Dienstag, 28. August 2012

Ferienende mit viel "action"

Am Dienstag fuhr ich mit meiner Oberhündin und ihrer Freundin noch einmal in die Berge. Diesmal war es auch sonnig aber weniger heiß als in der letzten Woche, so dass wir den Gipfelsturm wagen konnten. Wir nahmen nicht die "Direttissima" sondern den längeren Wanderweg zur Rückseite des Zwölferhorns und genossen die herrliche Landschaft ringsum. Mittagspause in einer Almwirtschaft und danach Aufstieg zum Gipfelkreuz, da musste ich viel Gemecker meiner Oberhündin ertragen, die sich übervorsichtig benahm und Angst hatte wir würden beide vom Weg abkommen, dabei ist es dort eh nicht gefährlich. Ihre Freundin marschierte flott voraus und die Oberhündin zockelte hinterdrein und hielt mich ganz kurz an der Leine, weil so viele andere Familien mit Kindern und Hunden unterwegs waren. Ich wollte auch mal über die Balustrade ins Tal schauen aber das durfte ich nicht, gerade so als ob ich darübergesprungen wäre....!

Beim Abstieg war es fast noch schlimmer aber wenn die Oberhündin müde wird ist sie meistens grantig und läßt mich ihren Unmut spüren. Ich mach dann als verstünde ich nicht was sie will und gehe meiner Wege - diesmal eben durch die Rinnsale am Wegrand und dann durch den Sand bis meine nachschleppende Leine richtig "paniert" war und sie sie nicht mehr halten wollte, da konnte ich dann geruhsam vor den Beiden hertraben. Leider gab es im unteren Teil sehr viele Autos, weil die meisten Leute erst ab dem Parkplatz vor der Bartlhütte mit der Wanderei beginnen - die Oberhündin beschloß das beim nächsten Mal auch zu tun, denn es ist öde immer in den Staubwolken der anderen dahinmarschieren zu müssen. Die Mountainbiker sind auch lästig, sie rasen bergab und man bemerkt sie erst im letzten Moment wenn ihre Bremsen zu quietschen beginnen. Ich muss mich dann immer hinlegen, damit ich den Kerlen nicht vor die Räder komme.
Als wir zurück waren, fuhren die beiden Damen in die Stadt in ein Konzert und ich genoß es mich daheim ausruhen zu dürfen. Es kam dann ein kleines Gewitter und begann zu regnen. Erst spät kehrte die Oberhündin mit ihrer Freundin zurück und dann gingen wir schnell schlafen.

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