Mittwoch, 7. Juni 2006

02.-07.Juni - Trainingslager in Meran

Mitten in der Nacht ging es los, mit Anhänger und Gasthund samt Herrl im Schlepptau machten wir uns am 2. Juni auf den Weg. Ich durfte im Auto mitfahren, denn in einem der Abteile waren die ganzen Gepäckstücke verstaut, die Kollegen mussten aber nach hinten in diese Kobel. Die meiste Zeit verschlief ich, erst morgens bei einer kurzen Rast wurde ich munter, denn da durften wir alle Gassi gehen.


10 Uhr Ankunft und gleich geht es zum Abrichteplatz, wo alle herummarschieren und "Fuß, Sitz und Platz" üben. Mit mir spielen sie eher, die Oberhündin fuchtelt mit Ball und so einem ausgestopftem Juteteil genannt "Beißwurst" vor meiner Nase herum, das macht richtig Spaß. Heissa, da komme ich so in Fahrt, dass ich laut drauf los belle. Dafür gibt es jede Menge Lob, also wenn's sonst nichts ist, dann belle ich halt!


3. Juni - Heute starteten wir sehr früh hinaus in's Fährtengelände, das sind hier die Apfelplantagen, wo wir zwischen den Baumreihen lange geradeaus stapfen. Es liegen viele Wurstradeln herum, die sammle ich alle so nebenbei ein, dafür gibt es ebenfalls viel Lob. Das Leben kann ja so schön sein!

Die Tage vergingen viel zu schnell und unsere Menschen hatten noch mehr Spaß als wir Hunde. Denn da zogen vom Grill die leckersten Düfte herüber und es wurde viel gefeiert und gelacht bis spät in die Nacht. Wenn wir nicht gerade über den Platz "hirschten" oder zwischen den Apfelbäumen herumschnüffelten, gab es andere interessante Dinge zu erkunden. So stand ein Besuch des berühmten Botanischen Gartens auf dem Programm und einige Ausflüge in die Umgebung. Das war aber nichts für mich und auch meine beiden Mitbewohner verdösten diese Zeit lieber in ihren Boxen. Allerdings zerbiss ich inzwischen meinen blitzblauen Trinknapf, den mir meine Oberhündin in die Box gestellt und wieder wegzunehmen vergessen hatte. Der kam dann anderntags plastikkrümelweise hinten wieder heraus - was für ein Glück!

Am letzten offiziellen Trainingstag kam der Clou, denn meine Oberhündin .....also ich traute meinen Augen und Ohren nicht als sie die Schutzklamotten überzog und sich in's Versteck stellte. Das war dann der "krönende" Abschluss.


Der vierbeinige Hauptdarsteller war übrigens Borks vom Patscherkofel, der staunte nicht schlecht als SIE drinnen stand!

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