Donnerstag, 24. Februar 2011

Wochenende in Hinterstoder

Kurze Rast im Schnee
Gemse im Wald
Letztes Wochenende durften wir  mit unserer Oberhündin (bzw. musste SIE uns mitnehmen)  nach Hinterstoder fahren. In unserem sehr hundefreundlichen Quartier hatten wir sogar die Erlaubnis im Zimmer gemeinsam mit der Oberhündin und ihrer Kollegin Elisabeth zu schlafen. Tagsüber gab es für die Oberhündin und ihre KollegInnen ein eigenes Programm, trotzdem blieb schon am ersten Tag genug Zeit für einen längeren Spaziergang in die winterliche Umgebung. Wir durften dort sogar frei laufen, weil es rundherum so steil war, dass wir gar nicht jagen hätten können, selbst wenn Wildtiere unseren Weg gekreuzt hätten.
Oben im Wald standen ohnedies zwei Gemsen herum und sprangen nicht davon obwohl sie uns sahen, denn die wussten ganz genau, dass wir ihnen in diesem Gelände nicht gefährlich werden konnten. Außerdem waren wir so müde von der ungewohnten Anstrengung nur bergauf klettern zu müssen! Ich glaube die Oberhündin hatte Angst, dass ich umkippen würde, weil ich nur noch dicht bei ihr blieb und sie das von mir nicht kennt (eigentlich bin ich diejenige, die überall vorwärts stürmt und  stärker an der Leine zieht, Ramon ist wesentlich ruhiger!). Die Oberhündin versuchte die beiden Gemsen zu fotografieren , konnte aber nur  eine von ihnen auf das Bild bekommen, denn bis sie den Fotoapparat schußbereit hatte, war die zweite schon weitergezogen. Überall in den schneefreien Bereichen standen die Schneerosen bereits in voller Blüte, wie ihr auf dem Gemsenfoto sehen könnt.
Wir waren nicht die einzigen Hunde im Hotel, denn es gab noch die alte Retrieverhündin der Hausleute und einen "Wäller" (was immer das sein mag) im Zimmer gegenüber, dem Ramon und ich aber nie begegneten. Die Retrieverhündin wollten wir am letzten Morgen näher kennenlernen, da hatte allerdings sowohl die Betroffene als auch unsere Oberhündin etwas dagegen. Die Hundedame flüchtete sogleich in die Ecke bei den Mülleimern und wir wurden von der Oberhündin schnell am Schlaffittchen gepackt und ins Auto verfrachtet ehe es womöglich Ärger gegeben hätte.
Unser Zimmer war sehr geräumig, wir hatten einen gemeinsamen Schlafplatz im Vorraum, wo auch unsere Decken lagen. Erst in der letzten Nacht schlich Ramon von uns drei Damen unbemerkt hinein zur Oberhündin und legte sich vor der Balkontür auf den weichen Teppichboden - so ein Schlawiner!

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