Hallo ihr Lieben, ich bin wieder solo, der arme Ramon hat es trotz aller Bemühungen unserer Oberhündin nicht geschafft. Am 25. Jänner war sein Leidensweg zu Ende.
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| *Die letzten Fotos... |
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| .....von Ramon* |
Tja, jetzt fragt ihr sicher, wie wir zwei jetzt allein zurecht kommen - also mir geht es prächtig. Ich genieße die ungeteilte Aufmerksamkeit von meinem Frauchen, in den letzten Monaten bin ich oft zu kurz gekommen, auch war ich kaum noch richtig spazieren, mal ein kleiner Ausflug allein und sonst nur kurz Gassi gehen, weil Ramon die längeren Touren gar nicht mehr durchgehalten hätte.
Die Oberhündin ist sich allerdings noch immer nicht sicher ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat, vielleicht hätte es ja doch noch eine andere Therapie gegeben. Ihr Problem ist auch, dass Ramons Behandlungen in den letzten Monaten mehrere 1000,- € verschlungen hatten und das Einholen weiterer Expertisen ohne neue (teure) MR-, CT- und Liquoruntersuchungen nicht möglich gewesen wäre, das ganze verbunden mit längerer Narkose, die Ramon schon im Oktober schlecht vertragen hatte. Er bekam damals heftige Krampfanfälle - und die waren schrecklich mitanzusehen!
Anm. der Oberhündin: Irgendwann war bei mir der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr weiter konnte, ich ertrug es fast nicht mehr, Ramon leiden zu sehen auch wenn er offensichtlich keine Schmerzen hatte. Es muss schrecklich sein, wenn man andauernd schwindlig ist. Am besten schien es ihm zu gehen wenn er bei mir auf dem Teppich schlief - aber ist das eine Lösung, wenn man sich nur dann halbwegs wohl fühlt wenn man im Zimmer herum liegt? Sein Blick war oft so verwirrt und verstört, dass ich schon ab Weihnachten wusste es würde wohl nicht mehr lange so weitergehen können. Dieses Leiden führte zu vielen Einschränkungen abgesehen von dem Stolpern und Taumeln, so fehlte Ramon weitgehend die Feinmotorik, die Einschätzung von Distanzen, er hörte schlecht und fand oft nicht einmal seine Wasserschüssel.....! Wo bleibt da die Lebensqualität, wenn ein Tier nicht mehr laufen und spielen kann? Und trotzdem bleiben die Zweifel ob die Entscheidung die richtige war, dazu kam noch, dass er körperlich total fit aussah, sein Fell war nach der erfolgreichen Rücken-OP nachgewachsen, glänzte und war seidenweich wie selten zuvor, er war kräftig wie immer, hatte guten Appetit und wollte bis zuletzt spielen, auch wenn der dabei stolperte und hinfiel. Das machte alles noch schwerer!
*(Die beiden Fotos zeigen Ramons Leiden ziemlich deutlich. Wenn er draußen war, legte er sich meist sofort hin und schaute oft so leidend aus wie auf dem linken Bild, sobald ich ihn rief, richtete er den Blick sofort aufmerksam zu mir und dann merkte man kaum etwas von seinem bedauernswerten Zustand - solange er nicht aufstehen und gehen musste! Seine verspreizte Haltung - besonders deutlich ersichtlich an den Vorderpfoten - zeigt wie mühsam Ramon versuchte sein Gleichgewicht zu stabilisieren.)
Ramon wäre am 6. März 7 Jahre alt geworden - er war ein wunderbarer Hund!
*(Die beiden Fotos zeigen Ramons Leiden ziemlich deutlich. Wenn er draußen war, legte er sich meist sofort hin und schaute oft so leidend aus wie auf dem linken Bild, sobald ich ihn rief, richtete er den Blick sofort aufmerksam zu mir und dann merkte man kaum etwas von seinem bedauernswerten Zustand - solange er nicht aufstehen und gehen musste! Seine verspreizte Haltung - besonders deutlich ersichtlich an den Vorderpfoten - zeigt wie mühsam Ramon versuchte sein Gleichgewicht zu stabilisieren.)
Ramon wäre am 6. März 7 Jahre alt geworden - er war ein wunderbarer Hund!



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