Dieses Wochenende machten wir mit unserer Oberhündin eine weite Reise. Zunächst ging es Freitag abend an den See, wo wir spät in der Nacht eintrafen und nach der Fütterung sofort schlafen gingen. Am nächsten Morgen wurden wir von strahlendem Sonnenschein geweckt, gleich liefen wir hinunter zum See und spielten mit der Oberhündin im Garten. Dann musste sie sich schon zusammenrichten für die Weiterreise. Es ging zunächst nach Tölz und dann nach Lenggries, wo wir alle zusammen einen weiten Spaziergang machten.
Es ging durch den Wald und rund um einen kleinen Teich, wo die Bläßhühner schon auf ihren Nestern saßen. Zu gern wären wir gleich hingelaufen aber die Oberhündin hatte uns fest am "Bandl" - sprich am Doppelkarabiner. Außerdem schimpfte sie dauernd mit uns, weil wir ständig nahe daran waren uns wieder in die Haare zu kriegen; seit dem Vorfall in Hinterstoder hat sie immer gleich die Panik, wenn ich mal zu Ramon rübermaule! Ich glaube sie wollte bloß keine Gatschspritzer auf ihre schönen Klamotten kriegen - sonst zieht sie ja immer nur die alte Hosen und Sweater an.
Erst als es bereits dämmrig wurde fuhren wir zurück an den See um noch eine Nacht zu bleiben ehe wir am Sonntag vormittag zurück nach Hause fahren mussten. Dabei war auch der Sonntag ein ganz wunderbarer Tag und eigentlich viel zu schön um nicht einfach dazubleiben! Aber die Ferien sind noch in weiter Ferne!

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