Hubert von Goisern
Jetzt san de Tag' scho' kürzer g'word'n,
de Blattln fall'n a von de Bam
und auf'n Almer Satt'l liegt scho' Schnee.
A kalter Wind waht von de Berg,
die Sunn is a scho untergangan
und i hätt di gern in meiner Näh'.
Jetzt bist so weit, weit weg,
so weit,weit weg von mir,
Jetzt bist so weit, weit weg
so weit,weit weg von mir,
Des tuat ma schia -
- und wia!
Du warst wia da Summawind,
der einifahrt in meine Haar,
als wia a warmer Regen auf da Haut.
I riach no deine nass'n Haar,
i g'spüa no deine Händ' in G'sicht
und wia du mir ganz tief in'd Aug'n schaust.
Jetzt bist so weit, weit weg,
so weit,weit weg von mir,
Jetzt bist so weit, weit weg
so weit,weit weg von mir,
Des tuat ma schia -
- und wia!
Jetzt is scho bald an Monat her,
dass ma uns no g'halt'n ham
und in uns're Arm versunken san.
Manchmal is ma gestern war's
und manchmal wia a Ewigkeit
und manchmal hab i Angst es war a Tram.
Jetzt bist so weit, weit weg,
so weit,weit weg von mir,
Jetzt bist so weit, weit weg
so weit,weit weg von mir,
I:Des tuat ma schia -:I
- und wia!
......Ich mecht zu dia........
Dieses Lied und das Sommerende hier gehören für mich zusammen, schon morgen ist alles so weit weg und der Alltag hat mich wieder!
