Das war wieder ein Tag. Schon in der Früh ging es mit dem Stress los - Sommerzeitbeginn, so nennen das unsere Rudelführer, dabei war heute von "Sommer" überhaupt nichts zu merken! Nicht einmal Frühling ist das gewesen obwohl es gestern schon ein wenig danach aussah. In Wahrheit tricksen diese Menschen bloß mit ihren automatischen Zeitmessern herum und meinen, wenn sie sie eine Stunde nach vor drehen, wird der Tag gleich eine Stunde länger. Aber weder noch - er wird kein bißchen länger und Sommer wird es deswegen schon gar nicht! Wir Hunde und all die anderen Tiere brauchen so etwas überhaupt nicht, wir haben ja noch natürliche Instinkte und verlassen uns lieber auf unsere innere Uhr! So weit so gut, im Grunde bedeutete es nur, dass wir eine Stunde früher aufstehen mussten, es noch dunkel war und die Oberhündin übellaunig in den verregneten Garten hinaus schaute. Bis wir reisefertig waren, wurde es fast Mittag - blöde Sommerzeit - die Stunde fehlte uns an allen Ecken und Enden! Schließlich kamen wir bei der Schwester meiner Oberhündin an aber mit dem gemeinsamen Herumtollen war es "Essig" - Leon hatte eine verletzte Pfote und ausserdem sollten wir nicht allzu schmutzig werden. Immerhin machten wir eine kleine Runde zum Bach hinunter, doch schon auf dieser kurzen Strecke waren wir beide nass bis in die Unterwolle!
Schließlich stellten wir unser Auto bei der Werkstatt ab und Leons Oberhündin brachte uns zum BUS. Ich erinnerte mich sofort bereits einmal mit diesem Ding unterwegs gewesen zu sein, vorallem als ich dieses Gitter über meine Schnauze gestülpt bekam (sehr lästig dieses Teil, ich hatte auch schnell die richtige Technik parat es wieder abzustreifen, was mir aber nicht wirklich erwas brachte, weil der Riemen einfach kürzer gestellt wurde!) Nach kurzer Wartezeit im Regen - ich zeigte mich als besonders brav und wohlerzogen - stiegen wir endlich ein und fanden auch einen bequemen Platz an einem dieser Vierertische, wo bereits eine nette Dame saß. Zum Glück hatte die gar nichts gegen mich einzuwenden und so konnte es losgehen! Ich machte mich unter der Bank ganz klein und wäre nicht dieser Maulkorb gewesen, hätte ich mich sogar richtig wohlgefühlt.
Nach einer flotten Fahrt kamen wir abends wohlbehalten in Wien-Matzleinsdorf an, wo die Oberhündin genervt feststellen musste, dass in unsere Richtung die S-Bahnzüge wegen Bauarbeiten nicht hielten. Sch.....Öffis hörte ich sie fluchen aber nach kurzem Überlegen nahmen wir dann den 62er und fuhren "mit der Kirche um's Kreuz" bis Hetzendorf, wo wir in den Bus umsteigen mussten. Für eine Strecke von eigentlich nur 10 Minuten und 3 S-Bahnstationen brauchten wir EINE Stunde, weil der Anschlußbus am Sonntag auch nur alle 30 Minuten fährt und wir eng an die Mauer gedrückt 20 Minuten im Regen warten mussten - ein echt toller Tag - ich weiss nicht ob ich mir das am Donnerstag in der Gegenrichtung noch einmal antue!
Sonntag, 29. März 2009
Burgenlandtrip
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen