele Besucher, darunter auch ein anderer Oberhund mit seinem Sohn. Dieser spielte mit mir, warf mir Stöckchen, übte einige Grundkommandos ein und belohnte mich mit immer neuen Stöckchen, die ich allerdings alle in Kleinholz verwandelte. Fast täglich machten wir einen längeren Spaziergang, so dass ich meist so müde war, dass es mir gar nichts ausmachte, wenn ich allein daheim bleiben musste während die Oberhunde einkaufen gingen oder sonst wo unterwegs waren.
Dann kam auch noch Leon mit seinen Oberhunden vorbei und wir wären fast ein richtig nettes Rudel gewesen aber dazu war er viel zu kurz da und so konnten wir auch gar nicht zusammen spielen. Gleich darauf besuchte uns eine Malkollegin aus Kärnten, sie blieb zwar nur 2 Tage aber dafür waren diese Tage ausgefüllt mit langen Wanderungen zu meinen Lieblingsplätzen. So spazierten wir über den Kienberg, drehten einige Seerunden und liefen durch den Wald. Zwischendurch malten die beiden einige Bilder und wie ihr seht, gibt es auch von mir ein neues Porträt, welches die Oberhündin mit ihren Aquarellstiften und Wasserpinsel allerdings schon vor einiger Zeit gemalt hatte. Ich finde zwar, dass ich etwas komisch aussehe aber die Oberhündin meinte ich solle nicht so kritisch sein, denn das sei eben ein Aquarell und kein Foto. Na ja, wenn sie meint?
Sonntag abend kam dann ein Gewitter, eigentlich war es gar kein richtiges, denn es zogen zwar dunkle Wolken auf und es zuckten auch einige Blitze aber es war weit weg und wieder einmal sah es so aus als seien es nur Ausläufer. Gemütlich lagen die Oberhündin und ich vor dem Fernseher - das will was heißen, wenn die Oberhündin bei einem Gewitter vor der Glotze liegt und nicht sofort alle Stecker herauszieht - plötzlich ein Lichtschein, der Fernseher flackerte und dann ein ohrenbetäubender Knall, der uns beide von unseren Lagern hochschreckte!
Sofort riss die Oberhündin alle Stecker aus den Dosen, rannte unter das Dach - wohl um nachzusehen ob nicht schon alles in Flammen stand - und packte die wichtigsten Sachen zusammen. Sie stellte alles zur Tür und schaute immer wieder vorsichtig hinaus - aber es herrschte eine fast gespenstische Ruhe. Es regnete leicht, doch folgten weder starke Blitze noch weitere laute Donnerschläge. Trotzdem traute sich die Oberhündin nicht zu Bett zu gehen. Die Möglichkeit weiterer Blitzschläge hielt sie lange wach, denn es regte sich kein Lüftchen, da konnte sich wohl jederzeit wieder eine Gewitterwolke entladen. Außerdem hatte es hinter dem Haus einen der Gartensessel umgeworfen und weggeschleudert, was bei ihr für zusätzliche Beunruhigung sorgte. Ich vermute aber, dass ein Marder oder sonst ein Tier, welches nachts auf unserem Dach und unseren Nerven herumspringt, diesen umgeworfen hatte, denn alles andere stand noch auf seinem Platz. Meine Oberhündin ist jetzt neuerlich bestärkt bei jedem Gewitter das Notfallspaket zu schnüren und alles im Auto fluchtbereit zu verstauen, mich mit eingeschlossen - na, das kann ja heiter werden.
Andererseits hätten wir sicher nichts als unsere Haut/Fell retten können, wenn wirklich etwas passiert wäre, denn es lag alles offen herum. Schon in früheren Jahren soll der Opapa der Oberhündin versichert haben die Blitze schlügen immer nur in den See ein - was diesmal wohl auch so gewesen sein wird - aber inzwischen haben die Nachbarn Sat-Anlagen und Blitzableiter, da könnte doch auch ein Blitz rüber zu den anderen Häusern gezogen werden!? Jedenfalls hat die Gewitterphobie meiner Oberhündin neue Nahrung erhalten!
Sofort riss die Oberhündin alle Stecker aus den Dosen, rannte unter das Dach - wohl um nachzusehen ob nicht schon alles in Flammen stand - und packte die wichtigsten Sachen zusammen. Sie stellte alles zur Tür und schaute immer wieder vorsichtig hinaus - aber es herrschte eine fast gespenstische Ruhe. Es regnete leicht, doch folgten weder starke Blitze noch weitere laute Donnerschläge. Trotzdem traute sich die Oberhündin nicht zu Bett zu gehen. Die Möglichkeit weiterer Blitzschläge hielt sie lange wach, denn es regte sich kein Lüftchen, da konnte sich wohl jederzeit wieder eine Gewitterwolke entladen. Außerdem hatte es hinter dem Haus einen der Gartensessel umgeworfen und weggeschleudert, was bei ihr für zusätzliche Beunruhigung sorgte. Ich vermute aber, dass ein Marder oder sonst ein Tier, welches nachts auf unserem Dach und unseren Nerven herumspringt, diesen umgeworfen hatte, denn alles andere stand noch auf seinem Platz. Meine Oberhündin ist jetzt neuerlich bestärkt bei jedem Gewitter das Notfallspaket zu schnüren und alles im Auto fluchtbereit zu verstauen, mich mit eingeschlossen - na, das kann ja heiter werden.
Andererseits hätten wir sicher nichts als unsere Haut/Fell retten können, wenn wirklich etwas passiert wäre, denn es lag alles offen herum. Schon in früheren Jahren soll der Opapa der Oberhündin versichert haben die Blitze schlügen immer nur in den See ein - was diesmal wohl auch so gewesen sein wird - aber inzwischen haben die Nachbarn Sat-Anlagen und Blitzableiter, da könnte doch auch ein Blitz rüber zu den anderen Häusern gezogen werden!? Jedenfalls hat die Gewitterphobie meiner Oberhündin neue Nahrung erhalten!


1 Kommentar:
Anm. der Oberhündin: Später erfuhr ich, dass es in einem Teil der Seehäuser den FI-Schalter ausgelöst hatte und oben im Dorf kurzfristig sogar der Strom ausgefallen war. Bei einem Bekannten zerstörte der Blitzschlag die Ladestation vom Schnurlostelefon - er meinte, es habe wohl in einen Hauptverteiler eingeschlagen. Jedenfalls kann man bei einem noch so harmlos wirkenden Gewitter gar nicht genug vorsichtig sein.
Kommentar veröffentlichen